Selbstgemachtes Schweineschmalz

mit oder ohne Grieben oder Zwiebeln

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Zutaten für Portionen

1 ½ kg Fett (Flomen)
2 m.-große Zwiebel(n) nach Belieben
500 g Speck, fetter, nach Belieben

Zubereitung

Den Flomen in einen Topf geben und bei kleiner Hitze ganz langsam schmelzen. Möchte man Zwiebelschmalz machen, in der Zwischenzeit die Zwiebeln abziehen und fein hacken, ich nehme dazu den Börner-Hobel, geht sehr schnell und einfach. Den Speck in kleine Würfel schneiden und vorsichtig in einer extra Pfanne goldbraun ausbraten. Die Fleischreste die sich dann in dem flüssigen Fett befinden, mit der Schaumkelle herausnehmen und zur Seite stellen.

Soll es ein reines Schmalz ohne Zwiebeln und Grieben sein, dann das Schmalz jetzt durch ein Drahtsieb, in das ein Herrentaschentuch gelegt wurde, filtern und in 100% saubere und trockene Gläser abfüllen, verschließen und erkalten lassen.

Möchte man Grieben- oder Zwiebelschmalz machen, so nimmt man nun einen Zweiten Topf, füllt ein wenig von dem flüssigen Fett hinein und fügt die Grieben (Fleischreste vom Fett), die vorher noch klein geschnitten wurden, wieder dazu. Nun muss man aufpassen, dass die Grieben nicht zu hart werden. Die Zwiebeln bitte in mehreren Partien und langsam auf kleiner Stufe braten, da es sehr spritzt und auch sehr rasch geht, wenn die Hitze zu hoch ist, die Zwiebeln verbrennen dann leicht. Nachdem die Zwiebeln, die Grieben und die Speckwürfel schön durchgebraten sind, werden sie auf 100%ig saubere und trockene Gläser verteilt und mit dem gefilterten flüssigen Fett aufgefüllt. Die Gläser gut verschließen und zum Erkalten an einen kühlen Ort stellen.

Ich verwende als Gläser immer die Bügelverschlussgläser, weil man sie sehr leicht befüllen kann und das Schmalz daraus auch wieder gut entnehmen kann. Außerdem sehen sie richtig toll aus und da es sie in verschiedenen Größen gibt, kann man sie auch gut verschenken.

Vorsicht, es gehen nur Töpfe und Gerätschaften die sehr heißes Fett vertragen können, also keine Töpfe mit Beschichtung oder Pfannen. Ich hab mir dabei schon eine Pfanne ruiniert. Am besten ist Gusseisen oder Edelstahl!
Arbeitszeit: ca. 2 Std.
Schwierigkeitsgrad: simpel
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 16.04.08
Rezept-Statistiken: 14.548 (249)* gelesen
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Verfasser:

Süße-Köchin48  Smutje


Mitglied seit 20.09.2007
2 Beiträge (ø0/Tag)
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Kommentare anderer Nutzer

Addolorata Kartoffelschäler sagt:  
28.03.2012 19:40
Vielen Dank für die genaue und ausführliche Anleitung!
Ich werde jetzt gleich meinen ersten Versuch starten.

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Süße-Köchin48  Smutje sagt:  
29.05.2012 16:03
Hallo,
ich hoffe das Dein Versuch nun schon geschehen ist und Du erfolgreich warst. Mir macht es immer sehr viel Freude Schmalz, den ich liebe Schmalz mit eine Priese Salz auf Schwarz- oder Vollkornbrot.

Muß mich auch die nächsten Tage wieder drangeben, den meine Vorräte sind aufgebraucht und meine Freundin hat auch schon bestellt.

Liebe Grüße und Gottes Segen
Biggi

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tura1911  Sternekoch sagt:  
10.05.2012 18:30
Hallo,
meine Oma hat das Schmalz auch immer selbst gemacht.Sie sagte aber immer Flomen und Grüner Speck kämen hinein.Ist Grüner Speck das gleiche wie Fetter Speck?
LG

Dietmar

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Süße-Köchin48  Smutje sagt:  
29.05.2012 16:00
Hilfreiche Antwort:

Hallo Dietmar,

bitte entschuldige das ich heute erst antworte, aber bei mir war es etwas stressig.

Also "Grüner Speck" ist unbehandelter Speck. Ich nehm lieber den geräucherten: 1. weil des den beim Metzger leichter zu bekommen ist als der Grüne und 2. weil ich das Aroma des Geräucherten so gerne habe.
Aber natürlich geht Beides, was Dir halt lieber ist.

Versuche es einfach mal mit beiden Sorten und dann bleibst Du bei der Sorte die Dir am Besten gefällt.

Liebe Grüße und Gottes Segen
Biggi

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tura1911  Sternekoch sagt:  
30.05.2012 13:50
Danke für Deine Antwort.So werde ich es mal probieren.
LG
Dietmar

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