Falsches Kalbfleisch

Rindfleisch, so zart, dass man es für Kalb halten könnte

Zutaten für Portionen

1 kg Rindfleisch (schiere Ochsenbrust)
½ Liter Fleischbrühe
3 kleine Zwiebel(n)
Nelke(n)
Lorbeerblätter
Zitrone(n), unbehandelt
40 g Butter
40 g Mehl
¼ Liter Fleischbrühe
¼ Liter Wein, weiß, trocken
¼ Liter Sahne
  Salz
  Pfeffer
  Fett, zum Braten

Zubereitung

Das Fleisch in mundgerechte Würfel schneiden, in einen Durchschlag/grobes Sieb geben und mit kochendem Wasser übergießen. Wasser langsam angießen, Würfel durchrühren, dass alle blanchiert sind und eine graue Farbe haben. Auf Küchenpapier abtrocknen.
In einem breiten Bratentopf die Fleischwürfel in etwas Fett bei mittlerer/kleiner Hitze von allen Seiten anbraten. Fleisch kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Heiße Fleischbrühe zugeben. Ganze Zwiebeln, Lorbeerblätter, Nelken und eine dicke Scheibe Zitrone zugeben. Deckel drauf und 80 Minuten simmern lassen.
Deckel abnehmen und das Fleisch offen einkochen lassen. Zwiebeln, Lorbeerblätter, Nelken und Zitrone entfernen.
Butter zerlassen, Mehl einrühren, mit heißer Brühe ablöschen. Aufkochen. Sahne, Wein und etwas Zitronensaft einrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit den Fleischwürfeln vermengen.
Arbeitszeit: ca. 30 Min.
Schwierigkeitsgrad: simpel
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 03.01.03
Rezept-Statistiken: 10.982 (104)* gelesen
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* nur in diesem Monat
Verfasser:

mezzo Hendlgriller


Mitglied seit 29.11.2002
3.131 Beiträge (ø0,9/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

Nora Sternekoch sagt:  
14.02.2004 22:40
Kann mir schon vorstellen, dass das Fleisch ganz zart wird, es wird aber nie nach Kalbfleisch schmecken.
Also, Irrtum ausgeschlossen!!!
LG.Nora

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mezzo Hendlgriller sagt:  
18.02.2004 21:52
Hallo Nora,

(sorry, sehe Deinen Kommentar erst jetzt).

Nein, ist ja auch kein Kalbfleisch. Zart ist es ganz bestimmt und durch das vorherige "Überbrühen" ist es eben nicht braun gebraten sondern grau-weiß. So entsteht die Täuschung. Rein optisch, könnte man Kalb denken, von der Konsistenz auch.

Ehrlich gesagt weiß ich nicht, ob das nicht vielleicht eines dieser "Schlechte-Zeiten-Rezepte" ist. In denen die Zutaten ausgetauscht wurden, um mit dem Mangel zu leben.

Vielen Dank für den Gedankenanstoß
mezzo

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