Gänse- oder Entenklein auf Mecklenburger Art
| 750 g | Gans (Gänse- oder Entenklein) |
| 1 Wurzel/n | Petersilie |
| ½ Knolle/n | Sellerie |
| 2 | Möhre(n) |
| 3 Körner | Piment |
| Salz | |
| 250 g | Obst, getrocknet (bevorzugt Backpflaumen) |
| 2 | Gewürznelken |
| 2 EL | Zucker |
| 1 kg | Kartoffel(n) |
| 6 EL | Mehl |
| evtl. | Essig |
Zubereitung
Das vorbereitete, gut ausgewaschene und einige Zeit gewässerte Gänseklein in 2 Liter heißem Wasser mit dem geputzten Gemüse, den Gewürzkörnern und etwas Salz zum Kochen bringen. Öfter abschäumen. Backobst, Gewürznelken und Zucker zufügen, wenn das Fleisch halbgar ist.
Alles bei schwacher Flamme gar kochen lassen.
Inzwischen die Kartoffeln schälen, reiben, durch ein Tuch drücken, Salz und Mehl hinzufügen und einen Teig kneten. Mit einem Esslöffel längliche Klöße abstechen, in Salzwasser garen und in das süßsauer abgeschmeckte Gänseklein geben. Beim Essig dabei vorsichtig sein und am besten löffelweise zugeben und immer wieder probieren und wer es nicht süß-sauer haben will, der lässt den Essig weg.
Dazu Salzkartoffeln auftragen.
Alles bei schwacher Flamme gar kochen lassen.
Inzwischen die Kartoffeln schälen, reiben, durch ein Tuch drücken, Salz und Mehl hinzufügen und einen Teig kneten. Mit einem Esslöffel längliche Klöße abstechen, in Salzwasser garen und in das süßsauer abgeschmeckte Gänseklein geben. Beim Essig dabei vorsichtig sein und am besten löffelweise zugeben und immer wieder probieren und wer es nicht süß-sauer haben will, der lässt den Essig weg.
Dazu Salzkartoffeln auftragen.
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Kommentare anderer Nutzer
03.03.2011 08:46
Hallo,
die Kochzeit hängt ganz und gar von der Qualität des Geflügels ab.
Das Entenklein einer TK - Schnellmastente aus dem Supermarkt braucht vermutlich nur halb so lange wie das eines in natürlicher Umwelt auf dem Bauernhof aufgewachsenen Tieres, welches ca. 7 - 8 Monate bis zur Schlachtreife braucht.
Entenklein von diesen Tieren braucht ca. eine Stunde, evtl. 15 Minuten darüber hinaus.
Die Gewürzkörner sind hier Piment, werde ich ändern.
Säuerlich bekommt man den Eintopf mit Essig, muss aber nicht unbedingt sein, wenn man den Geschmack nicht mag - in Mecklenburg mag man das aber so ;-)
Mit fertigen Gnocchi würde ich das Gericht nicht kochen, aber Du kannst es ja versuchen ;-)
Liebe Grüße
Sonja
die Kochzeit hängt ganz und gar von der Qualität des Geflügels ab.
Das Entenklein einer TK - Schnellmastente aus dem Supermarkt braucht vermutlich nur halb so lange wie das eines in natürlicher Umwelt auf dem Bauernhof aufgewachsenen Tieres, welches ca. 7 - 8 Monate bis zur Schlachtreife braucht.
Entenklein von diesen Tieren braucht ca. eine Stunde, evtl. 15 Minuten darüber hinaus.
Die Gewürzkörner sind hier Piment, werde ich ändern.
Säuerlich bekommt man den Eintopf mit Essig, muss aber nicht unbedingt sein, wenn man den Geschmack nicht mag - in Mecklenburg mag man das aber so ;-)
Mit fertigen Gnocchi würde ich das Gericht nicht kochen, aber Du kannst es ja versuchen ;-)
Liebe Grüße
Sonja
frankophil
sagt:
sagt: 24.05.2011 22:22
Das Rezept wurde inzwischen ausprobiert.
Ein paar Änderungen bei den Gewürzen habe ich mir erlaubt: noch ein paar Pfefferkörner dazu, Lorbeerblätter und etwas Knoblauch.
Geköchelt habe ich es, da ich genügend Zeit hatte, an die 2 Stunden, dann war alles, einschließlich der Mägen, butterweich.
Uns hat es sehr gut geschmeckt, obwohl mir die Süße des Backobstes fast ein wenig zu dominant war - ich war schon beim Zucker vorsichtiger und habe immerhin fast 2 EL Essig genommen. Aber das ist Geschmackssache und tut dem Rezept keinen Abbruch. Ich werde es sicher noch einmal probieren mit weniger (oder sogar mal ganz ohne) Backobst. Den süß-sauren Geschmack an sich mochte ich aber sehr gern.
Was die Klößchen angeht, habe ich fertige Mini-Knödel genommen (in unserer Gegend gibt es zu Entenklein traditionell auch Klöße in ihrer großen Variante) - sicher nicht so perfekt wie selbst gemachte, aber doch sehr gut passend.
Ein schönes Rezept, das in meine Sammlung übernommen wird. Vielen Dank!
Grüße von frankophil
Ein paar Änderungen bei den Gewürzen habe ich mir erlaubt: noch ein paar Pfefferkörner dazu, Lorbeerblätter und etwas Knoblauch.
Geköchelt habe ich es, da ich genügend Zeit hatte, an die 2 Stunden, dann war alles, einschließlich der Mägen, butterweich.
Uns hat es sehr gut geschmeckt, obwohl mir die Süße des Backobstes fast ein wenig zu dominant war - ich war schon beim Zucker vorsichtiger und habe immerhin fast 2 EL Essig genommen. Aber das ist Geschmackssache und tut dem Rezept keinen Abbruch. Ich werde es sicher noch einmal probieren mit weniger (oder sogar mal ganz ohne) Backobst. Den süß-sauren Geschmack an sich mochte ich aber sehr gern.
Was die Klößchen angeht, habe ich fertige Mini-Knödel genommen (in unserer Gegend gibt es zu Entenklein traditionell auch Klöße in ihrer großen Variante) - sicher nicht so perfekt wie selbst gemachte, aber doch sehr gut passend.
Ein schönes Rezept, das in meine Sammlung übernommen wird. Vielen Dank!
Grüße von frankophil

Henglein
Rama Cremefine
























ich habe noch Entenklein in der Tiefkühltruhe und habe es noch nie zubereitet. Daher ein paar Fragen zu diesem Rezept: Was ist unter "3 Körner Gewürze" zu verstehen? Piment? Pfeffer? - und wirklich nur 3 Körner? Klingt irgendwie seltsam.
Wie lange ist die Garzeit ungefähr, damit man etwa weiß, wann die Hälfte vorbei ist?
"Süßsauer abschmecken" - ich vermute mit Essig? Gibt es da auch einen Anhaltspunkt, wie viel man ungefähr nimmt?
Wäre es denkbar statt der Kartoffelklöße auch (fertige) Gnocchi zu nehmen oder lieber weglassen?
Danke für Antwort und Grüße,
frankophil
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