Sauerkraut

selbst gemacht

Zutaten für Portionen

10 kg Weißkohl, fein gehobeltes
50 g Salz
¼ Liter Buttermilch

Zubereitung

Die Zutaten mischen und gut durchkneten. Nach und nach in einen Gärtopf füllen und dabei fest stampfen. Es muss nicht unbedingt der "gute alte Steinguttopf" sein. Ein Plastikeimer mit Wasserschloss oder bei kleineren Mengen ein Glas tun es da auch.
Die Hauptsache ist, dass das Gefäß richtig sauber ist und nicht mehr als zu 2/3 gefüllt wird. Traditionell kommen auf das eingestampfte Kraut ein Leinentuch mit Brettchen und Stein. Mit etwas Fantasie sind diese aber austauschbar. Es soll ja auf jeden Fall Druck ausgeübt werden und die Flüssigkeit soll das Kraut bedecken. Mit einer mit Wasser gefüllten und gut verschlossenen Plastiktüte oder einem Topfdeckel, auf dem mit Wasser gefüllte Gefrierboxen stehen, erreichen das gleiche wie die alten Klassiker, lassen sich aber besser reinigen.

Falls trotz Stampfens zu wenig Flüssigkeit im Behälter ist, um das Kraut zu bedecken, so gibt man abgekochtes Wasser mit Salz (auf 1 l Wasser 15 g Salz) kalt hinzu.

Das Kraut sollte dann etwa 14 Tage bei Zimmertemperatur und danach etwa 6 Wochen im Keller bei etwa 10°C gären und reifen.

Bei jeder Entnahme peinlich auf Sauberkeit achten (Plastikhandschuhe, saubere Gabeln/Löffel) und ab und zu die "Pressutensilien" reinigen.

Tipp: Kümmel, Wacholder und andere Gewürze kann man erst beim Kochen zugeben, sonst ist man geschmacklich so festgelegt - so ein Sauerkrautsalat mit Ananas zum Beispiel ist mit Kümmel und Wacholder ein wenig gewöhnungsbedürftig.
Arbeitszeit: ca. 30 Min.
Schwierigkeitsgrad: simpel
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 02.04.08
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Verfasser:

Sabine-fra-Alta Küchenjunge


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Kommentare anderer Nutzer

ralfito Tellerwäscher sagt:  
16.05.2009 18:08
Hilfreicher Kommentar:

Liebe Sabine.
das Gefäß ist nicht wichtig, ich hab´s auch schon mal in einem PVC Rohr gemacht. Am besten ist ein Gefäß das mindesten 5 mal so hoch ist wie der Durchmesser.
Die milchsäure bildet sich immer wen die Gährtemperatur unter 18ºC bleibt. Ich lege immer mal eine Zwibelscheibe dazu da sind die Milchsäurebakterien auch schon drin.
Nach 4-5 Wochen sollte man aber das Kraut in saubere Einmachgläser füllen. Dann erspart man sich den Zirkus der Reinhaltung.
Ralfito

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hundeli Tellerwäscher sagt:  
19.07.2009 09:32
Was ist ein Plastikeimer mit Wasserschloß , kenne ich nicht ??

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Sabine-fra-Alta Küchenjunge sagt:  
30.07.2009 09:41
Hallo hundeli,
hier in Norwegen gibt es Gärbehälter aus Plastik, in denen man auch Bier gären lassen kann. Das sind im Prinzip ein große Plastikeimer mit einem Deckel, in dem ein Loch ist, in dieses dann ein Gummipfropfen mit einem sogenannten "Wasserschloß" gesteckt wird. Ein Wasserschloß ist ein speziell geformtes Röhrchen, in dem etwas Wasser steht, daß die Gährgase entweichen können und somit kein Überdruck entsteht, aber nichts von außen nach innen gelangt.
Gruß
Sabine

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hundeli Tellerwäscher sagt:  
30.07.2009 15:11
Danke für die Antwort .Der Beschreibung nach kenne ich es doch ,bei uns sind es Weinballons mit Gärröhrchen für die Hausweinbereitung . Gährrörchen = Wasserschloß

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Lagavullin Tellerwäscher sagt:  
30.11.2011 10:55
hier ein Rezept von der guten alten Hobbythek.
Ein mittelgrosses Twist-off-Glas, ca. 0,75 l,
einen kl. Weißkohl raspeln,
einen El. Salz,
5 Wachholderbeeren
2 Lorbeerblätter.
Geriebenes Weißkohl ins Glas füllen etwas Salz zugeben und stampfen.
Dieses immer wiederhohlen, stampfen Salz, Gewürze, bis Saft austritt.
Wenn das Glas gefüllt ist, einen kleinen Holzdeckel (kann man leicht selber zurecht schneiden) auflegen. Auf den Holzdeckel einen Abstandhalter geben, kein Teil aus Metall. Beispiel kleines Glas oder ein Rundholz.
Der Saft sollte nun über dem Holzdeckel liegen. Glas verschließen.

Darauf achten, alles muss absolut sauber sein. Teile vorher abkochen.
Jeden Tag den Deckel kurz öffnen, im Glas bilden sich Gase.
Nach ca. 6 Tagen ist das Kraut fertig.
Schmeckt einfach super.

Gruß
Lagavullin

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