Orange - Gebackenes / Orangenkekse
nach dem Rezept einiger Hamburger Frauenzimmer aus dem Jahre 1798| 500 g | Mehl (Vollkornmehl) |
| 250 g | Butter |
| 250 g | Mandel(n), gemahlen |
| 500 g | Zucker, braun |
| 4 | Eigelb |
| 1 TL | Kardamom, gemahlen |
| 1 | Zitrone(n), unbehandelt, den Abrieb davon |
| 4 EL | Rum |
| 2 | Orange(n), den Saft davon |
| 4 EL | Zimt |
Zubereitung
Das Originalrezept aus dem Jahre 1798 lautet: Man nimmt ein Pfund Mehl, ein halbes Pfund Butter, ein halbes Pfund Mandeln, ein halbes Pfund Zucker, von vier Eiern das Gelbe, Kardamom, geriebene Zitronenschale, zwei Löffel voll Rum.
Die Butter wäscht man wohl, rührt sie dann zur Salbe, tut die Eier und Zucker wie auch Mehl und Mandeln dazu, reibt es gut durch, dass es steif wird, rollt es dann, schneidet es mit einem heißen Messer, in welche Form man will, bestreicht sie mit Orangensaft, bestreut sie mit Kaneel und Zucker und bäckt sie langsam gar.
Zu den Mengenangaben: Ein Hamburger Pfund aus dem Jahre 1798 entspricht 551,23 Gramm. Ein Löffel sollte mindestens ein Esslöffel sein, eher größer.
Zubereitung durch ein Hamburger Frauenzimmer im Jahre 2007: Die gemahlenen Mandeln in einer Pfanne ohne Fett leicht anrösten. Die Butter schaumig schlagen, mit Eigelb, 250 g Zucker, Mehl, Mandeln und Zitronenschale verkneten. Etwa 4 Esslöffel Rum hinzufügen, sodass sich der Teig gut verarbeiten lässt.
Aus dem Teig einzelne Rollen formen, von den Rollen kleine Stückchen abschneiden (nicht zu dünn, der Teig ist sehr bröslig). Die restlichen 250 g Zucker mit dem Zimt vermengen. Die Stückchen einzeln in Orangensaft tunken, im Zimtzucker wälzen und einzeln vorsichtig auf ein mit Backpapier oder Alufolie ausgelegtes Backblech drücken. Bei 150° Umluft ca. 20 Minuten backen, bis der Zucker geschmolzen und die Plätzchen goldbraun sind. Ergibt ca. 150 Kekse.
Achtung: Nach dem Backen sind die Kekse sehr weich. Wenn sie kalt sind, werden sie wieder hart. Unbedingt Backpapier oder Alufolie verwenden, sonst kleben die Kekse am Backblech fest.
Die Butter wäscht man wohl, rührt sie dann zur Salbe, tut die Eier und Zucker wie auch Mehl und Mandeln dazu, reibt es gut durch, dass es steif wird, rollt es dann, schneidet es mit einem heißen Messer, in welche Form man will, bestreicht sie mit Orangensaft, bestreut sie mit Kaneel und Zucker und bäckt sie langsam gar.
Zu den Mengenangaben: Ein Hamburger Pfund aus dem Jahre 1798 entspricht 551,23 Gramm. Ein Löffel sollte mindestens ein Esslöffel sein, eher größer.
Zubereitung durch ein Hamburger Frauenzimmer im Jahre 2007: Die gemahlenen Mandeln in einer Pfanne ohne Fett leicht anrösten. Die Butter schaumig schlagen, mit Eigelb, 250 g Zucker, Mehl, Mandeln und Zitronenschale verkneten. Etwa 4 Esslöffel Rum hinzufügen, sodass sich der Teig gut verarbeiten lässt.
Aus dem Teig einzelne Rollen formen, von den Rollen kleine Stückchen abschneiden (nicht zu dünn, der Teig ist sehr bröslig). Die restlichen 250 g Zucker mit dem Zimt vermengen. Die Stückchen einzeln in Orangensaft tunken, im Zimtzucker wälzen und einzeln vorsichtig auf ein mit Backpapier oder Alufolie ausgelegtes Backblech drücken. Bei 150° Umluft ca. 20 Minuten backen, bis der Zucker geschmolzen und die Plätzchen goldbraun sind. Ergibt ca. 150 Kekse.
Achtung: Nach dem Backen sind die Kekse sehr weich. Wenn sie kalt sind, werden sie wieder hart. Unbedingt Backpapier oder Alufolie verwenden, sonst kleben die Kekse am Backblech fest.
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Kommentare anderer Nutzer
28.11.2008 22:45
Hallo Kerstin,
schön, dass die Kekse Dir schmecken., und danke für die Bewertung. Das Karamellige mag ich auch sehr gerne. Ja, die Zuckermenge ist sehr hoch, aber zum Glück isst man die ja nur zu Weihnachten ;-)
Das mit dem Kakao werde ich auch mal probieren.
LG
Wüstensohn
schön, dass die Kekse Dir schmecken., und danke für die Bewertung. Das Karamellige mag ich auch sehr gerne. Ja, die Zuckermenge ist sehr hoch, aber zum Glück isst man die ja nur zu Weihnachten ;-)
Das mit dem Kakao werde ich auch mal probieren.
LG
Wüstensohn
OrangeTabbyCat
sagt:
sagt: 24.07.2009 15:02
Seh ich das richtig - das Hamburge Frauenzimmer lässt den Kardamom weg?
Hab auch gerade überlegt ob da abgerieben Orangenschale oder halb Orange, hab Zitrone nicht auch gut schmecken würde.
Werde mich heute auf die Jagd nach ungespritzten Orangen machen. Denn die werden im Juli wohl schwierig zu bekommen sein, aber bis Weihnachten will ich nicht warten und das Wetter ist sowieso schon wie im Herbst.
Melde mich dann wieder!
Hab auch gerade überlegt ob da abgerieben Orangenschale oder halb Orange, hab Zitrone nicht auch gut schmecken würde.
Werde mich heute auf die Jagd nach ungespritzten Orangen machen. Denn die werden im Juli wohl schwierig zu bekommen sein, aber bis Weihnachten will ich nicht warten und das Wetter ist sowieso schon wie im Herbst.
Melde mich dann wieder!
24.07.2009 19:59
05.12.2010 01:28
In diesem Jahr wollte der Teig überhaupt nicht, blieb nur bröselig. Keine Ahnung, warum. Ich gab ein ganzes Ei dazu und einen guten Schuss Orangensaft - der Teig wurde wunderbar geschmeidig und ließ sich gut verarbeiten. Die Backzeit erhöhte ich um etwa 5 Minuten.
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die Orangenplätzchen sind klasse. Nach dem Backen leicht karamellig und jetzt, wo sie bereits 2 Tage durchgezogen sind, schmeckt man auch die Orange leicht heraus. Die werde ich bestimmt wieder machen. Allerdings wie diesmal auch, mit ca. 80% der Zuckermenge (mache ich generell bei Backrezepten). Statt Zimt habe ich übrigens Kakaopulver genommen, da ich die Kekse u. a. für jemanden gemacht habe, der keinen Zimt mag. Passt auch sehr gut.
LG
Kerstin
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