Dithmarscher Möhreneintopf

Wurzeln mit Teig

vorheriges Bild start / pause nächstes Bild count: Foto von

Zutaten für Portionen

300 g Schweinebauch, durchwachsen
500 g Möhre(n)
500 g Kartoffel(n), vorwiegend festkochend
Ei(er)
 etwas Milch
  Mehl
 etwas Mineralwasser
 evtl. Brühe, instant
500 g Zwiebel(n), gewürfelt
1 Bund Petersilie
  Salz und Pfeffer

Zubereitung

Die Möhren und die Kartoffeln schälen und in ca 3 cm große Stücke schneiden.
Das Bauchfleisch in einem großen Topf (am besten mit Glasdeckel, damit man ihn später nicht aufmachen muss) gut mit Wasser bedecken und aufkochen. Das Gemüse dazugeben und fast gar kochen. Es soll so viel Suppe vorhanden sein, dass alles ca. 1 cm bedeckt ist.

In der Zwischenzeit mit den Eiern, Milch und Mehl einen zähflüssigen Teig herstellen (etwas fester als Pfannkuchenteig) und einen Schuss Mineralwasser dazugeben.

Die Suppe mit Pfeffer, Salz und evtl. Brühepulver abschmecken.
Den Topf von der Platte nehmen und den Teig vorsichtig in die Suppe gießen - der Teig soll sich nicht mit der Suppe vermischen, sondern in der Suppe garen! Den Deckel schließen und die Suppe bei niedriger Temperatur gar ziehen lassen, nicht mehr aufkochen. Den Deckel ca. 15-20 Minuten nicht öffnen bis der Teig gar ist.

In der Zwischenzeit die Zwiebeln anbraten und die Petersilie schneiden.
Wenn der Teig einen sehr großen "Kloß" gebildet hat, diesen etwas klein schneiden. Die Petersilie und die Zwiebeln obendrauf servieren.
Typisch Dithmarscher Gericht, schmeckt besonders gut im Frühling mit ganz jungen Kartoffeln und Möhren!
Arbeitszeit: ca. 30 Min.
Koch-/Backzeit: ca. 1 Std. 20 Min.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 16.04.08
Rezept-Statistiken: 24.679 (573)* gelesen
868 (24)* gespeichert
1.377 (41)* gedruckt
13 (0)* verschickt
* nur in diesem Monat
Verfasser:

steffire Suppenkoch


Mitglied seit 20.03.2005
3.427 Beiträge (ø1,3/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

cooktiger Tellerwäscher sagt:  
08.04.2011 20:44
Vielen Dank fuer die "Inspiration" zum Møhreneintopf ! Er ist sehr lecker ! Ein bischen Zeitaufwendig- hab so ca. 1 Std. gebraucht, mich aber auch nicht doll beeilt. Aber eine gute Suppe dauert oft etwas længer. Ich hatte eine RinderBeinScheibe, kein Schwein. Den Pfannkuchen hab ich noch mit Salz,Pfeffer, Majoran und Chili gewuerzt.
Mir ist es nicht ganz gelungen den Teig einzugiessen, glaub man sollte das nicht tuen, wenn's gerade so schøn brodelt... hat aber der Suppe keinen Abbruch getan. Ich stell mal ein Photo ein.

Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten

Kommentar hilfreich? ja / nein
steffire Suppenkoch sagt:  
08.04.2011 20:53
Vielen Dank für dein Feedback!
Den Teig sollte man tatsächlich erst dann in die Suppe geben, wenn der Topf von der heißen Platte runter ist und die Suppe nicht mehr kocht.
Freut mich, dass es dir geschmeckt hat!

Antwort hilfreich? ja / nein

mina-mietz Tellerwäscher sagt:  
21.03.2012 09:39
Hallo,

die Suppe klingt echt gut.

Aber anstatt den Teig direkt in die Suppe zu geben, würde ich den in einen Gefrierbeutel schütten, ordentlich zumachen und dann in der Suppe gar ziehen lassen, so kenn ich das bei der Herstellung von Eierstich.

Anschließend den festen Teig wieder aus der Tüte nehmen, kleinschneiden und in die Suppe geben.

Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten

Kommentar hilfreich? ja / nein
steffire Suppenkoch sagt:  
21.03.2012 15:06
Nein, ich würde das genau nicht machen. Der Teig gehört in die Suppe, er umschließt teilweise das Gemüse und nimmt natürlich auch den Geschmack der Suppe an.

Antwort hilfreich? ja / nein

rahnilein Kartoffelschäler sagt:  
21.03.2012 09:51
Ich koche und esse gerne Eintöpfe, aber bei diesem Rezept erschließt sich mir die Frage, warum da noch der "Kloß" rein kommt, denn das habe ich nicht ganz verstanden.
Kommt der Teig im Ganzen in die Suppe und wird nach dem Garziehen zerschnitten oder lässt man den Teig in die Brühe einlaufen, ähnlich wie beim Spätzleteig?
Ich würde es gerne nachkochen, deshalb meine Anfrage.
Danke schon mal für die Antwort.

Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten

Kommentar hilfreich? ja / nein
steffire Suppenkoch sagt:  
21.03.2012 15:07
Hilfreiche Antwort:

Der Teig kommt insgesamt in den Topf, also eher wie ein Kloß. Der muss natürlich zum Essen zerlegt werden. Wir machen das mit der Suppenkelle.

Antwort hilfreich? ja / nein

Sommerpalme Tellerwäscher sagt:  
21.03.2012 11:53
Hallo

das Rezept klingt interessant, leider steht beim Mehl keine Mengenangabe. Wieviel Mehl benötigt man denn ungefähr?

