Pfeffersteak mit Bier
| 4 Scheibe/n | Rinderfilet von ca. 5 cm Dicke |
| Pfeffer, grob gemahlener | |
| 4 | Schalotte(n) oder 2 Zwiebeln, fein gehackt |
| 2 | Karotte(n), fein geschnitten |
| 3 EL | Butter |
| ¼ Liter | Bier, dunkles |
| 1 Tasse | Mehl - Schwitze, dunkle |
| Salz | |
| ½ | Lorbeerblatt |
| 1 Prise | Thymian |
| 1 Zehe/n | Knoblauch, zerdrückt |
Zubereitung
Schalotten bzw. Zwiebeln und Karotten in Butter oder Margarine weich dünsten aber nicht Farbe annehmen lassen.
Filets salzen, gründlich mit grobem Pfeffer einreiben und dann auf jede Scheibe etwas von dem angedünsteten Gemüse streichen. Steaks aufeinander legen und mit einem Faden zusammenbinden. Steaks von allen Seiten in Butter oder Margarine anbraten, mit dem Bier löschen und zu der Sauce Lorbeerblatt, Thymian und Knoblauch geben.
Ganz zum Schluss mit der braunen Mehlschwitze binden.
Filets salzen, gründlich mit grobem Pfeffer einreiben und dann auf jede Scheibe etwas von dem angedünsteten Gemüse streichen. Steaks aufeinander legen und mit einem Faden zusammenbinden. Steaks von allen Seiten in Butter oder Margarine anbraten, mit dem Bier löschen und zu der Sauce Lorbeerblatt, Thymian und Knoblauch geben.
Ganz zum Schluss mit der braunen Mehlschwitze binden.
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Kommentare anderer Nutzer
sukeyhamburg17
sagt:
sagt: 12.08.2010 16:54
Hilfreiche Antwort:
Hallo ingwe,
genau diese Fragen hab ich mir auch gestellt...
Filets mit Gemuesefuellung, man kann natuerlich auch ein ganzes Stueck nehmen, es halb durchschneiden und dann fuellen, mit Kuechengarn umwickeln und dann im Ganzen braten. Erspart einem das Gefriemel mit den einzelnen Scheiben. Nur so eine Idee von mir...
Bratlaenge? Nun, bei 5 cm dicken Scheiben, resp. einem Stueck von ca. 20 cm Laenge kann ich mir eine Verweildauer in der Pfanne von ca. 25-45 Minuten vorstellen (je nach Vorliebe). Dann ist die Sauce wohl auch ok. Mit einer Mehlschwitze wuerde ich nicht arbeiten, liebe ein kaltes Stueckchen Butter zum Schluss in die Sauce geben oder mit Staerke binden...
Schneiden? Beim ganzen Stueck quer. Bei den einzelnen Stuecken muesste man ja laengs schneiden, um jeweils auch die "Fuellung" mit zu nehmen.
Alles in allem ein Rezept mit Potential, Kreativitaet des Kochs ist hier gefragt, ohne Zweifel...
Dieses Rezept ist fuer meine Begriffe nichts fuer Anfaenger...
Stellt sich noch die Frage, was serviere ich noch dazu? Kartoffelpueree vielleicht... Herzoginkartoffel, Kroketten, o.ae.
Hoffe, ich konnte dir helfen und dich inspirieren.
Liebe Gruesse
Susan, Pittsburgh, PA, USA
genau diese Fragen hab ich mir auch gestellt...
Filets mit Gemuesefuellung, man kann natuerlich auch ein ganzes Stueck nehmen, es halb durchschneiden und dann fuellen, mit Kuechengarn umwickeln und dann im Ganzen braten. Erspart einem das Gefriemel mit den einzelnen Scheiben. Nur so eine Idee von mir...
Bratlaenge? Nun, bei 5 cm dicken Scheiben, resp. einem Stueck von ca. 20 cm Laenge kann ich mir eine Verweildauer in der Pfanne von ca. 25-45 Minuten vorstellen (je nach Vorliebe). Dann ist die Sauce wohl auch ok. Mit einer Mehlschwitze wuerde ich nicht arbeiten, liebe ein kaltes Stueckchen Butter zum Schluss in die Sauce geben oder mit Staerke binden...
Schneiden? Beim ganzen Stueck quer. Bei den einzelnen Stuecken muesste man ja laengs schneiden, um jeweils auch die "Fuellung" mit zu nehmen.
Alles in allem ein Rezept mit Potential, Kreativitaet des Kochs ist hier gefragt, ohne Zweifel...
Dieses Rezept ist fuer meine Begriffe nichts fuer Anfaenger...
Stellt sich noch die Frage, was serviere ich noch dazu? Kartoffelpueree vielleicht... Herzoginkartoffel, Kroketten, o.ae.
