Labskaus

Ein typisch bremisches Essen

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Zutaten für Portionen

  Kartoffeln, beliebig viele
Dose/n Corned Beef
Zwiebel(n)
 einige Lorbeerblätter
  Butter oder Margarine
Tasse/n Wasser
  Salz und Pfeffer


Zubereitung

Kartoffeln schälen und mit Wasser und Salz zum Kochen bringen. Zwiebeln würfeln und im heißen Fett dünsten. Corned Beef hinzufügen, zerdrücken und mit den Zwiebeln mischen, weiter andünsten. Etwas Wasser hinzufügen, sodass ein geschmeidiger Brei entsteht. Einige Lorbeerblätter hinzufügen, mit Salz und Pfeffer würzen und ca. 5 - 10 Minuten köcheln lassen. Bei den in der Zwischenzeit fertig gekochten Salzkartoffeln das Wasser abgießen. Kartoffeln mit dem Kartoffelstampfer zerstampfen und den Corned Beef - Brei hinzufügen. Vorher noch die Lorbeerblätter entfernen. Alles zusammen vermischen und portionsweise auf den Tellern anrichten.

Beilagen: Dazu serviert man dann obenauf ein Spiegelei, kleingeschnittene Rote Bete (ein unbedingtes Muss!). Wer mag, kann auch noch Rollmöpse oder saure Gurken dazu essen.
Zubereitungszeit: ca. 1 Std.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 02.06.01
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*~Manu~*  Chefkoch


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Kommentare anderer Nutzer

viviane Küchenjunge sagt:  
19.09.2002 16:17
Also, mein Fall ist es nicht unbedingt, was aber nicht am Rezept, sondern an den Zutaten liegt. Aber mein Stiefsohn, für den ich es gemacht habe, kommt aus Hamburg, und der hat sich sozusagen "reingelegt". War ein "Leckeressen"! Da ich die Kartoffeln vor dem Kochen kleingeschnippelt habe, hat die Zubereitung auch bei weitem nicht so lang gedauert.

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*~Manu~*  Chefkoch sagt:  
04.05.2003 17:55
Viviane, hast Du das Gericht denn selbst auch probiert? Bevor ich es nämlich selbst das erste Mal probiert habe, habe ich auch immer gedacht *iiiieeeh*.

Ich gebe auch zu, daß mich der Geruch des Corned Beefs auch heute noch abstößt. Aber alles zusammen und vor allem mit dem Ei und der roten Bete, da kann ich mich auch nur noch "reinlegen". :-)))

Liebe Grüße von *~Manu~*

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Friesin  Chefkoch sagt:  
20.02.2005 18:18
Hilfreicher Kommentar:

Habe doch glatt vergessen, das das Spiegelei nicht fehlen darf!!!

hier der Beweis:


Die Ballade vom Labskaus

Nun vor Zeiten einmals gab's
einen Käpt'n namens Labs,
der - wie damals vorgekommen-
seine Frau hat mitgenommen
auf die meisten seiner Reisen,
denn er liebte gut zu speisen.

Schon am Sonntag sprach er:
Kleines, koch mir heute ganz was Feines!
Und es sagte gleich Frau Labs:
Pass mal auf, ich glaub ich hab's.

Aus dem Pökelfass geschwind,
nahm sie Fleisch vom Schwein und Rind
und vom Eingelegten glatt
Hering, Gurke, Lorbeerblatt,
Zwiebel und auch Rote Rübe
(dass das Ganze rötlich bliebe),
schließlich aus dem großen Sack
eine Menge Schiffszwieback.

Wässert, kocht und dreht die Menge
durch des Wolfes Lochgezwänge,
und serviert den ganzen Paps
aufgekocht dann ihrem Labs.

Einmal zu besonderer Güte
fand Frau Labs noch eine Tüte
Böckling, statt der Matjesfische,
die sie ins Gemenge mischte
und verschönt's mit Spiegelei
und 'nen Rollmops auch dabei
und ein klarer Schluck daneben
macht die Sche glatt und eben,
doch damit er gut verdau's
sprach sie: Lieber Labs, nun kau 's!



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schrat  Sternekoch sagt:  
05.07.2005 11:03
Ich komme zufällig auf diese Seite und sage einfach: Noch`n Gedicht.


Labskaus

„Man nehme“ nach der Mutter Weise.
nachdem geprüft man hat die Preise,
vom Rind recht saftig, feist und rund,
fünfhundert Gramm, das heißt ein Pfund.
Doch soll dies Fleisch nicht nur fürs Auge
gerötet sein in Pökellauge.
Kannst Du, wie häufig wird vernommen,
beim Schlachter Salzfleisch nicht bekommen,
dann musst Du, wie in alten Zeiten,
die Pökel-Lake selbst bereiten.

