Jiaozi
heißen auch chinesische Maultaschen, chinesische Ravioli oder chinesische Teigtaschen| Für den Teig: | |
| ½ kg | Mehl |
| ½ Liter | Wasser |
| 1 TL | Salz |
| Für die Füllung: | |
| 400 g | Hackfleisch vom Schwein |
| 2 | Frühlingszwiebel(n) |
| 1 Stück | Ingwer, etwa haselnussgroß |
| 1 | Knoblauchzehe(n) |
| 200 g | Gemüse (Blattgemüse), z. B. Spinat,Chinakohl, Mangold |
| 1 Schuss | Sojasauce |
| Salz | |
| Für die Sauce: | |
| ¼ Liter | Essig, chinesischer |
| 1 Schuss | Sojasauce |
| 1 | Knoblauchzehe(n) |
| viel | Wasser (Salzwasser) |
Zubereitung
Aus Wasser, Mehl und Salz einen festen Teig kneten, der sich gut ausrollen lässt. Den Teig 30 min. ruhen lassen.
Für die Füllung die Frühlingszwiebeln, Ingwer, Knoblauch und Gemüse sehr fein hacken und unter das Hackfleisch mischen. Sojasoße und Salz dazu.
Für die Soße den Knoblauch sehr fein hacken. Sojasoße und Essig mischen und den Knoblauch dazugeben.
Den Teig zu einer Rolle kneten, ca. 4 cm dick. Von dieser Rolle Stücke von etwa 1 cm abschneiden. Die Stücke mit einem Nudelholz oder Glas zu runden Fladen ausrollen (ca. 10 cm im Durchmesser). Auf jeden Fladen 1 - 2 TL Füllung geben, an den Rändern zusammendrücken und in reichlich Salzwasser gar kochen lassen.
Für die Füllung die Frühlingszwiebeln, Ingwer, Knoblauch und Gemüse sehr fein hacken und unter das Hackfleisch mischen. Sojasoße und Salz dazu.
Für die Soße den Knoblauch sehr fein hacken. Sojasoße und Essig mischen und den Knoblauch dazugeben.
Den Teig zu einer Rolle kneten, ca. 4 cm dick. Von dieser Rolle Stücke von etwa 1 cm abschneiden. Die Stücke mit einem Nudelholz oder Glas zu runden Fladen ausrollen (ca. 10 cm im Durchmesser). Auf jeden Fladen 1 - 2 TL Füllung geben, an den Rändern zusammendrücken und in reichlich Salzwasser gar kochen lassen.
| Tweet |
Kommentare anderer Nutzer
dynamind
sagt:
sagt: 11.08.2008 14:47
Die von dir beschriebene Kochmethode mit dem kalten Wasser liest man ja allenthalben in chinesischen Kochbüchern - bei uns hat es aber auch immer ohne dieses Vorgehen sehr lecker (und gar) geschmeckt.
Und übrigens auch ohne den Kohl zu malträtieren - du kannst ja beides mal ausprobieren - vielleicht klappts ja auch ohne die feinen Details...
Und übrigens auch ohne den Kohl zu malträtieren - du kannst ja beides mal ausprobieren - vielleicht klappts ja auch ohne die feinen Details...
heikke2000
sagt:
sagt: 11.08.2008 15:21
Hilfreiche Antwort:
Hallo,
vielen Dank erstmal für deinen Kommentar.
Ich weiß, dass für manche KöchInnen die Zubereitung von Jiaozi einen rituellen Charakter hat, und ein Ritual muss nun einmal aufwändig und kompliziert sein, sonst ist es kein anständiges Ritual ;-).
Meiner Meinung nach muss es aber nicht so kompliziert sein. So ist es z.B. völlig unerheblich, ob ich beim Kochen immer wieder kaltes Wasser nachschütte, oder die Jiaozi ohne Nachschütten gar koche. Habe das selber ausprobiert, und keinen Unterschied bemerkt. Der einzige Unterschied liegt im Aufwand: Wenn man für 20 Leute Jiaozi macht, kriegt man einen Vogel, wenn man die Nachschütt-Methode verwendet.
Den Kohl ausgepresst habe ich auch noch nie, und bis jetzt haben die Jiaozi trotzdem gehalten. Aber vielleicht sollte ich es mal probieren. Wie genau presst du denn den Kohl aus?
Die Größe von Jiaozi kann meiner Erfahrung nach stark variieren. Wenn man sich an das Rezept hält, kriegt man tatsächlich eher größere. Wenn man es kleiner haben möchte: Einfach die Rolle dünner rollen und /oder schmalere Stücke abschneiden. Ist natürlich wieder mehr Aufwand ... ;-)
再见,
Heike
vielen Dank erstmal für deinen Kommentar.