Hoffe, ich konnte dir helfen und dich inspirieren.
Liebe Gruesse
Susan, Pittsburgh, PA, USA
mme49
sagt:
sagt: 14.08.2010 17:09
Hallo Susan,
Schön dass wir uns hier etwas schreiben können.
Ich habe das Fleisch gefüllt wir ein Cordon bleu. Nach dem anbraten habe ich es im Ofen auf dem Gitter gegart. In die Sauce habe ich etwas Ingwer und eine kleine Chili gegeben. Dann habe ich sie langsam reduziert. Dann den Rest Gemüse püriert und abgeschmeckt, die Sauce war perfekt. Da braucht es überhabt keine Mehlschwitze. Ich bin ein Gegner davon, immer viel Brühe oder andere Flüssigkeiten zu nehmen um sie am Schluss wieder mit einem Saucenbinder zu binden. Ich liebe keine gebratenen Beilagen wie Pommes oder Kroketten wenn es zum Fleisch eine Sauce gibt. Wir haben dazu Spätzli gemacht.
Lieber Grüsse mme49
Schön dass wir uns hier etwas schreiben können.
Ich habe das Fleisch gefüllt wir ein Cordon bleu. Nach dem anbraten habe ich es im Ofen auf dem Gitter gegart. In die Sauce habe ich etwas Ingwer und eine kleine Chili gegeben. Dann habe ich sie langsam reduziert. Dann den Rest Gemüse püriert und abgeschmeckt, die Sauce war perfekt. Da braucht es überhabt keine Mehlschwitze. Ich bin ein Gegner davon, immer viel Brühe oder andere Flüssigkeiten zu nehmen um sie am Schluss wieder mit einem Saucenbinder zu binden. Ich liebe keine gebratenen Beilagen wie Pommes oder Kroketten wenn es zum Fleisch eine Sauce gibt. Wir haben dazu Spätzli gemacht.
Lieber Grüsse mme49
chika-chaaan
sagt:
sagt: 12.08.2010 21:01
Super Rezept. Habe es erst mal mit zwei Filets versucht, weil ich mir nicht so ganz sicher war, ob es funktionieren würde. Hat aber super geklappt. Statt normalem Dunkelbier habe ich Guinness genommen - schmeckt hervorragend. Habe das ganze dann noch 15 Minuten köcheln lassen. Auch habe ich die Sauce hinterher nicht mit Mehlschwitze sondern mit Stärke gebunden, um zu vermeiden, dass die Mehlschwitze der Sauce einen starken Eigengeschmack verleiht.
chika-chaaan
sagt:
sagt: 12.08.2010 21:07
chika-chaaan
sagt:
sagt: 13.08.2010 06:53
Hilfreicher Kommentar:
Da hast Du natürlich recht... Kroketten oder Röstis wären sicher auch nicht schlecht, obwohl ich Rosmarinkartoffeln immer noch vorziehe da der Rosmarin so starke ätherische Öle hat, die super mit der Biersauce harmonieren.
Das Guinness habe ich nur genommen, weil ich zufällig noch eine Flasche da hatte. Als Flaschenbier ist es sowieso ungenießbar und nur frisch gezapft ein Genuss ;-) Deshalb fiel es mir auch nicht schwer, das Bier zu opfern. Wie gesagt: Ein Traum... Guinness ist im Gegensatz zu anderen Bieren nicht wässrig und schon gehaltvoll. Das sorgt dafür, dass die Sauce nur noch minimal nachgewürzt werden muss.
Das Guinness habe ich nur genommen, weil ich zufällig noch eine Flasche da hatte. Als Flaschenbier ist es sowieso ungenießbar und nur frisch gezapft ein Genuss ;-) Deshalb fiel es mir auch nicht schwer, das Bier zu opfern. Wie gesagt: Ein Traum... Guinness ist im Gegensatz zu anderen Bieren nicht wässrig und schon gehaltvoll. Das sorgt dafür, dass die Sauce nur noch minimal nachgewürzt werden muss.
14.08.2010 10:30
ich finde das Rezept ganz super u. es schmeckt lecker. Die Sauce habe ich nicht mit Mehlschwitze gemacht, sondern habe ein Stück kalte Butter rein und einen guten Eßlöffel Frischkäse.
Beim nächsten Mal werde ich es mal mit Schweinfleisch versuchen, müßte doch auch gehen. Als Beilage hatte ich Thüringer Klöße, paßt auch.
Beim nächsten Mal werde ich es mal mit Schweinfleisch versuchen, müßte doch auch gehen. Als Beilage hatte ich Thüringer Klöße, paßt auch.
scholli2000
sagt:
sagt: 14.08.2010 23:16
Hallo zusammen!
Eine dumme Frage: Was heißt denn "1 Tasse Mehlschwitze"? Ich hätte eine Angabe erwartet wie "Mehlschwitze aus 2 EL Butter und 5 EL Mehl herstellen und mit xy-Flüssigkeit glattrühren". Oder so.
Ich bin Mehlschwitzenfan, wenn die Mehlschwitze der Star des Gerichts ist, wie bei der köstlichen Eifler "Öllechs Zaus" oder in Bechamelsauce. =)
Schöne Grüße
Scholli2000
Eine dumme Frage: Was heißt denn "1 Tasse Mehlschwitze"? Ich hätte eine Angabe erwartet wie "Mehlschwitze aus 2 EL Butter und 5 EL Mehl herstellen und mit xy-Flüssigkeit glattrühren". Oder so.
Ich bin Mehlschwitzenfan, wenn die Mehlschwitze der Star des Gerichts ist, wie bei der köstlichen Eifler "Öllechs Zaus" oder in Bechamelsauce. =)
Schöne Grüße
Scholli2000
sukeyhamburg17
sagt:
sagt: 15.08.2010 16:01
Hallo scholli2000,
wenn ich mich nicht irre, dann ist eine Tasse Mehlschwitze ca. 200 ml.
Da du ja, wie du schreibst, Mehlschwitzenfan bist, denke ich, du kannst schon mit dieser ml Angabe dir deine Sauce zaubern.
Wenn es ein amerikanisches Rezept ist, dann ist eine Tasse 250 ml = 1 cup.
Oder du machst ganz klassisch eine Mehlschwitze aus den bekannten Mengenangaben, also z.B. 40 g Fett, dann Mehl, etc, etc., wie du sie ja sonst auch kochst.
Viel Spass und ich hoffe, ich konnte dir helfen.
Liebe Gruesse
Susan, Pittsburgh, PA, USA
wenn ich mich nicht irre, dann ist eine Tasse Mehlschwitze ca. 200 ml.
Da du ja, wie du schreibst, Mehlschwitzenfan bist, denke ich, du kannst schon mit dieser ml Angabe dir deine Sauce zaubern.
Wenn es ein amerikanisches Rezept ist, dann ist eine Tasse 250 ml = 1 cup.
Oder du machst ganz klassisch eine Mehlschwitze aus den bekannten Mengenangaben, also z.B. 40 g Fett, dann Mehl, etc, etc., wie du sie ja sonst auch kochst.
Viel Spass und ich hoffe, ich konnte dir helfen.
Liebe Gruesse
Susan, Pittsburgh, PA, USA
scholli2000
sagt:
sagt: 16.08.2010 09:16
Mein Punkt ist genau der, den kjelt anspricht. Wenn ich unter Mehlschwitze die Mehl-und-Butter-Schwitze ohne Flüssigkeit verstehe, kann das mit 1 Tasse auf 1/4 l Bier nicht funktionieren, da man dann einen sehr steifen Pudding erhält.
Es muss also eine schon mit Flüssigkeit glattgerührte Mehlschwitze sein. Ich hatte vermutet, dass es eine Art Standard gibt, auf die sich die Mengenangabe bezieht. Inzwischen gehe ich davon aus, dass es einfach der Interpretation des Kochs überlassen bleibt, was er darunter versteht.
Und jetzt gebt euch die Hand und seid wieder lieb!
Es muss also eine schon mit Flüssigkeit glattgerührte Mehlschwitze sein. Ich hatte vermutet, dass es eine Art Standard gibt, auf die sich die Mengenangabe bezieht. Inzwischen gehe ich davon aus, dass es einfach der Interpretation des Kochs überlassen bleibt, was er darunter versteht.
Und jetzt gebt euch die Hand und seid wieder lieb!
sukeyhamburg17
sagt:
sagt: 16.08.2010 15:56
Hilfreiche Antwort:
Hallo scholli2000,
um dieses Thema fuer mich zum Abschluss zu bringen, hab ich mich eben mal in die Kueche begeben und aus 1 EL Fett und 1 EL Mehl und 125 ml Wasser eine Mehlschwitze angeruehrt, diese dann in 250 ml Bier geruehrt und aufkochen lassen, 7 Minuten koecheln lassen und sie war perfekt. Nicht zu duenn und nicht zu dick, gerade so, wie es sein soll.
Und auch die Menge der Mehlschwitze scheint so ok zu sein fuer das Steak. Denke aber auch, wenn man mehr Sauce haben moechte, kann man die Menge noch jeweils erhoehen, also, die Kreativitaet des Kochs ist hier gefragt.
Oh, noch etwas: kjelts Mengenangabe von 125 ml ist dann wohl mehr die richtige, ich konzediere dieses. Tja, man lernt eben immer noch was dazu, jeden Tag.
