Rehschulter mit Holundersauce



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Zutaten für Portionen

1 TL Thymian, getrocknet
12  Wacholderbeeren
1 TL Pfeffer - Körner, schwarze
1 TL Koriander - Samen
  Salz
Rehschulter, ca. 1 kg
4 EL Öl
Zwiebel(n)
100 g Suppengrün, gewürfelt
150 ml Saft (Holundersaft)
150 ml Birnensaft
1 TL Honig, flüssiger
  Saucenbinder, dunkler

Zubereitung

Thymian, Wacholderbeeren, Pfefferkörner, Koriandersaat und 1 TL Salz am besten im Mörser fein zerstoßen. Rehschulter damit rundum einreiben. 3 EL Öl in einem großen Bräter erhitzen, Rehschulter darin bei mittlerer Hitze auf beiden Seiten 5 Minuten anbraten, herausnehmen.

Zwiebeln würfeln. 1 EL Öl zum Bratfett geben, Zwiebeln und Suppengrün darin bei mittlerer Hitze 3 Minuten anbraten. Rehschulter auf das Gemüse legen. Holunder- und Birnensaft sowie 1 TL Honig zugeben. Zugedeckt aufkochen. Die Rehschulter im vorgeheizten Ofen bei 160 Grad auf dem Rost der untersten Schiene 1,5 bis 2 Stunden zugedeckt schmoren (Umluft nicht empfehlenswert).

Fleisch herausnehmen. Fest in Alufolie wickeln und im ausgeschalteten Ofen ruhen lassen. Den Bratensatz im Bräter mit einem Pinsel lösen. Durch ein Sieb in einen Topf streichen. Soße mit Soßenbinder binden. Mit Salz, Pfeffer und evtl. Honig abschmecken. Rehschulter mit der Soße servieren.
Arbeitszeit: ca. 30 Min.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: 385 kcal
Freischaltung: 18.03.08
Rezept-Statistiken: 17.383 (305)* gelesen
45 (0)* gespeichert
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Verfasser:

wendorra Küchenjunge


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90 Beiträge (ø0,04/Tag)
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Kommentare anderer Nutzer

leu Hendlgriller sagt:  
22.06.2008 22:42
Hallo,

die Kombination Reh mit Holunder ist gut, auf den Saucenbinder kann man aber verzichten!

Grüße von Leu

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aquarell13 Smutje sagt:  
05.06.2009 12:39
Hallo wendorra!
Von mir gibts 4 Sterne für dieses außergewöhnliche Rezept.
Ich mußte etwas improvisieren; in Ermanglung von Holundersaft bin ich auf Apfel-Limette-Mirabelle ausgewichen und habe noch einen Schuß Holler-Likör dran gegeben. Weil das schon recht süß war, habe ich dafür noch einen Schuß Balsamico-Essig hinzugefügt und den Honig weggelassen.
So hats für uns perfekt geschmeckt.
ein bißchen Soßenbinder fand ich nicht schlecht, wenn man einen Teil das Suppengrüns püriert gehts aber auch gut ohne.
Ein Foto ist unterwegs.
Grüße von

aquarell13

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stockfaerf Tellerwäscher sagt:  
19.11.2010 12:24
Hallo!
Zwei Fragen zur Rehschulter:
1.) Muss das Schulterblatt ausgelöst werden?
2.) Hat jemand schon Erfahrung mit diesem Rezept im Römertopf gemacht?

Gruss Stockfärf

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wendorra Küchenjunge sagt:  
19.11.2010 21:11
Hilfreiche Antwort:

Hallo Stockfärf,

auslösen ist nicht zwingend notwendig.
Aber ich persönlich habs lieber weil das Fleisch danach besser zu schneiden ist (kein Knochen im Weg). Wenn du die Schulder ausbeinst würde ich allerdings 1kg als Nettogewicht ansehen.

Gruß
wendorra

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Gromit_hh Tellerwäscher sagt:  
21.11.2011 22:19
Hallo zusammen,

habe das Rezept heute mit ein paar Abwandlungen nachgekocht:

1. habe ich die Schulter ausgelöst und zu einem Braten gebunden, weil es einerseits besser in einen kleinen Bräter passte und andererseits die Garzeit redzuiert wird,

2. habe ich mangels entsprechender Vorräte den Holundersaft durch den Saft von Schwarzer Johannisbeere, den Birnensaft durch naturtrüben Apfelsaft und Sellerie durch Kohlrabi ersetzt.

Die Garzeit habe ich reduziert, und zwar habe ich ein Bratenthermometer in den dicksten Muskelstrang gepikst und nachdem die Kerntemperatur über 80 Grad erreicht hatte, den Ofen auf 100 Grad runtergedreht. Nach ca. 40 Minuten war das Fleisch durch und trotzdem noch saftig.

Die Gewürzmischung ist klasse; allerdings waren etwas größere Bestandteile der Pfeffer- und Wacholderkörner an der Außenseite häufig zu würzig, insbesondere für mitessende Kinder. Künftig würde ich ein paar weniger Körner, als im Rezept angegeben, verwenden und diese noch gründlicher mörsern.

Wir haben es mit hausgemachtem Kartoffelstampf mit Apfelkompott gegessen - eine saftige und leckere Möglichkeit, ein Rehblatt zu "verwursten".

Bilder folgen ;-)

Lukullische Grüße,
Gromit

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