Dithmarscher Möhreneintopf
Wurzeln mit Teig| 300 g | Schweinebauch, durchwachsen |
| 500 g | Möhre(n) |
| 500 g | Kartoffel(n), vorwiegend festkochend |
| 2 | Ei(er) |
| etwas | Milch |
| Mehl | |
| etwas | Mineralwasser |
| evtl. | Brühe, instant |
| 500 g | Zwiebel(n), gewürfelt |
| 1 Bund | Petersilie |
| Salz und Pfeffer |
Zubereitung
Die Möhren und die Kartoffeln schälen und in ca 3 cm große Stücke schneiden.
Das Bauchfleisch in einem großen Topf (am besten mit Glasdeckel, damit man ihn später nicht aufmachen muss) gut mit Wasser bedecken und aufkochen. Das Gemüse dazugeben und fast gar kochen. Es soll so viel Suppe vorhanden sein, dass alles ca. 1 cm bedeckt ist.
In der Zwischenzeit mit den Eiern, Milch und Mehl einen zähflüssigen Teig herstellen (etwas fester als Pfannkuchenteig) und einen Schuss Mineralwasser dazugeben.
Die Suppe mit Pfeffer, Salz und evtl. Brühepulver abschmecken.
Den Topf von der Platte nehmen und den Teig vorsichtig in die Suppe gießen - der Teig soll sich nicht mit der Suppe vermischen, sondern in der Suppe garen! Den Deckel schließen und die Suppe bei niedriger Temperatur gar ziehen lassen, nicht mehr aufkochen. Den Deckel ca. 15-20 Minuten nicht öffnen bis der Teig gar ist.
In der Zwischenzeit die Zwiebeln anbraten und die Petersilie schneiden.
Wenn der Teig einen sehr großen "Kloß" gebildet hat, diesen etwas klein schneiden. Die Petersilie und die Zwiebeln obendrauf servieren.
Typisch Dithmarscher Gericht, schmeckt besonders gut im Frühling mit ganz jungen Kartoffeln und Möhren!
Das Bauchfleisch in einem großen Topf (am besten mit Glasdeckel, damit man ihn später nicht aufmachen muss) gut mit Wasser bedecken und aufkochen. Das Gemüse dazugeben und fast gar kochen. Es soll so viel Suppe vorhanden sein, dass alles ca. 1 cm bedeckt ist.
In der Zwischenzeit mit den Eiern, Milch und Mehl einen zähflüssigen Teig herstellen (etwas fester als Pfannkuchenteig) und einen Schuss Mineralwasser dazugeben.
Die Suppe mit Pfeffer, Salz und evtl. Brühepulver abschmecken.
Den Topf von der Platte nehmen und den Teig vorsichtig in die Suppe gießen - der Teig soll sich nicht mit der Suppe vermischen, sondern in der Suppe garen! Den Deckel schließen und die Suppe bei niedriger Temperatur gar ziehen lassen, nicht mehr aufkochen. Den Deckel ca. 15-20 Minuten nicht öffnen bis der Teig gar ist.
In der Zwischenzeit die Zwiebeln anbraten und die Petersilie schneiden.
Wenn der Teig einen sehr großen "Kloß" gebildet hat, diesen etwas klein schneiden. Die Petersilie und die Zwiebeln obendrauf servieren.
Typisch Dithmarscher Gericht, schmeckt besonders gut im Frühling mit ganz jungen Kartoffeln und Möhren!
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Kommentare anderer Nutzer
steffire
sagt:
sagt: 08.04.2011 20:53
mina-mietz
sagt:
sagt: 21.03.2012 09:39
Hallo,
die Suppe klingt echt gut.
Aber anstatt den Teig direkt in die Suppe zu geben, würde ich den in einen Gefrierbeutel schütten, ordentlich zumachen und dann in der Suppe gar ziehen lassen, so kenn ich das bei der Herstellung von Eierstich.
Anschließend den festen Teig wieder aus der Tüte nehmen, kleinschneiden und in die Suppe geben.
die Suppe klingt echt gut.
Aber anstatt den Teig direkt in die Suppe zu geben, würde ich den in einen Gefrierbeutel schütten, ordentlich zumachen und dann in der Suppe gar ziehen lassen, so kenn ich das bei der Herstellung von Eierstich.
Anschließend den festen Teig wieder aus der Tüte nehmen, kleinschneiden und in die Suppe geben.
steffire
sagt:
sagt: 21.03.2012 15:06
rahnilein
sagt:
sagt: 21.03.2012 09:51
Ich koche und esse gerne Eintöpfe, aber bei diesem Rezept erschließt sich mir die Frage, warum da noch der "Kloß" rein kommt, denn das habe ich nicht ganz verstanden.
Kommt der Teig im Ganzen in die Suppe und wird nach dem Garziehen zerschnitten oder lässt man den Teig in die Brühe einlaufen, ähnlich wie beim Spätzleteig?
Ich würde es gerne nachkochen, deshalb meine Anfrage.
Danke schon mal für die Antwort.
Kommt der Teig im Ganzen in die Suppe und wird nach dem Garziehen zerschnitten oder lässt man den Teig in die Brühe einlaufen, ähnlich wie beim Spätzleteig?