Danke schon mal für die Antwort

Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten

Kommentar hilfreich? ja / nein
steffire Suppenkoch sagt:  
21.03.2012 15:08
Da steht keine Angabe, weil das ein bisschen Gefühlssache ist. Es muss etwas zähflüssiger sein als Pfannkuchenteig sein.

Antwort hilfreich? ja / nein
Sommerpalme Tellerwäscher sagt:  
21.03.2012 17:30
Ist für Kochanfänger schon etwas schwer, wenn man keine Anhaltspunkt hat, wieviel in etwa benötigt wird. Etwas fester als ein Pfannkuchenteig sagt mir leider nichts

Antwort hilfreich? ja / nein
steffire Suppenkoch sagt:  
21.03.2012 18:09
OK, sorry. Er muss dickflüssig vom Löffel fließen. Nicht so fest, dass er reißt, aber auch nicht dünnflüssig, sonst verteilt er sich zu sehr im Topf. Ich hoffe das hilft dir. Ne genaue Grammangabe kann ich dir nicht geben, hab es noch nie abgewogen!

Antwort hilfreich? ja / nein
steffire Suppenkoch sagt:  
21.03.2012 18:16
Hilfreiche Antwort:

Mach es doch einfach so: Verquirle die Eier mit etwa 50 ml Milch und gib nach und nach das Mehl dazu, bis ein dickflüssiger Teig entstanden ist, seeehr grob geschätzt werden das schon etwa 300- 400g sein. Ist er dir zu fest geworden, nicht schlimm, dann gib noch etwas Milch dazu. Und so tastets du dich heran.

Antwort hilfreich? ja / nein

ingwe  Hendlgriller sagt:  
21.03.2012 16:09
Hallo steffire,
da der Möhreneintopf so außergewöhnlich klingt, will ich ihn auf jeden Fall ausprobieren. Aber erst mal nur 1 Portion.

Eine Frage habe ich aber: Bauchfleisch ist immer durchwachsen, es kann aber frisch oder geräuchert sein. Welches verwendest du?

LG, Ingwe

Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten

Kommentar hilfreich? ja / nein
steffire Suppenkoch sagt:  
21.03.2012 18:09
Ich nehme geräuchertes!

Antwort hilfreich? ja / nein
ingwe  Hendlgriller sagt:  
21.03.2012 22:37
Danke, das habe ich im Haus,

Antwort hilfreich? ja / nein

reke Tellerwäscher sagt:  
21.03.2012 18:06
Hilfreicher Kommentar:

Ich kenne das Gericht schon aus meiner Kinderzeit. (Ich stamme aus Dithmarschen.)
Meine Oma machte gern diese alten Gerichte. Heisst übrigens auf Plattdeutsch Schmorwuddeln (Schmorwurzeln).
Meine Oma goss den Teig immer nach und nach und gut verteilt in den Eintopf, so entstanden Klösse, die man dann gut mit der Schaumkelle aus der Suppe heben konnte. - Einen Kloss auf den Teller - Suppe drum herum und geniesen.
Gruss aus Dänemark

Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten

Kommentar hilfreich? ja / nein
steffire Suppenkoch sagt:  
21.03.2012 18:11
Hilfreiche Antwort:

Ist ja witzig, bei meiner Mutter heißt er Wuddeln mit Teich (also Wurzeln mit Teig).
Den Teig in kleineren Portionen in die Suppe geben kann man natürlich auch, ich glaube, das werde ich dann auch mal ausprobieren!

Antwort hilfreich? ja / nein

rahnilein Kartoffelschäler sagt:  
21.03.2012 20:13
Danke für die Antwort. Da werde ich doch lieber den Teig nicht in einem Kloß in die Suppe geben, sondern so wie reke und stefire schreiben, in kleineren Portionen in die Suppe geben.

Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten

Kommentar hilfreich? ja / nein
aixquisit  Suppenkoch sagt:  
22.03.2012 14:43
hi,

heute mittag direkt ausprobiert und dank der hilfreichen kommentare zu dem rezept, hat es auch mit dem kloß geklappt.
sehr lecker und etwas ganz besonderes für mich, die nicht aus der gegend von steffire kommt,
volle, verdiente punktzahl und danke für das rezept!

lg

aix

Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten

Kommentar hilfreich? ja / nein
Gastesser Tellerwäscher sagt:  
23.03.2012 19:13
Sehr lecker, jedoch ein bisschen fad. Hab darum noch 2 Gemüsebrühwürfel rein getan.
Die Klösschen habe ich mit dem Kaffeelöffel abgestochen, damit sie auch wirklich gar werden. Das hat prima geklappt. Allerdings waren auchdie mir viiiiiel zu fade.
Ich habe leider keinen geräucherten Schweinebauch gekriegt beim Metzger, darum habe ich Albochsen-Siedfleisch verwendet, welches herrlich zart wurde.
LG

Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten

Kommentar hilfreich? ja / nein


 

Passende Magazinartikel

Zubereitungstipps und Rezepte von der Spargelsuppe bis zum Spargelsalat
Idealer Begleiter zu Spargel und köstliche Delikatesse
Weinbau hat in Deutschland eine lange Tradition
Klassische und neue Saucen für vielfältigen Spargelgenuss
Tipps & Tricks rund ums Bratgut
Seemannskost mit exotischen Gewürzen
Es muss nicht immer die kalorienreiche Variante sein...

Schlagworte für dieses Rezept

Ähnliche Rezepte

Rezeptsammlungen

Weitere interessante Informationen auf den Chefkoch.de Partnerseiten: