Zutaten

10 kg Weißkohl, fein gehobeltes
50 g Salz
1/4 Liter Buttermilch
Portionen
Zutaten in Einkaufsliste speichern
Einkaufsliste auswählen

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 30 Min. / Schwierigkeitsgrad: simpel / Kalorien p. P.: keine Angabe

Die Zutaten mischen und gut durchkneten. Nach und nach in einen Gärtopf füllen und dabei fest stampfen. Es muss nicht unbedingt der "gute alte Steinguttopf" sein. Ein Plastikeimer mit Wasserschloss oder bei kleineren Mengen ein Glas tun es da auch.
Die Hauptsache ist, dass das Gefäß richtig sauber ist und nicht mehr als zu 2/3 gefüllt wird. Traditionell kommen auf das eingestampfte Kraut ein Leinentuch mit Brettchen und Stein. Mit etwas Fantasie sind diese aber austauschbar. Es soll ja auf jeden Fall Druck ausgeübt werden und die Flüssigkeit soll das Kraut bedecken. Mit einer mit Wasser gefüllten und gut verschlossenen Plastiktüte oder einem Topfdeckel, auf dem mit Wasser gefüllte Gefrierboxen stehen, erreichen das gleiche wie die alten Klassiker, lassen sich aber besser reinigen.

Falls trotz Stampfens zu wenig Flüssigkeit im Behälter ist, um das Kraut zu bedecken, so gibt man abgekochtes Wasser mit Salz (auf 1 l Wasser 15 g Salz) kalt hinzu.

Das Kraut sollte dann etwa 14 Tage bei Zimmertemperatur und danach etwa 6 Wochen im Keller bei etwa 10°C gären und reifen.

Bei jeder Entnahme peinlich auf Sauberkeit achten (Plastikhandschuhe, saubere Gabeln/Löffel) und ab und zu die "Pressutensilien" reinigen.

Tipp: Kümmel, Wacholder und andere Gewürze kann man erst beim Kochen zugeben, sonst ist man geschmacklich so festgelegt - so ein Sauerkrautsalat mit Ananas zum Beispiel ist mit Kümmel und Wacholder ein wenig gewöhnungsbedürftig.
Auch interessant: