Rotkohlknödel



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Zutaten für Portionen

500 g Rotkohl
2 EL Apfelmus
1 Stück Zimt - Stange
1 EL Honig
150 ml Wein, rot
50 g Schalotte(n)
20 g Butterschmalz
Nelke(n), Lorbeerblatt
Wacholderbeeren
3 Körner Pfeffer, geschrotet
Apfel, geschält und gerieben
2 EL Speisestärke
40 g Mehl
Ei(er), verquirlt
  Semmelbrösel
  Salz

Zubereitung

Das fein geschnittene Rotkraut mit dem Apfelmus, der Zimtstange, dem Honig, dem Salz und dem Rotwein gut durchmischen und ca. ca. 4 Stunden marinieren lassen. (Danach schmeckt es schon so, dass es gut und gerne als Rotkrautsalat durchgehen würde)
Die Schalotten längs in feine Streifen schneiden und im Butterschmalz glasig dünsten. Das marinierte Rotkraut zugeben und mit den Gewürzen ca. 30 Minuten zugedeckt schmoren. Den geriebenen Apfel dazu geben und einmal kurz aufkochen lassen. Die Speisestärke mit kaltem Wasser verrühren, das Rotkraut damit binden. Zimtstange, Nelke, Lorbeerblatt und Wachholderbeeren aus dem Rotkraut fischen und das Kraut auskühlen lassen.
(Ohne die Speisestärke wäre es jetzt eine leckere Rotkrautvariante, wer sich also die Arbeit mit den Klößen sparen will)
Und jetzt wird´s tricky:
Aus dem kalten Rotkraut Klöße (größer als ein Tischtennisball und deutlich kleiner als ein Tennisball!) formen und einfrieren. (Klöße formen geht am besten mit nassen Händen) Die Klöße sollten ca. 1 – 2 Std. im Tiefkühler liegen. Dann in verschlagenem Ei wälzen oder mit einem Backpinsel bepinseln (ich finde, die Pinselmethode geht besser) und erst mit Mehl bestäuben, so gut es geht nochmals mit Ei bepinseln und dann dick mit Semmelbröseln panieren. Die panierten Klöße vorsichtig in die Friteuse legen und ca. 10 – 12 Min. bei 170 Grad ausbacken. Zum Servieren die Klöße in der Mitte auseinanderbrechen.
Arbeitszeit: ca. 1 Std.
Ruhezeit: ca. 6 Std.
Schwierigkeitsgrad: pfiffig
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 20.05.03
Rezept-Statistiken: 19.231 (81)* gelesen
209 (1)* gespeichert
694 (1)* gedruckt
16 (0)* verschickt
* nur in diesem Monat
Verfasser:

Nearlyheadlessnick  Chefkoch


Mitglied seit 17.01.2002
3.251 Beiträge (ø0,86/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

Mauti Hendlgriller sagt:  
03.11.2003 21:27
Eine herrliche Spielerei für ein festlich serviertes Rotkraut!

Begeistert, Mauti

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Sureila  Suppenkoch sagt:  
07.11.2003 22:29
Hab die Knödel gemacht - war superaffengeil - echt spitze - kann ich jedem empfehlen!!!!!!!!!!!!

Danke für das Rezept

Sureila

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casi Suppenkoch sagt:  
27.12.2003 20:34
Habe das Rotkraut wie beschrieben zubereitet, nur keine Knödel mehr gemacht - suuuuperlecker, mal was anderes und passte prima zum Reh und zur Steinpilz-Zwiebel-Beilage! Die Knödelvariante wird auch noch mal probiert...

Vielen Dank für das weihnachtlich duftende Rezept!
Ulli

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kangoo Hendlgriller sagt:  
11.11.2004 22:21
Hallo Nick
Werd mal deine Knödel probieren. Freu mich schon darauf.
Wenn's gelungen ist, stell ich das Foto hinzu.
Grüße von Kangoo

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Hannimama Suppenkoch sagt:  
31.03.2005 20:05
Hallo Nick,

wir kochen mit sechs Frauen alle vier Wochen zu einem Thema, diesmal lautet es l i l a. Deine Rotkohlknödel passen von der Farbe super und außerdem hört es sich total lecker an.

Danke für das Rezept.

LG Hannimama

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gourmet007 Tellerwäscher sagt:  
05.11.2008 22:29
Coole Idee,

mit den Knödeln, ich habe allerdings die Knödel nicht paniert, sondern in Kloßteig (für Thüringer) eingeformt und im Salzwasser garziehen lassen. Das kam super an. Beilage für Wild und Geflügel mal anders.

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Schneewitchen71 Tellerwäscher sagt:  
20.12.2008 18:43
Dein Rezept war der Grund mich hier anzumelden, da ich sonst keine Bewertung abgeben durfte. Einfach super super spitzenmäßig!!
Danke

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GioachinoCGN  Suppenkoch sagt:  
31.12.2009 18:20
Hallo

und vielen Dank für das super-leckere Rezept. Die Gewürze machen das ganze richtig weihnachtlich, unsere Gäste waren begeistert - und ich als Koch natürlich auch :-)
Hinweis an andere Nachkocher: Das im Rezept beschriebene Auseinanderbrechen der Knödel dient nicht nur der Optik, sondern macht die Knödel schneller "verzehrwarm". Die Knödel sind sehr heiß, die Temperatur liegt durch den Fritiervorgang weit über dem von Rotkohl, wie man ihn sonst ist. Also ruhig ein bißchen pusten :-)

Liebe Grüße vom Rhein
Gio

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Scheufele Tellerwäscher sagt:  
19.09.2011 12:03
Hallo,

Ich habe gerade dein Rezept für Rotkohlknödel entdeckt. Ich habe die Knödel schon gegessen und war begeistert. Schön, dass ich jetzt Dein Rezept gefunden habe. Meinst Du das ganze geht auch mit Rotkohl aus dem Glas. abgesehen davon, dass selbstgemacht sowieso besser schmeckt.

Gruss Scheufel

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