Salatgurke



Herkunft & Verfügbarkeit

GurkeÜber den Ursprung der Salatgurke, streiten sich bis heute noch die Geister. Während die einen überzeugt sind, dass sie aus dem Himalajagebirge stammt, meinen andere wiederum, die Gurke sei ursprünglich in Afrika beheimatet gewesen, bevor sie über Ägypten in den südeuropäischen Mittelmeerraum gelangte. Sie gehört zur Familie der Kürbisgewächse. Heute wird die Salatgurke weltweit angebaut, in warmem Klima im Freiland, in gemäßigteren Klimazonen aufgrund ihrer Kälteempfindlichkeit in Gewächshäusern. Saison hat die Freilandgurke von Juli bis Ende September, inzwischen ist sie durch Importe oder Gewächshausanbau aber ganzjährig in den Supermärkten erhältlich.

Aussehen & Geschmack

Grün, lang und schlank. Salatgurken werden heutzutage nach EU-Norm in einer gleichmäßigen Form gezüchtet und haben eine Länge von bis zu 40 cm. Das feste Fruchtfleisch ist von hellgrüner Farbe, in der Mitte befinden sich weiße, aber beim Verzehr kaum störende Kerne. Verfärbt sich die Gurke gelblich, ist dies ein Zeichen von Verderblichkeit, auch weiche Enden, Falten oder Druckstellen deuten auf den Zerfall hin.
Die Salatgurke besteht zu fast 98 Prozent aus Wasser und ist somit, gerade im Sommer, ein gern gesehener Gast in knackigen Salaten. Sie schmeckt sehr erfrischend und ist äußerst kalorienarm, ihr Sättigungsgehalt hingegen fällt eher gering aus. Vergleichen kann man die Gurke geschmacklich mit keinem anderen Gemüse, was ebenso für Ihren Geruch gilt. Die Salatgurke fühlt sich im Gemüsefach des Kühlschranks am wohlsten, wobei die Temperatur 10 Grad nicht unterschreiten sollte, da die Gurke sehr kälteempfindlich ist. Frisch gekauft hält sie sich so bis zu einer Woche.

Verwendung & Zubereitung

Man kann die Gurke komplett, bis auf die Enden, die meist etwas bitter schmecken, mit Schale verzehren. Allerdings sollte man die Gurke vorher gründlich waschen, um mögliche Schadstoffe zu entfernen oder zu Bio-Produkten greifen. Mit Schale genossen, schmeckt die Gurke herber, als geschält, was sie wiederum interessanter macht und auch optisch in Gerichten, aufgrund der schönen grünen Farbe, besser aussieht.
Die Kerne der Gurke müssen nicht zwangläufig entfernt werden, für bestimmte Zubereitungsarten ist dies aber ratsam, da sich um die Kammern, in denen sich die Kerne befinden, einen besonders hohen Wassergehalt aufweisen und so Gerichte verwässern können. Um die Kerne, die manchen auch einfach lästig sind, loszuwerden, halbiert man die Gurke längs und schabt mit einem Teelöffel die geleeartige Kernmasse heraus. Für Salate kann man die Gurke nun super roh in Scheiben oder Würfel schneiden, mit einer Küchenreibe lassen sich auch feinste Scheiben oder Stücke raspeln, z.B. für Suppen oder Quarkzugaben. Als gekochte Gemüsebeilage ist die Salatgurke (im Gegensatz zu ihrer Verwandten der Schmorgurke) nicht so gut geeignet, da sie sehr schnell zu weich wird.

Rezepttipps

Besonders liegen der Gurke die kalten Speisen. Ganz weit vorne mit dabei ist der Dip-Klassiker Tzaziki, lecker ist aber auch die indische Version Gurken-Joghurt-Raita. Natürlich darf das frische Gemüse auch in einem gemischten Salat nicht fehlen, wobei sich die Gurke auch als alleiniger Bestandteil mit Essig und Öl, Joghurt, oder einfach beidem super macht und klasse schmeckt. In verschiedenen Ländern schmeckt jeder Salat ein bisschen anders, auch wenn überall Gurke mit dabei ist. Probieren Sie doch einmal einen Griechischen, einen Türkischen, Thailändischen oder einen Tunesischen Salat mit Gurke, sie werden sehen, wie abwechslungsreich die unterschiedlichen Geschmackskompositionen sein können.
In einer Suppe fühlt sich die Gurke ebenfalls wohl, vor allem wenn sie jetzt im Sommer kalt genossen wird, z.B. in spanischer Tradition einer Cazpacho, oder in dieser Variation einer Gurkenkaltschale. Auch warm kann eine Gurkensuppe durchaus lecker sein, wie hier mit Wiener Würstchen. oder auch mit dem zur Gurke passenden Dill-Aroma.

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Artikel vom 28.07.2008
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