Bayerisch Kraut



vorheriges Bild start / pause nächstes Bild count: Foto von

Zutaten für Portionen

1 Kopf Weißkohl
40 g Schweineschmalz
Zwiebel(n), klein gehackt
2 EL Essig
1 EL Zucker
Apfel, säuerlich, gewürfelt
1 TL Salz und Pfeffer
⅛ Liter Fleischbrühe, klare
1 EL Kümmel, evtl.

Zubereitung

Den Krautkopf teilen, waschen, putzen und in nicht zu feine Blätter hobeln. Den Zucker mit dem Schmalz leicht anbräunen, die gehackte Zwiebel und den zerschnittenen Apfel mit anbraten und das Kraut draufpacken.

Mit der Hälfte der angegebenen Menge Salz und Pfeffer würzen und mit Brühe angießen. Den Deckel schließen und etwa 1 Stunde lang schmoren und ab und zu umrühren. Eventuell noch Brühe zugeben.

Zum Schluss mit Essig säuerlich abschmecken. Wer mag (ist gut für die Verdauung) gibt noch 1 Esslöffel Kümmel hinzu.
Arbeitszeit: ca. 30 Min.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 27.03.08
Rezept-Statistiken: 23.689 (290)* gelesen
263 (2)* gespeichert
1.631 (19)* gedruckt
23 (1)* verschickt
* nur in diesem Monat
Verfasser:

Jerchen Hendlgriller


Mitglied seit 17.01.2002
270 Beiträge (ø0,07/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht


Kommentare anderer Nutzer

Jerchen Hendlgriller sagt:  
17.04.2008 15:31
Auf viele Fragen hier eine Antwort: Ich nehme meist Breaburn-Äpfel.

LG

Jerchen

Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten

Kommentar hilfreich? ja / nein
bridget11  Hendlgriller sagt:  
22.09.2008 10:53
Hallo Jerchen

Dein Bayerisch Kraut habe ich gestern ausprobiert, dazu gab es Salzkartoffeln und Frikadellen.
Es war sehr lecker und hat uns sehr gut geschmeckt. 5 Sterne.

Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten

Kommentar hilfreich? ja / nein
Jerchen Hendlgriller sagt:  
22.09.2008 14:10
Danke für die tolle Bewertung!

LG

Jerchen

Antwort hilfreich? ja / nein

ziegler-arbez Smutje sagt:  
26.11.2009 14:42
Meine allerbeste Ehefrau von allen war auf dem Markt und hat für ein paar Euro eine Riesentüte mit saisonalem, traditionell eher für hiesige Zungen prädestiniertem Gemüse erstanden. Was war sie stolz! Als Paradeexemplar der Vertreterinnen eines unserer Nachbarländer, das für seine Lebensart weltweit bekannt ist, wunderte ich mich darüber. Und dann zauberte Sie - Dank Deiner Rezeptunterstützung - jenes Bayerisch Kraut. Ich war sprachlos. Es war so lecker wie ich es seit Kindertagen nicht mehr kannte. Selbst der Kümmel, deren Verwendung von ihr bisher stets mit einem gewissen Schaudern bedacht wurde, rundete das Kraut mit einem Hauch ab und erlangte so breite Anerkennung. Bravo, das war wirklich klasse!

Nächste Woche geht sie wieder zum Markt ...

LG

Rainer

Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten

Kommentar hilfreich? ja / nein
Jerchen Hendlgriller sagt:  
26.11.2009 19:17
Dankeschön, für dieses nette Kompliment!

LG

Jerchen

Antwort hilfreich? ja / nein

Puschi91 Tellerwäscher sagt:  
10.09.2010 13:26
Hallo!
Habe heute dein Rezept nachgekocht. Schmeckt echt lecker! Ich habe noch etwas Weißwein und 2 Lorbeerblätter mit in das Kraut getan. Passt echt gut.
LG

Puschi91

Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten

Kommentar hilfreich? ja / nein
midgard2kopf Chefkoch sagt:  
04.03.2012 17:41
Hallo Jerchen,

das ist das baierischte Rezept für bairisch Kraut, das ich kenne. Mit Schmalz (!) lang und langsam geschmort, mit Kümmel ( nicht nur des Wohlgeschmackes wegen:-)) - es fehlt nur eins für den fünften Stern: Statt 40g Schmalz 50g (fetter oder grüner) Speck, fein gewürfelt ausgelassen, die Grieben kurz vor dem 'Rauchen' entfernt, den Zucker dann dazu (Topf von der Hitze), leicht karamelisieren und dann das Kraut dazu und das auch ganz leicht bräunen lassen vor dem Angießen der Brühe.

Ansonsten: Fein, wirklich fein! Das Kraut schmort schon ,-)

VG
m2k

Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten

Kommentar hilfreich? ja / nein


 

Passende Magazinartikel

Zubereitungstipps und Rezepte von der Spargelsuppe bis zum Spargelsalat
Steckrübe, Topinambur & Co.
Überblick für Ihre Kochplanung
Weinbau hat in Deutschland eine lange Tradition
Wenns kalt ist, gibt es nichts Besseres!
Einen wunderbaren dunklen Bratenfond zaubern – ganz einfach!
Unentbehrlich für deftige Hausmannskost bis hin zur edlen Gourmetküche

Schlagworte für dieses Rezept

Ähnliche Rezepte

Rezeptsammlungen

Weitere interessante Informationen auf den Chefkoch.de Partnerseiten: