Exotische Linsensuppe mit Huhn

mal anders - asiatisch pikant

Zutaten für Portionen

125 g Linsen, braune
200 g Linsen, rote
Zwiebel(n)
1 ½ Liter Hühnerbrühe
1 EL Sojasauce, helle
½ TL Chilipaste
350 g Hühnerbrust
1 EL Kreuzkümmel
1 EL Öl (Erdnussöl)
1 EL Ingwer, geriebener
Knoblauchzehe(n)
½ Glas Wein, süßer (Mirin) oder Sherry
Limone(n)
100 ml Hühnerbrühe
1 EL Honig
2 TL Sojasauce, dunkle
  Koriandergrün, frisch gehacktes
  Öl (Sesamöl) zum Abschmecken

Zubereitung

Die Zutaten vorbereiten – dazu die Hühnerbrust in kleine Würfel schneiden und mit etwas Salz, Pfeffer und dem Kreuzkümmel würzen. Die Zwiebel schälen, vierteln und in feine Ringe schneiden. Die Knoblauchzehen abziehen und fein reiben. Das Koriandergrün klein hacken. Die Limone ganz verwenden: Die Schale abreiben und den Saft auspressen.

Die Zwiebel mit der Chilipaste im Kochtopf anschwitzen, dabei die helle Sojasauce zugeben und unterrühren. Den Großteil der Hühnerbrühe sowie die Linsen dazugeben. Bei kleiner Temperatur in rund 1 Std. gar kochen lassen - evtl. im Verlauf weitere Brühe nachgießen, so dass auch für die spätere Suppe genug Flüssigkeit vorhanden ist.

Kurz vor dem Garpunkt der Linsen das Erdnussöl im Wok erhitzen. Den geriebenen Ingwer und Knoblauch darin andünsten. Das Fleisch und die Limonenschale dazugeben und rundum anbraten. Mit Wein (Mirin) und Limonensaft ablöschen, dann die 100 ml Hühnerbrühe, Honig und Sojasauce unterrühren und bei weiterhin hoher Hitze ein paar Minuten pfannenrühren (stir-fry).

Etwa ein Drittel der Linsen im Mixer pürieren, dann zurück zu den restlichen Linsen geben. Nun die Fleischmischung aus dem Wok unterheben. Noch weitere 5 Minuten köcheln und die Geschmäcker verbinden lassen.

Mit gehacktem Koriandergrün und Sesamöl abschmecken und heiß servieren.

Dazu passt indisches Naan- bzw. generell Fladenbrot.
Arbeitszeit: ca. 45 Min.
Schwierigkeitsgrad: simpel
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 27.03.08
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Verfasser:

drumboy Chefkoch


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Kommentare anderer Nutzer

andreas_scholz Smutje sagt:  
05.01.2009 09:58
Danke für dieses ungewöhnliche Rezept, dessen Zubereitung etwas aufwendiger ist, dafür aber ein bemerkenswertes Geschmackserlebnis bereit hält. Ich habe die Suppe an meinem Geburtstag serviert.

Nach anfänglichem Zögern (optisch ist die Suppe vielleicht nicht ganz der Renner) kamen doch sehr viele Komplimente seitens meiner Gäste. Ich habe gestern noch den letzten - aufgewärmten - Rest der Suppe verspeist. Aufgewärmt schmeckt sie fast noch besser.

Ich habe in der Brühe noch ein paar Hände voll kleiner Möhrenstifte bissfest mitgegart. Das passte sehr gut.

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drumboy Chefkoch sagt:  
05.01.2009 11:50
Hey, merci beaucoup!

Ich habe aehnliche optische Kommentare bekommen, als ich die machte und einen Tipp dazu:

Das Ganze kann man noch etwas in Richtung Gemueseeintop erweitern - dazu wie bei den Moehrenstiften einfach ein bisschen Gemuese mit dem Fleisch im Wok braten, dann duerfte das Ganze ob der verschiedenen Konsistenzen und Farben sicher netter aussehen.

LG und thanx

drums

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