Ich würde es gerne nachkochen, deshalb meine Anfrage.
Danke schon mal für die Antwort.
steffire
sagt:
sagt: 21.03.2012 15:07
Sommerpalme
sagt:
sagt: 21.03.2012 11:53
Hallo
das Rezept klingt interessant, leider steht beim Mehl keine Mengenangabe. Wieviel Mehl benötigt man denn ungefähr?
Danke schon mal für die Antwort
das Rezept klingt interessant, leider steht beim Mehl keine Mengenangabe. Wieviel Mehl benötigt man denn ungefähr?
Danke schon mal für die Antwort
steffire
sagt:
sagt: 21.03.2012 15:08
Sommerpalme
sagt:
sagt: 21.03.2012 17:30
steffire
sagt:
sagt: 21.03.2012 18:09
steffire
sagt:
sagt: 21.03.2012 18:16
Hilfreiche Antwort:
Mach es doch einfach so: Verquirle die Eier mit etwa 50 ml Milch und gib nach und nach das Mehl dazu, bis ein dickflüssiger Teig entstanden ist, seeehr grob geschätzt werden das schon etwa 300- 400g sein. Ist er dir zu fest geworden, nicht schlimm, dann gib noch etwas Milch dazu. Und so tastets du dich heran.
21.03.2012 16:09
Hallo steffire,
da der Möhreneintopf so außergewöhnlich klingt, will ich ihn auf jeden Fall ausprobieren. Aber erst mal nur 1 Portion.
Eine Frage habe ich aber: Bauchfleisch ist immer durchwachsen, es kann aber frisch oder geräuchert sein. Welches verwendest du?
LG, Ingwe
da der Möhreneintopf so außergewöhnlich klingt, will ich ihn auf jeden Fall ausprobieren. Aber erst mal nur 1 Portion.
Eine Frage habe ich aber: Bauchfleisch ist immer durchwachsen, es kann aber frisch oder geräuchert sein. Welches verwendest du?
LG, Ingwe
reke
sagt:
sagt: 21.03.2012 18:06
Hilfreicher Kommentar:
Ich kenne das Gericht schon aus meiner Kinderzeit. (Ich stamme aus Dithmarschen.)
Meine Oma machte gern diese alten Gerichte. Heisst übrigens auf Plattdeutsch Schmorwuddeln (Schmorwurzeln).
Meine Oma goss den Teig immer nach und nach und gut verteilt in den Eintopf, so entstanden Klösse, die man dann gut mit der Schaumkelle aus der Suppe heben konnte. - Einen Kloss auf den Teller - Suppe drum herum und geniesen.
Gruss aus Dänemark
Meine Oma machte gern diese alten Gerichte. Heisst übrigens auf Plattdeutsch Schmorwuddeln (Schmorwurzeln).
Meine Oma goss den Teig immer nach und nach und gut verteilt in den Eintopf, so entstanden Klösse, die man dann gut mit der Schaumkelle aus der Suppe heben konnte. - Einen Kloss auf den Teller - Suppe drum herum und geniesen.
Gruss aus Dänemark
steffire
sagt:
sagt: 21.03.2012 18:11
rahnilein
sagt:
sagt: 21.03.2012 20:13
Danke für die Antwort. Da werde ich doch lieber den Teig nicht in einem Kloß in die Suppe geben, sondern so wie reke und stefire schreiben, in kleineren Portionen in die Suppe geben.
22.03.2012 14:43
hi,
heute mittag direkt ausprobiert und dank der hilfreichen kommentare zu dem rezept, hat es auch mit dem kloß geklappt.
sehr lecker und etwas ganz besonderes für mich, die nicht aus der gegend von steffire kommt,
volle, verdiente punktzahl und danke für das rezept!
lg
aix
heute mittag direkt ausprobiert und dank der hilfreichen kommentare zu dem rezept, hat es auch mit dem kloß geklappt.
sehr lecker und etwas ganz besonderes für mich, die nicht aus der gegend von steffire kommt,
volle, verdiente punktzahl und danke für das rezept!
lg
aix
Gastesser
sagt:
sagt: 23.03.2012 19:13
Sehr lecker, jedoch ein bisschen fad. Hab darum noch 2 Gemüsebrühwürfel rein getan.
Die Klösschen habe ich mit dem Kaffeelöffel abgestochen, damit sie auch wirklich gar werden. Das hat prima geklappt. Allerdings waren auchdie mir viiiiiel zu fade.
Ich habe leider keinen geräucherten Schweinebauch gekriegt beim Metzger, darum habe ich Albochsen-Siedfleisch verwendet, welches herrlich zart wurde.
LG
Die Klösschen habe ich mit dem Kaffeelöffel abgestochen, damit sie auch wirklich gar werden. Das hat prima geklappt. Allerdings waren auchdie mir viiiiiel zu fade.
Ich habe leider keinen geräucherten Schweinebauch gekriegt beim Metzger, darum habe ich Albochsen-Siedfleisch verwendet, welches herrlich zart wurde.
LG
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Mir ist es nicht ganz gelungen den Teig einzugiessen, glaub man sollte das nicht tuen, wenn's gerade so schøn brodelt... hat aber der Suppe keinen Abbruch getan. Ich stell mal ein Photo ein.
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