Himmel un Ääd met Blootwoosch
Kölsche Küche| 3 große | Zwiebel(n) |
| 2 EL | Butter |
| 100 ml | Wein, weiß, trocken |
| Salz und Pfeffer | |
| Paprikapulver, edelsüß | |
| 3 | Äpfel (aromatisch / säuerlich, z.B. Boskoop oder Braeburn) |
| 3 EL | Zucker |
| 1 Prise | Zimt |
| ½ | Zitrone(n), der Saft davon |
| 600 g | Kartoffel(n), (mehligkochend) |
| 200 ml | Milch, (warme) |
| 2 EL | Butter |
| Salz und Pfeffer | |
| Muskat | |
| 300 g | Blutwurst |
| 2 EL | Mehl |
| 50 ml | Pflanzenöl |
| Stängel | Petersilie |
Zubereitung
ZUBEREITUNG DER SCHMORZWIEBELN:
Die Zwiebeln schälen, halbieren und die Hälften in feine Ringe schneiden. Die Butter in einer Pfanne erhitzen. Die Zwiebeln in die heiße Butter geben und einige Minuten anbraten. Dann mit dem Weißwein ablöschen und auf etwas weniger als mittlere Hitze zurückschalten. Mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen und langsam schmoren lassen.
ZUBEREITUNG DES APFELKOMPOTTS:
Die Äpfel schälen, vom Kerngehäuse befreien und in Würfel schneiden. In einen Topf geben, mit Zitronensaft beträufeln und mit Zucker und Zimt mischen. Den Topf bei mittlerer Hitze auf den Herd setzen und das Kompott ca. 15 min einkochen. (Wer sein Kompott nicht stückig mag, kann es nun mit einem Kartoffelstampfer zu Apfelmus verarbeiten.)
ZUBEREITUNG DES KARTOFFELPÜREES:
Kartoffeln schälen, kurz abspülen und ggf. nochmal teilen. In Salzwasser zum Kochen bringen und ca. 20 - 25 min kochen, bis die Kartoffeln sehr weich gekocht sind. Dann abschütten und im Topf kurz ausdämpfen lassen. Mit dem Kartoffelstampfer oder einer Kartoffelpresse zerkleinern. Dann Butter und Milch dazugeben und das Ganze zu einem cremigen Püree verarbeiten. Mit Salz und Muskat nach Belieben würzen.
ZUBEREITUNG DER GEBRATENEN BLUTWURST:
Die Blutwurst in nicht zu dünne Scheiben schneiden. Diese dann im Mehl wenden. Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Blutwurst darin anbraten. ACHTUNG: Das geht sehr schnell, auf jeder Seite nicht länger als 2, 3 Minuten braten - sonst verliert die Blutwurst die Bindung und wird zu "Fleischpüree".
Püree, Kompott und Blutwurst auf einem Teller anrichten, die Schmorzwiebeln darüber geben. Mit gehackter Petersilie bestreuen.
Tipps zu diesem Rezept:
1) Im Westfälischen wird "Himmel und Erde" meist in der Form gegessen, daß Kartoffelpüree und Apfelkompott untereinander gemischt werden. Auch wird dort i.d.R. keine gebratene Blutwurst zugegeben. Beide Varianten schmecken sehr gut.
2) Beim Kauf der Blutwurst sollte man darauf achten, dass man Wurst kauft, die nicht nur gekocht ist (im Kölschen heißt die dann "Flönz"), sondern zudem auch noch geräuchert wurde (im Kölschen dann "Blootwoosch"). Die nur gekochte Blutwurst fällt beim Braten fast augenblicklich auseinander, die geräucherte hält etwas besser die Form.
3) Anstatt der Schmorzwiebeln schmecken auch Röstzwiebeln sehr gut zu diesem Gericht. Hierzu die Zwiebelringe in sehr heißem Öl solange frittieren, bis sie braun und knusprig sind.
Die Zwiebeln schälen, halbieren und die Hälften in feine Ringe schneiden. Die Butter in einer Pfanne erhitzen. Die Zwiebeln in die heiße Butter geben und einige Minuten anbraten. Dann mit dem Weißwein ablöschen und auf etwas weniger als mittlere Hitze zurückschalten. Mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen und langsam schmoren lassen.
ZUBEREITUNG DES APFELKOMPOTTS:
Die Äpfel schälen, vom Kerngehäuse befreien und in Würfel schneiden. In einen Topf geben, mit Zitronensaft beträufeln und mit Zucker und Zimt mischen. Den Topf bei mittlerer Hitze auf den Herd setzen und das Kompott ca. 15 min einkochen. (Wer sein Kompott nicht stückig mag, kann es nun mit einem Kartoffelstampfer zu Apfelmus verarbeiten.)
ZUBEREITUNG DES KARTOFFELPÜREES:
Kartoffeln schälen, kurz abspülen und ggf. nochmal teilen. In Salzwasser zum Kochen bringen und ca. 20 - 25 min kochen, bis die Kartoffeln sehr weich gekocht sind. Dann abschütten und im Topf kurz ausdämpfen lassen. Mit dem Kartoffelstampfer oder einer Kartoffelpresse zerkleinern. Dann Butter und Milch dazugeben und das Ganze zu einem cremigen Püree verarbeiten. Mit Salz und Muskat nach Belieben würzen.
ZUBEREITUNG DER GEBRATENEN BLUTWURST:
Die Blutwurst in nicht zu dünne Scheiben schneiden. Diese dann im Mehl wenden. Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Blutwurst darin anbraten. ACHTUNG: Das geht sehr schnell, auf jeder Seite nicht länger als 2, 3 Minuten braten - sonst verliert die Blutwurst die Bindung und wird zu "Fleischpüree".
Püree, Kompott und Blutwurst auf einem Teller anrichten, die Schmorzwiebeln darüber geben. Mit gehackter Petersilie bestreuen.
Tipps zu diesem Rezept:
1) Im Westfälischen wird "Himmel und Erde" meist in der Form gegessen, daß Kartoffelpüree und Apfelkompott untereinander gemischt werden. Auch wird dort i.d.R. keine gebratene Blutwurst zugegeben. Beide Varianten schmecken sehr gut.
2) Beim Kauf der Blutwurst sollte man darauf achten, dass man Wurst kauft, die nicht nur gekocht ist (im Kölschen heißt die dann "Flönz"), sondern zudem auch noch geräuchert wurde (im Kölschen dann "Blootwoosch"). Die nur gekochte Blutwurst fällt beim Braten fast augenblicklich auseinander, die geräucherte hält etwas besser die Form.
3) Anstatt der Schmorzwiebeln schmecken auch Röstzwiebeln sehr gut zu diesem Gericht. Hierzu die Zwiebelringe in sehr heißem Öl solange frittieren, bis sie braun und knusprig sind.
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Kommentare anderer Nutzer
melanie78
sagt:
sagt: 06.03.2010 11:44
das rezept ist gut!
aber nix für ungut, kölsch ist das rezept zu 100% nicht.
es ist ein urtypisches bergisches rezept. wie der name schon sagt:
Himmel und Äd.
:-)
aber nix für ungut, kölsch ist das rezept zu 100% nicht.
es ist ein urtypisches bergisches rezept. wie der name schon sagt:
Himmel und Äd.
:-)
07.03.2010 19:22
Liebe Melanie,
Du hast Recht - dieses Gericht entstammt nicht ausschließlich der kölschen Küche. Es handelt sich vielmehr um ein Gericht, dass traditionell im gesamten Rheinland und im Westfälischen gegessen wird. Auch im norddeutschen Raum gibt es dieses Rezept. Es existieren viele Abwandlungen, je nach Landstrich. Das vorliegende Rezept ist dasjenige, nach dem ich es als "kölsch Mädche" kennengelernt habe. In ähnlicher Form kriegt man es auch in jedem kölschen Brauhaus.
Ein bißchen mehr zur Herkunft des Gerichts findest Du hier:
http://www.n-tv.de/panorama/essen/Zwischen-Himmel-und-Erde-article330995.html
oder hier
http://de.wikipedia.org/wiki/Himmel_und_Erde
Viele Grüße
cookito
Du hast Recht - dieses Gericht entstammt nicht ausschließlich der kölschen Küche. Es handelt sich vielmehr um ein Gericht, dass traditionell im gesamten Rheinland und im Westfälischen gegessen wird. Auch im norddeutschen Raum gibt es dieses Rezept. Es existieren viele Abwandlungen, je nach Landstrich. Das vorliegende Rezept ist dasjenige, nach dem ich es als "kölsch Mädche" kennengelernt habe. In ähnlicher Form kriegt man es auch in jedem kölschen Brauhaus.
Ein bißchen mehr zur Herkunft des Gerichts findest Du hier:
http://www.n-tv.de/panorama/essen/Zwischen-Himmel-und-Erde-article330995.html
oder hier
http://de.wikipedia.org/wiki/Himmel_und_Erde
Viele Grüße
cookito
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