Hoffe, dass alles nun geklaert ist.
Liebe Gruesse
Susan aus Pittsburgh
um dieses Thema fuer mich zum Abschluss zu bringen, hab ich mich eben mal in die Kueche begeben und aus 1 EL Fett und 1 EL Mehl und 125 ml Wasser eine Mehlschwitze angeruehrt, diese dann in 250 ml Bier geruehrt und aufkochen lassen, 7 Minuten koecheln lassen und sie war perfekt. Nicht zu duenn und nicht zu dick, gerade so, wie es sein soll.
Und auch die Menge der Mehlschwitze scheint so ok zu sein fuer das Steak. Denke aber auch, wenn man mehr Sauce haben moechte, kann man die Menge noch jeweils erhoehen, also, die Kreativitaet des Kochs ist hier gefragt.
Oh, noch etwas: kjelts Mengenangabe von 125 ml ist dann wohl mehr die richtige, ich konzediere dieses. Tja, man lernt eben immer noch was dazu, jeden Tag.
Hoffe, dass alles nun geklaert ist.
Liebe Gruesse
Susan aus Pittsburgh
scholli2000
sagt:
sagt: 16.08.2010 23:08
sukeyhamburg17
sagt:
sagt: 17.08.2010 16:36
Hilfreicher Kommentar:
Hallo,
nun habe ich das Pfeffersteak gestern Abend als Abendessen zubereitet. Mit Guinness. Es war lecker.
Ich habe das Steakfleisch im Ganzen gelassen, es aufgeschnitten und dann gefuellt. In die Fuellung habe ich noch ein bisschen Thymian hinein gegeben. Dann das Fleisch angebraten und es danach auch in den Ofen gegeben.In die Biersauce hab ich dann noch, so wie mm49, Ingwer und Chili gegeben, reduzieren lassen und auch den Rest von der Fuellung (pueriert) hinzu gegeben. Perfekt.
Als Beilage? Kartoffelpueree, grob gestampft, mit Butter und einem Hauch von Knoblauch, aber wirklich nur einem Hauch, der Geschmack soll nicht!! ueberwiegen, nur zu erahnen sein.
Ach ja, eine Mehlschwitze habe ich nicht noch extra in die Sauce gegeben, ein kaltes Stueckchen Butter war wunderbar (obwohl ich ja die Mehlschwitzensache positiv ausprobiert habe, s.o.)
Es war ein gutes Abendessen - natuerlich mit einem Glas Bier, bayrischem!!
Liebe Gruesse
Susan, Pittsburgh, PA, USA
nun habe ich das Pfeffersteak gestern Abend als Abendessen zubereitet. Mit Guinness. Es war lecker.
Ich habe das Steakfleisch im Ganzen gelassen, es aufgeschnitten und dann gefuellt. In die Fuellung habe ich noch ein bisschen Thymian hinein gegeben. Dann das Fleisch angebraten und es danach auch in den Ofen gegeben.In die Biersauce hab ich dann noch, so wie mm49, Ingwer und Chili gegeben, reduzieren lassen und auch den Rest von der Fuellung (pueriert) hinzu gegeben. Perfekt.
Als Beilage? Kartoffelpueree, grob gestampft, mit Butter und einem Hauch von Knoblauch, aber wirklich nur einem Hauch, der Geschmack soll nicht!! ueberwiegen, nur zu erahnen sein.
Ach ja, eine Mehlschwitze habe ich nicht noch extra in die Sauce gegeben, ein kaltes Stueckchen Butter war wunderbar (obwohl ich ja die Mehlschwitzensache positiv ausprobiert habe, s.o.)
Es war ein gutes Abendessen - natuerlich mit einem Glas Bier, bayrischem!!
Liebe Gruesse
Susan, Pittsburgh, PA, USA
baumichel73
sagt:
sagt: 19.08.2010 22:16
23.08.2010 22:41
Hallo ihr fleißigen Rezeptkommentierer,
tut mir leid, dass ich nicht an der Diskussion teilnehmen konnte. War in Urlaub und da hat mich diese Veröffentlichung in Abwesenheit halt einkalt erwischt.
Ich freue mich aber, dass Ihr ganz ohne meine Hilfe gut zurecht gekommen seit und das Rezept Anklang gefunden hat.
lg
heimwerkerkönig
tut mir leid, dass ich nicht an der Diskussion teilnehmen konnte. War in Urlaub und da hat mich diese Veröffentlichung in Abwesenheit halt einkalt erwischt.
Ich freue mich aber, dass Ihr ganz ohne meine Hilfe gut zurecht gekommen seit und das Rezept Anklang gefunden hat.
lg
heimwerkerkönig
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