Zum zweiten schaffe Dir alsdann
ein gutes Pfund Kartoffeln an,
denn bei höchst objektiver Sicht
soll Fleisch und auch das Fruchtgewicht
nach gutem Brauchtum uns´rer Alten
sich stets wie eins zu eins verhalten.

Inzwischen hast Du, schon gehetzt,
die Salzkartoffeln aufgesetzt,
damit die prallen, stärkereichen
durch Kraft und Hitze schön erweichen.
Derweil es brodelt mit Gezisch,
verschraubst Du dann am Küchentisch
mit Energie und Sportlermiene
die „Wolf“ genannte Hackmaschine.
Und drückst alsdann mit großer Wonne
das Salzfleisch in die Öffnungstonne,
mit Zwiebelstückchen gut vermengt,
bis sie, vom Schraubgang hart bedrängt,
als Würstchen wohl aus hundert Stellen
am Hinterteil des Wolfs entquellen.

Nun entfache der Betreuer
in der Küche schnell ein Feuer,
denn das Fleisch will mitendrein
etwas angedünstet sein.
Allerbest in Markenbutter,
so machst`s wenigstens die Mutter,
doch genügt auch allenfalls
Schinkenspeck und Schweineschmalz.

Doch zum Schlusse aber jetzo
kommt das Mischungsintermezzo.
Dieserhalb der Küche Leuchte
nutzt des Wassers klare Feuchte,
wenn er nunmehr stillvergnügt
Mus und Fleisch zusammenfügt.

Dann am Ende mit Effekt
wird das Ganze abgeschmeckt.
Mit Paprika und allenfalls –
wenn`s nicht genügte, - Tafelsalz.
Das Bordgericht ist einwandfrei,
krönt es ein frisches Spiegelei.

Als Beigericht zur Essens-Fete
reich Gurke oder Rote Bete,
doch hüte Dich vor jenen fixen
Kochsmaaten mit dem Hang zum Mixen.
Die listig Pökelfleisch in Fetzen
durch Saft der Bete frech ersetzen.

Wir aber, welche mit Vertraun
auf Mutti in der Küche schaun,
ergreifen jetzt die Silbergabel
- Das Auge glänzt, es zuckt der Schnabel –
und nachher einen Aquavit.
Es wünscht Euch guten Appetit
für dies gekochte Diadem
der Dichter, Doktor Arnold Rehm.

Ich habe gestern mal Labskaus gekocht und 2 Bilder gemacht. Die kann man sich bei Sonjas Rezept anschauen.

LG
Schrat
der in der eigenen Familie der einzige Labskausfan ist.

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Grünlilie Tellerwäscher sagt:  
03.01.2007 15:38
Hallo,

ich habe eben das Rezept entdeckt und bin Bremerin ...

:-)

Ich koche Labskaus immer in nur einem Topf und spare so noch den Abwasch der Pfanne:

Kartoffeln und Zwiebeln in groben Würfeln mit Salz und Majoran und wenig Wasser aufsetzen und garen - notfalls etwas Wasser nachgießen.

Wenn das gar ist Corned Beef aus der Dose unterrühren (dabei entsteht eine uns angenehme breiige Konsistenz), etwas im Topf auf der heißen Platte ziehen lassen.

Kurz vor dem Servieren Gewürzgurkenwürfelchen unterrühren.

Auf dem Teller nach Geschmack mit Spiegelei, Gewürzgurke, rote Beete, Rollmops ... servieren.

Wirklich lecker, egal wie man es zubereitet.

Gruß

Grünlilie

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Champi-Anni Kaltmamsell sagt:  
27.01.2007 21:24
Ich mach mein Labskaus ähnlich, koche die Kartoffeln als kleine Würfel in Brühe und gebe noch ein bißchen rote Bete (püriert) mit rein. Ist sicher absolut nicht original oder sonst was, das stört mich aber wenig!!!
Ich liebe Labskaus, seit ich es das erste Mal aß. Es ist und bleibt lecker und das ist die Hauptsache!

LG Champi-Anni

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geierwallly Küchenjunge sagt:  
06.06.2007 09:59
hallo manu,

komme aus bremen und kenne das rezept für labskaus fast genauso... meine oma und mutter haben zum corned beef noch zusätzlich rinderfleisch ( weiß leider den namen nicht dafür... aber es ist immer noch in einer goldfarbenen dose erhältlich) mit angebraten...

ich bin mittlerweile dazu übergegangen es nur noch mit corned beef zu kochen... also deine variante... es ist und bleibt ein tolles leckeres gericht... wir essen dazu immer saure gurken und spiegelei...

hm, wenn ich jetzt hier so den kommentar schreibe, bekomme ich lust es wieder einmal zu kochen... werde gleich heute beim einkaufen die zutaten besorgen und noch diese woche kochen...

liebe grüsse von einer bremerin an eine bremerin...

geierwallly

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Silberchen Smutje sagt:  
25.06.2008 10:21
Du meinst Balm-Fleisch.
Das ist bei uns das einzige Fleisch, das ins Labskaus reinkommt, ansonsten machen wir es genauso wie in diesem Rezept beschrieben - vielleicht noch mehr Zwiebeln rein.

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liacs Kartoffelschäler sagt:  
17.09.2007 11:06
Oh, das erinnert mich an Zuhause! Wir haben es auch Schleswig-Holstein genauso gemacht (Heide um genau zu sein). Lecker lecker. Nur schade, dass mein Freund (Belgier) es überhaupt nicht mag! :D

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boomsti Tellerwäscher sagt:  
21.11.2007 17:41
Sorry - vielleicht liegt es ja an meiner Kochkunst, aber es war absolut nicht mein Fall, vielleicht muss man mit diesem Gericht aufgewachsen sein, damit es schmeckt. Aber ein Versuch war es wert.
LG boomsti

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Ant13 Tellerwäscher sagt:  
29.01.2008 19:39
Aufgrund der positiven Kommentare habe ich das Gericht heute mal ausprobiert, aber weder ich noch mein Mann fanden es so gut, dass wir es noch einmal essen möchten. Aber wahrscheinlich muss man aus der Region kommen und damit aufgewachsen sein, um es wirklich genießen zu können - oder ich habe irgendetwas grundlegend falsch gemacht. Ich habe aber alles noch einmal kontrolliert. Diese Masse aus Kartoffelbrei und Fleisch fand ich schon nicht besonders appetitlich - vom Geruch gar nicht zu sprechen. Nicht böse sein, aber die Geschmäcker sind nun mal verschieden. Trotzdem vielen Dank ein Versuch war es wert.
LG Ant13

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jb24795 Tellerwäscher sagt:  
25.06.2008 11:19
Also, ich komme nicht aus der Region und mir hat das Gericht sehr gut geschmeckt...
Ich kann es nur empfehlen!
Danke für das Rezept
Michael

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sunny79de Kaltmamsell sagt:  
05.07.2008 11:37
Wenns bei uns sehr schnell gehen muss, dann nehme ich statt der KArtoffeln eine Tüte Kartoffelbrei, das CornedBeef nur mit den Zwiebeln kurz andünsten, ablöschen und den Kartoffelbrei nach Packungsanweisung schnell anrühren, drunterrühren und in 10 Minuten steht das Essen auf dem Tisch...meine Männer könnten sich da reinlegen, so gern mögen die das !!!

Grüße aus Bremen von sunny.

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fouroclock Küchenjunge sagt:  
15.10.2008 22:22
Danke für das schöne Rezept. In Deutschland bekam ich das Labskausfleisch immer beim Metzger, der hat es sebst zubereitet. Leider gibt es sowas nicht in den USA und dank dieses Rezeptes konnte ich nun selber los und die Sachen dafür einkaufen. Cornedbeef gibt es hier ja massig. Es schmeckte so richtig nach Heimat.
Nochmal DANKE dafür.
LG
Anne

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Süße-Köchin48  Küchenjunge sagt:  
27.01.2009 17:44
Hallo manu,

habe gerade das Labskaus auf die "Schnelle" gemacht. Da ich keine Salzkartoffeln im Hause hatte, aber immer Tütenpü *ich schäm mich ja schon, aber manche sind richtig lecker*, hab ich das Pü mit 200ml Milch statt mit 375 ml Wasser angerührt, sonst alles wie in Deinem Rezept. Durch das Pü und aus Mangel an Zeit hab ich für das ganze Essen keine 30 Min. gebraucht, da alles parallel gemacht wurde.

Wir können nur sagen: Uns hat es sehr gut geschmeckt und mein Mann hat schon gesagt, das ich das mal gerne wieder machen kann.

Komme aus Emden und kannte Labskaus aus Hamburg schon.


Weiter so und Gott schütze Dich und Deine Lieben.

Liebe Grüße

Süße-Köchin48

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Süße-Köchin48  Küchenjunge sagt:  
27.01.2009 17:48
Muß noch anfügen das ich selber auch nicht mit diesem Gericht aufgewchsen bin, sondern eher mit der rheinischen Küche. Ich komme gebürtig auch der Nähe von Bonn. Wollte dies nur noch erwähnen, da hier in vielen Kommentaren dies immer wieder durchklinkt.

LG
Süße-Köchin48

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Hatikva Smutje sagt:  
14.03.2009 14:12
Ich kenne das Rezept nur mit ganzen Eiern (gekocht!!!!!!!! :-) und nicht mit Spiegelei, egal, wo wir das in Nordeutschland gegessen haben.

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*~Manu~*  Chefkoch sagt:  
21.09.2009 10:05
Hallo Hatvika,

mich würde interessieren, in welcher norddeutschen Gegend Du Labskaus mit ganzen hartgekochten Eiern serviert bekommen hast? Oder war dieser Kommentar nur ein Scherz?

Ich kenne dieses Gericht NUR mit Spiegelei und habe es auch im Restaurant noch nicht anders serviert bekommen. Ich habe das wirklich noch nie gehört und schließe mich meiner Vorschreiberin an... Oder meinst Du vielleich ein anderes Gericht?

Liebe Grüße von *~Manu~*

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Neu_Lollo Smutje sagt:  
28.03.2009 12:33
Hallo Hatikva,
komisch habe es noch niiiie mit hartgekochten Eiern gesehen! Bist du sicher . dass du Labskaus meinst?
Gruß Lollo

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ron007 Küchenjunge sagt:  
21.09.2009 10:06
genauso mache ich unser labskaus auch :-)
lecker!

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chrissifee Smutje sagt:  
02.11.2009 11:28
Hallooo manu,
ich als ehem. Wilhelmshavenerin hab´Labskaus erst mit 17 bei meiner damaligen Schwiegermutter kennen- und liebengelernt. Hab´es hier und ähnlich Deinem Rezept häufig gekocht und nun seit 25 J. wieder mal und siehe da - es schmeckt mir gaaar nicht mehr - wie das??? Ich hab´es so gekocht, wie ich es kenne und gegessen hab´, aber nun...
Liebe Grüße
Chris, die fee

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smutwolfi Tellerwäscher sagt:  
19.11.2009 13:09
Hilfreicher Kommentar:

Dat is een Gericht, dor kann ik op af. Gifft jo Lü, de meen, dat kiekt rinn as rut ut. Stimmt nich. Is man so, dat een nich so veel met sien Teihn moken mutt. Un kanns dorum mehr freten as wenn Du ierst all´ns met ´n Meß snieden mutts.
Wat is Labskaus? Dat is ´n ool Gericht vun See. Alln´s wat Du bruuks, hollt sick good över Weeken. Un wen Du seekrank warrs, denn hess tominns nich umsünst kaut. Un ok uns Nahwers in Denmark un Sweden kennt dat. So is dat just ´n Stück internatschonaal Keuk.

Wat bruuks för Labskaus?

1 Kilo Kantüffeln. De warrd stampt. Kanns ok Kantüffelmus nehm.
1 Pund Pökelfleesch (kanns ok Corned Beef nehm. Un ok dat Dosenfleesch vun de EG, wat vun den Rindfleeschbarg kummt).
1 Zibbel
Öl
Suur inleggt Gurken. Köönt ok seutsuur Gurken sien
Rode Beete (inleggt)
Hering: Rullmops, Bismark oder ok de dänschen seuten Hering. Wahrschau: Kümmt jümmers blangenbi un ni nich mittenmang!
4 Eier (de kümmt as Spegeleei baben op)
Dorto: Beer un Kööm

Woans geiht dat?

Kantüffeln schälen un koken, bit se week sünd.
Gurken un Rode Bete in lütte Stücken sneden. Man nich all´ns, mutt noch wat för de Dekoratschoon blieven.
Fleesch to Mus drücken
De Zibbeln in lütte Stücken sneden
Kantüffeln rutholen un to Mus stampen.
Öl in ´n grote Pann oder ´n groten Pott. Denn op´t Füer doon un heet moken
Zibbeln in de Pann un glasig warrn loten
Fleesch in de Pann un anbroten
Dat Füer lütt stelln.
Gurken un Rode Beete (nich allns) in den Pott met Zibbeln un Fleesch.
Kantüffelmus dorto
Warm holln un af un an dörröhrn. Nu hess Labskaus in´n Pott.
Spegeleier moken (in de Pann).
Labskaus op de Deller dohn. Nu hess ´n Labskausbarg.
1-2 Gurken un Rode Beete blangenbi leggen.
de Hering kümmt half blangenbi un half op den Labskausbarg.
Baben op den Labskausbarg kümmt dat Spegelei.
Fardig.

Nu kanns Freten as dull.
un gif ene Beer datau und en Lütten
Wolfi

Ich verwende statt Corned Beef mageres Rindfleisch ohne fettigen Zadder dann wird es besonders Lecker

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