Schwarztee Brot

mit Sauerteig

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Zutaten für Portionen

500 g Mehl, (Roggen-oder Vollkornmehl)
300 g Sauerteig
15 g Salz
1 TL Zucker
300 ml Tee, Schwarzer, kalt
1 TL Gewürzmischung für Brot (Nelke, Piment, Koriander, Anis)
50 g Haferflocken oder Leinsamen

Zubereitung

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und alles sehr gut miteinander vermischen.
Der Teig klebt sehr, was aber so sein sollte, bitte kein zusätzliches Mehl hinzu geben.
Nun den Teig mindestens 60 Minuten ruhen lassen. (Der Teig wird relativ flüssig, was aber ganz normal ist)
Nach dem Ruhen den Teig so gut wie es möglich ist nochmals durchkneten.
Den Teig nun zu einer Kugel formen und entweder in eine passende Form geben oder direkt auf das Backblech, oder in ein Gärkörpchen gebe (dafür kann ich aber keine Tipps geben da ich damit nicht arbeite)

Nach dem Gehen den Teig nun in den vorgeheizten Backofen geben und bei ca. 180°C Ober/Unterhitze gut 45-50 Minuten backen (Bitte aufpassen da jeder Ofen anders heizt), dabei am Anfang mit einer Wasserspritze leicht anfeuchten (dadurch entsteht eine herrliche Kruste, aber man kann auch eine Schale mit Wasser in den Backofen stellen).

Das Brot ist fertig, wenn es beim Klopfen auf den Boden hohl klingt!

Durch den Tee bekommt das Brot ein besonderes Aroma!
Arbeitszeit: ca. 35 Min.
Ruhezeit: ca. 2 Std.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 26.03.08
Rezept-Statistiken: 22.993 (431)* gelesen
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Verfasser:

Seelenschein Sternekoch


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Kommentare anderer Nutzer

n-te Küchenjunge sagt:  
26.03.2008 19:22
Das Rezept ist für Anfänger total verwirrend und wie ich mittlerweile herausgefunden habe funktioniert es nicht, wenn man es wir oben beschrieben macht.
Ich habe das nasse Handtuch genommen zum gären, funktioniert kein Stück!
Außerdem bin ich von frisch gekochtem Tee ausgegangen, da hier so kalter Tee stehen müsste. Das hat offensichtlich alle Bakterien abgeötet. Mein Brot kann in die Tonne! Sieht aus wie ein Fladenbrot nur steinhart. Backzeit ist viel zu lang und die Backtemperatur zu hoch angegeben.

Schönen Dank auch.

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Seelenschein Sternekoch sagt:  
26.03.2008 19:33
Hilfreiche Antwort:

Sorry das es bei dir nicht funktioniert hat, bei mir klappte es super.
Das der tee nicht zu heiß sein sollte ist eigentlich nahezu logisch da man regulär ja auch nie zu heißes Wasser nimmt.

Ich backe aber selber immer in einer Form, daher benötige ich nie ein Tuch oder Gärkörbchen!

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heidegeist Kartoffelschäler sagt:  
24.02.2010 14:26
Hallo n-te,

ich kann ja verstehen, dass Du wegen der Backpleite verärgert bist. Musst Du aber deswegen so heftig reagieren?

Gruß heidegeist

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libellulia Kaltmamsell sagt:  
28.12.2011 19:00
Die Backzeit und Backtemperatur sind absolut im grünen Bereich - der steinharte Fladen kommt einfach nur davon, dass alles was vorher mal in dem Sauerteig gelebt hat, vom heissen Tee gründlich abgetötet wurde.

Abgesehen davon ist im Rezept keine Hefe vorgesehen, das bedeutet, je nach Triebstärke bzw. Wildhefegehalt des Sauerteigs kann das "Gehen" auch mal ein paar Stunden dauern.

Wenn der Teig also mit maximal lauwarmem Tee nach Rezept zubereitet wird, und sich der Laib nach dem zweiten Kneten und Formen wieder deutlich vergrößert hat, kann man das Brot ganz normal backen.

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marla21 Chefkoch sagt:  
26.03.2008 23:02
Ein sehr seltsames Rezept - Zucker und schwarzer Tee, plus Sauerteig - was soll das für ein besonderes Aroma geben??

Hast du das mit dem feuchten Tuch schon mal ausprobiert?
Klebt der Teig nicht daran fest??

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Seelenschein Sternekoch sagt:  
27.03.2008 08:15
Wenn es stark eingemehlt wird dann klebt es nicht fest.

Der Tee an sich gibt ein leichtes Aroma, aber mehr nicht.
Man schmeckt ihn jetzt nicht stark heraus oder ähnliches.
Der Zucker ist reiner Geschmacksträger.

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marla21 Chefkoch sagt:  
27.03.2008 09:21
....du schreibst aber, der Tee gibt ein besonderes Aroma, das ist ja dann nicht so??
Und warum soll das Tuch überhaupt feucht sein?

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Seelenschein Sternekoch sagt:  
27.03.2008 13:48
Ja ein Aroma aber nicht den gesamten Geschmack wie man es vom Tee kennt, d.h. das Brot schmeckt dannn icht einfach nach Tee (sorry ich formuliere immer kompliziert)

Es sollte feucht sein damit nichts kleben bleibt, so habe ich es oft gelesen!

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renatuca Suppenkoch sagt:  
07.05.2008 20:41
Hilfreicher Kommentar:

@ n-te...

deine kritik verstehe ich hier bei dem rezept leider gar nicht so richtig ...
- steht doch ganz klar "tee, kalt!!!"... das man mit hitze alle aktive hefeorganismen abtötet weiß mann/frau sollte aber wichtig für ähnliche experimente sein... egal welche flüssigkeit - bei hefeteig, wichtig natuerlich nie wärmer als max. 40 grad -
ansonsten ist das ein schönes brotrezept - "nasses tuch" natuerlich nicht direkt auf den teig legen - dann ersäuft er ja ... sondern oben die "gär"schüssel damit abdecken.
bei mir wurde dieses brot ganz fein nur hatte ich nicht soviel sauerteig - trotzdem wurde es sehr gut.
lg
renatuca

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Seelenschein Sternekoch sagt:  
07.05.2008 20:54
Das freut mich sehr das es was geworden ist und auch geschmeckt hat :)

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kasopri Kartoffelschäler sagt:  
25.06.2009 17:32
KLappt das denn ganz ohne Hefe? Ich hab noch nciht soo viel mit sauerteig gemacht....
LG!

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Seelenschein Sternekoch sagt:  
01.07.2009 16:33
Würde ich nicht machen wäre nicht das gleiche!

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FrauWerwolf Tellerwäscher sagt:  
06.10.2009 13:35
ich backe seit zwei Jahren Sauerteigbrot und habe noch nie Hefe zugesetzt. Es kommt halt auf die Menge des Sauerteigs an. Mein Grundrezezpt braucht 200 g Sauerteig und 550 g Mehl. Und statt des Wassers werde ich beim nächsten Mal mal Schwarztee reintun. Probieren geht über studieren.

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Seelenschein Sternekoch sagt:  
06.10.2009 16:16
Bin ich blöd habe gelesen ob das mit Hefe klappt, oh man.
Ja es klappt perfekt ohne Hefe :)

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Bettljock Tellerwäscher sagt:  
28.03.2011 23:42
Hab den Sauerteig mit Roggenvollkornmehl gemischt, eine gute Portion Fenchel dazu und lauwarmen Schwarztee genommen, war mir ein bisschen zu dünn, liegt wahrscheinlich daran, dass ich den ST immer relativ flüssig habe, hab's dann in einer mit Schweinefett ausgestrichenen Kastenform über Nacht gehen lassen und gebacken. Schmeckt wunderbar, Tee ist nur ganz dezent durchgekommen.

Danke für's Rezept

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libellulia Kaltmamsell sagt:  
14.12.2011 12:30
Hab mich beim Lesen der Zutatenliste direkt in das Rezept verliebt. ^^
Eine ideale Verwertung für den leckeren Darjeeling, der von unserer täglich befüllten 2-Liter Kanne ab und an mal übrig bleibt, und viel zu schade zum wegschütten ist. Interessant find ich auch den Piment in der Gewürzliste, das hab ich doch gleich mal probiert, den mit meiner Standard-Gewürzmischung (Koriander, Fenchel, Kümmel) zu kombinieren. Und Haferflocken im Teig ist sowieso einer meiner liebsten Brotbacktricks, das bringt so einen schönen nussigen Geschmack finde ich. :)

Hab jetzt mal die halbe Menge vorbereitet, soviel war grade an kaltem Tee und fertigem Sauerteig rumgestanden. ;) Freu mich schon sehr auf das Ergebnis und werde berichten!

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