Ich weiß, dass für manche KöchInnen die Zubereitung von Jiaozi einen rituellen Charakter hat, und ein Ritual muss nun einmal aufwändig und kompliziert sein, sonst ist es kein anständiges Ritual ;-).
Meiner Meinung nach muss es aber nicht so kompliziert sein. So ist es z.B. völlig unerheblich, ob ich beim Kochen immer wieder kaltes Wasser nachschütte, oder die Jiaozi ohne Nachschütten gar koche. Habe das selber ausprobiert, und keinen Unterschied bemerkt. Der einzige Unterschied liegt im Aufwand: Wenn man für 20 Leute Jiaozi macht, kriegt man einen Vogel, wenn man die Nachschütt-Methode verwendet.
Den Kohl ausgepresst habe ich auch noch nie, und bis jetzt haben die Jiaozi trotzdem gehalten. Aber vielleicht sollte ich es mal probieren. Wie genau presst du denn den Kohl aus?
Die Größe von Jiaozi kann meiner Erfahrung nach stark variieren. Wenn man sich an das Rezept hält, kriegt man tatsächlich eher größere. Wenn man es kleiner haben möchte: Einfach die Rolle dünner rollen und /oder schmalere Stücke abschneiden. Ist natürlich wieder mehr Aufwand ... ;-)
再见,
Heike
sonsnix
sagt:
sagt: 27.09.2011 15:54
dynamind
sagt:
sagt: 11.08.2008 14:56
Wichtig ist es auf die Qualität des Hackfleischs zu achten. Mindestens vom guten Metzger oder Bio mit Supermarkthack geht die Qualität nach meinem Empfinden in den Keller (obwohl sie in China sicher nicht mit Biohack hergestellt werden ;-) )
Wer sich mit dem Rezept vertieft auseinandersetzen will kann sich von einem Chinesen eine der originalen Falttechniken zeigen lassen - aber nicht von der Fingerfertigkeit frustrieren lassen. Jiaozi werden in China übrigens traditionell in geselliger Runde gefaltet - vom alleine Falten für eine grössere Runde wird ob des Aufwands abgeraten.
Wer sich mit dem Rezept vertieft auseinandersetzen will kann sich von einem Chinesen eine der originalen Falttechniken zeigen lassen - aber nicht von der Fingerfertigkeit frustrieren lassen. Jiaozi werden in China übrigens traditionell in geselliger Runde gefaltet - vom alleine Falten für eine grössere Runde wird ob des Aufwands abgeraten.
jane888
sagt:
sagt: 02.09.2008 19:33
Hilfreicher Kommentar:
hallo,
mir fehlen beim Fülle chinesischer Kochwein, das ist ein Muss, für geschmack...sonst finde ich das alles passt...Mein Mama macht auch fast so....
lg Jane
mir fehlen beim Fülle chinesischer Kochwein, das ist ein Muss, für geschmack...sonst finde ich das alles passt...Mein Mama macht auch fast so....
lg Jane
kochfür6
sagt:
sagt: 17.10.2008 20:32
Wir haben Jiao Zi oft im Studentenwohnheim in großer Runden mit unseren chinesischen Mitbewohnern zubereitet (und natürlich genüsslich verspeist). Ein tolles Erlebnis!
Allerdings meine ich mich erinnern zu können, das das Wasser-Mehl-Verhältnis ein anderes war. Es erscheint mir sehr viel Wasser, oder täusche ich mich!? Habe sie seit mind. 1 Jahr nicht mehr zubereitet und das Rezept nicht mehr im Kopf!
Noch ein Tipp: Mir schmecken sie noch besser am nächsten Tag: Die Reste in einer Pfanne schön kross anbraten und dann in Sojasauce dippen! Ein Genuss!
Allerdings meine ich mich erinnern zu können, das das Wasser-Mehl-Verhältnis ein anderes war. Es erscheint mir sehr viel Wasser, oder täusche ich mich!? Habe sie seit mind. 1 Jahr nicht mehr zubereitet und das Rezept nicht mehr im Kopf!
Noch ein Tipp: Mir schmecken sie noch besser am nächsten Tag: Die Reste in einer Pfanne schön kross anbraten und dann in Sojasauce dippen! Ein Genuss!
Tanlladwyr
sagt:
sagt: 08.11.2010 13:12
Wir haben gestern mit acht Sinologen Jiaozi gemacht, allerdings war der Teig viel zu flüssig, sprich zu viel Wasser für 1kg Mehl.
Mit etwas mehr Mehl wurde es dann aber sehr gut und lustig, geschmacklich waren die Jiaozi auch sehr gut, vor allem wenn man sie in etwas chinesischem Essig und/oder Sjasauce tunkt.
Auch etwas Chili und Brühe im Kochwasser ergab einen sehr guten Geschmack!
Mit etwas mehr Mehl wurde es dann aber sehr gut und lustig, geschmacklich waren die Jiaozi auch sehr gut, vor allem wenn man sie in etwas chinesischem Essig und/oder Sjasauce tunkt.
Auch etwas Chili und Brühe im Kochwasser ergab einen sehr guten Geschmack!
reina
sagt:
sagt: 01.06.2011 15:45
Kann man sie auch einfrieren? Wenn ja, in rohen oder gekochten Zustand?
und funktioniert es auch mit den chinesischen Teigblätter für Wantan? Hat vielleicht jemand Erfahrung damit?
Vielen Dank schon mal im Voraus
LG
reina
und funktioniert es auch mit den chinesischen Teigblätter für Wantan? Hat vielleicht jemand Erfahrung damit?
Vielen Dank schon mal im Voraus
LG
reina
mineken
sagt:
sagt: 01.06.2011 17:14
Hilfreiche Antwort:
Ja, man kann sie sehr gut roh einfrieren. Allerdings muss man darauf achten, dass sie nicht zusammenkleben. Ich nehme erstmal ein Holzbrett oder Teller und staeube viel Mehl drauf, dann platziere ich die Jiaozi mit viel Abstand darauf und lasse sie im Freezer. Nach einer Weile wenn sie eingefroren und hart sind, kann man sie weiter in Tueten packen.
reina
sagt:
sagt: 01.06.2011 18:16
thomass1968
sagt:
sagt: 11.08.2011 16:57
Hilfreicher Kommentar:
Gutes Rezept bis auf das viele Wasser im Teig. Ich habe gerade mal die hälfte an Wasser bis ein wenig mehr gebraucht, je nach Mehl.
Sonst aber völlig in Ordnung, die Füllung ist toll und den Unsinn mit dem Kohlauspressen und dem kaltes Wasser Nachfüll Gedöns kann man sich sehr gut sparen!
Danke für das Rezept!
Sonst aber völlig in Ordnung, die Füllung ist toll und den Unsinn mit dem Kohlauspressen und dem kaltes Wasser Nachfüll Gedöns kann man sich sehr gut sparen!
Danke für das Rezept!
kozangih
sagt:
sagt: 05.09.2011 10:03
Moin,
für die Soße passt hervorragend etwas kleingeschnittener frischer Koriander und 2-3 Tropfen Sesamöl !! :D
Sojasoße und schwarzen Essig mische ich nach Gefühl, eher 50/50, ohne Knofi.
Das Sesamöl schmeckt anders, als das aus dem Supermarkt, weil es (glaube ich) aus geröstetem Sesam gemacht wird. Man hat mir mal gesagt, das es aber nicht zum braten geeignet ist, eher zum würzen/abschmecken.
Das mit dem kalten Wasser hat mir immer gut zu zeitlichen orientierung geholfen. Nach ca. 3mal nachgießen, waren die Jiaozi fertig.
Mhhhmahlzeit!
für die Soße passt hervorragend etwas kleingeschnittener frischer Koriander und 2-3 Tropfen Sesamöl !! :D
Sojasoße und schwarzen Essig mische ich nach Gefühl, eher 50/50, ohne Knofi.
Das Sesamöl schmeckt anders, als das aus dem Supermarkt, weil es (glaube ich) aus geröstetem Sesam gemacht wird. Man hat mir mal gesagt, das es aber nicht zum braten geeignet ist, eher zum würzen/abschmecken.
Das mit dem kalten Wasser hat mir immer gut zu zeitlichen orientierung geholfen. Nach ca. 3mal nachgießen, waren die Jiaozi fertig.
Mhhhmahlzeit!
Ollie1982
sagt:
sagt: 26.10.2011 18:01
Soße und Hackfleischmischung sind unbestreitbar ok, aber das Herzstück des Rezepts, Teig nämlich, stimmt hinten und vorne nicht. Nach den Angaben wird da nie ein knetbarer Teig rauskommen. Leider unbrauchbares Rezept, da elementare Teile schlicht und einfach falsch sind.
Dinomo
sagt:
sagt: 12.11.2011 21:10
Hilfreicher Kommentar:
Ich bin Chinesin und musste meiner Mutti als Kinder immer helfen Jiao Zi zu machen.
Den Chinakohl hat meine Mama ganz klein gehackt und mit Salz bestreut. Eine halbe Stunde ruhen lassen und ausgewrungen (in einem Geschirrtuch). Das hat sie aber erst später gemacht, als ich die Jiao Zi lieber gebraten mochte. Als ich jünger war, hat sie den Chinakohl nur kleingehackt.
Zur Füllung hat sie noch chinesische getrocknete Pilze (aufgeweicht) gegeben.
Das kalte Wasser zugeben war für mich (wenn ich sie nach der Schule selber gekocht habe) gut als Orientierung, da sie dann immer fertig waren, wenn ich 3x aufgefüllt habe. Ansonsten erkennt man es auch, wenn die Jiao Zi nicht mehr unter Wasser sind, sondern oben schwimmen. :)
Den Chinakohl hat meine Mama ganz klein gehackt und mit Salz bestreut. Eine halbe Stunde ruhen lassen und ausgewrungen (in einem Geschirrtuch). Das hat sie aber erst später gemacht, als ich die Jiao Zi lieber gebraten mochte. Als ich jünger war, hat sie den Chinakohl nur kleingehackt.
Zur Füllung hat sie noch chinesische getrocknete Pilze (aufgeweicht) gegeben.
Das kalte Wasser zugeben war für mich (wenn ich sie nach der Schule selber gekocht habe) gut als Orientierung, da sie dann immer fertig waren, wenn ich 3x aufgefüllt habe. Ansonsten erkennt man es auch, wenn die Jiao Zi nicht mehr unter Wasser sind, sondern oben schwimmen. :)
Dinomo
sagt:
sagt: 12.11.2011 21:11
MiaTotal
sagt:
sagt: 05.01.2012 22:15
Ja ich mache das auch so 350 g Hack und 500g Mehl...dann ist man gezwungen den Teig richtig schön dünn zu machen. Ich bin immernoch am üben, das so hinzubekommen wie die Haushälterin in Peking...die hatte immer ein Zopfmuster zum verschließen der Jiao Zi.
Bei mir kommen meist auch nur kleingehackter Lauch und Ingwer in die Masse sowie etwas Salz (TL) und etwas kaltes Wasser für die Bindung. Finde das Mit dem Wasser auch eine praktische Hilfe um zu wissen, wann sie fertig sind!
Lg Mia
Bei mir kommen meist auch nur kleingehackter Lauch und Ingwer in die Masse sowie etwas Salz (TL) und etwas kaltes Wasser für die Bindung. Finde das Mit dem Wasser auch eine praktische Hilfe um zu wissen, wann sie fertig sind!
Lg Mia
Passende Magazinartikel
Schlagworte für dieses Rezept
Ähnliche Rezepte
Rezeptsammlungen
Dieses Rezept ist in diesen Sammlungen gespeichert:
- !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
- Asien
- Asien
- Muss ich noch ausprobieren (2)
- Vegetarisch
- Hauptspeise
- Nudeln, Risotto, Gnocchi, Spätzle, Nocken
- Fleisch
- Asia
- pasta &risotto gerichte
Weitere Rezeptsammlungen

Henglein
Rama Cremefine























ich denke, dass das Gericht so wie es hier beschrieben wird, nicht erfolgreich hergestellt werden kann, wenn man diese Speise noch nie gekocht hat. Außerdem fehlen grundsätzliche Punkte, wie z. B. dass man den Chinakohl auspressen muss und die Dauer und die Art, die fertigen Jiao Zi zu kochen.
In 1kg Chinakohl steckt etwa 700ml Wasser. Wenn man dieses in der Füllung belässt, weicht die Teighülle auf und die Jiao Zi gehen beim Kochen auf.
Normalerweise kocht man sie so, dass man das Wasser aufkocht, die Jiao Zi (bei gewöhnlicher Größe etwa 15-20 Stück pro Gang) vorsichtig ins Wasser lässt und während man vorsichtig umrührt (damit keine Jiao Zi am Topfboden festkleben), erneut aufkocht. Dann gibt man etwa einen Becher kaltes Wasser hinzu und wartet bis das Wasser wieder aufkocht. Gelegentlich vorsichtig umrühren. Dann noch ein bis zwei Male mit einem Becher kaltem Wasser abschrecken und wenn es dann erneut aufkocht, mit einem Schaumlöffel herausnehmen.
Nach dem Rezept hier werden die Jiao Zi aber recht groß. Die Fladen sollten nur einen Durchmesser von etwa 6-7cm haben. Allerdings bestimmt schon die Teigrolle im Schritt davor die ungefähre Größe des Fladens. Diese sollte auch nur etwa 2cm dick sein.
Wenn die Jiao Zi größer sind, müssen sie nämlich auch länger kochen, was die Gefahr erhöht, dass sie beim Kochen kaputt gehen.
Gruß
Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten