Gurke – frische Gurke für Salat und Zazki

Gurke – frisch und roh genießen

Ob als Salat, in Zaziki oder als Zutat in einem Smoothie – Gurken peppen so manche kalte Speise auf: Sie erfrischen und geben dem Gericht einen schönen grünen Farbklecks. Auch wer auf Kalorien achtet, weiß die Gurke zu schätzen: Sie enthält fast nur Wasser und keine Kalorien.

Gurke: Herkunft und Saison

Über den Ursprung der Salatgurke (Cucumis sativus) scheiden sich bis heute die Geister. Während die einen überzeugt sind, dass die Gurke aus Indien stammt, meinen andere, die Gurke sei ursprünglich in Südafrika beheimatet gewesen, bevor sie über Marokko in den südeuropäischen Mittelmeerraum gelangte. Klar ist hingegen, dass die Gurke zur Familie der Kürbisgewächse gehört. Heute wird die Salatgurke weltweit angebaut, in wärmeren Regionen im Freiland, in gemäßigteren Klimazonen aufgrund ihrer Kälteempfindlichkeit in Gewächshäusern. Saison hat die Gurke aus Freilandanbau von Juli bis Ende September – inzwischen ist die Salatgurke durch Importe oder Gewächshausanbau aber ganzjährig in den Supermärkten erhältlich.

Gurke: Aussehen und Geschmack

Von innen nach außen färbt sich die Gurke immer kräftiger: In der Mitte befinden sich weiße Kerne, das feste Fruchtfleisch ist von hellgrüner Farbe und die Schale ist dunkelgrün. An dieser Farbe erkennt man frische Gurken: Je leuchtend grüner, desto frischer. Verfärbt sich die Gurke gelblich, ist das ein Zeichen von Verderb, auch weiche Enden, Falten oder Druckstellen deuten auf ältere Ware hin. Frisch gekauft halten sich Gurken bis zu einer Woche.

Die Salatgurke besteht zu fast 98 Prozent aus Wasser und ist somit, gerade im Sommer, eine beliebte Zutat in knackigen Salaten. Sie schmeckt sehr erfrischend und ist äußerst kalorienarm.

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Von: Carsten Dorhs, Länge: 7:16 Minuten, Aufrufe: 8.708

Das Rezept zum Video:

Gurke: Verwendung und Zubereitung der Salatgurke

Man kann die Gurke komplett, bis auf die Enden mit Schale verzehren. Die Enden der Gurke schmecken zwar etwas bitterer, sie sind aber dennoch essbar. Isst man die Gurke mit Schale, sollte man sie vorher gründlich waschen, um mögliche Schadstoffe zu entfernen. Mit Schale schmecken Gurken ein wenig herber als geschält, was sie wiederum interessanter macht und aufgrund der schönen grünen Farbe in Gerichten besser aussieht. Und damit nicht genug: Die meisten Inhaltsstoffe von Gurken befinden sich ebenfalls in der Schale. Auch deshalb bietet es sich an, Salatgurke mit Schale zu essen.

Die Kerne der Gurke müssen nicht entfernt werden – für manche Zubereitungsarten ist es aber ratsam. Mischt man die Gurke mit Quark oder Joghurt, etwa für einen Zaziki, ist das Entfernen der Kerne empfehlenswert, da die Konsistenz dann etwas fester ist und nicht so sehr verwässert. Das ist aber Geschmackssache. Die Kammern, in denen sich die Kerne befinden, weisen nämlich einen besonders hohen Wassergehalt auf und können so Gerichte verwässern. Um die Kerne zu entfernen, halbiert man die Gurke längs und schabt mit einem Teelöffel die geleeartige Kernmasse heraus.

Tipp:

Statt die Kerne zu entfernen, können Sie die Gurken auch wie gewohnt klein schneiden oder hobeln und anschließend mit 1-2 TL Salz bestreuen. Das Salz entzieht das Wasser. Nach etwa 10 Minuten die Gurken mithilfe eines Tuchs auspressen.

Für Salate kann man die Gurke roh in Scheiben oder Würfel schneiden, mit einer Küchenreibe lassen sich auch feinste Scheiben oder Stücke raspeln, z. B. für Suppen oder Quarkzugaben. Am bekanntesten und auch am üblichsten ist es, die Gurke kalt und roh zu servieren. Doch die Gurke lässt sich auch erhitzen: So lassen sich Suppen mit Gurken verfeinern oder auch als gekochte Gemüsebeilage ist die Salatgurke geeignet.

Gurken einlegen

Außer der Salatgurke gibt es noch eine weitere Sorten von der Gurken: Die Einlegegurke oder Schmorgurke. Sie ist am besten zum Einlegen geeignet, da sie einen kräftigeren Geschmack hat und weniger Wasser enthält. Ganz nach den persönlichen Vorlieben können Sie diese Gurken zum Beispiel salzig, würzig oder süß einlegen.

salzig

würzig

süß

  • Gurken über Nach in Wasser einlegen
  • Gurken mit Lorbeerblätter, Knoblauch, Dill (Meerrettich, Weinblatt oder andere Gewürze) in einem Top schichten und mit Salzwasser (und einem Schuss Essig) übergießen
  • Gurken mit Salz bestreuen und ziehen lassen
  • Essig mit Zucker aufkochen
  • Gurken mit Gewürzen (Senfkörner, Lorbeerblätter, Piment, Pfeffer,...) und Essigsud übergießen
  • Gurken etwa 3-4 Stunden in kaltem Wasser (mit etwas Essig) ziehen lassen
  • Essig mit Zucker und Gewürzen aufkochen, Gurken hinzugeben

Auf der nächsten Seite finden Sie Rezepte und Ideen für frische Gerichte mit Gurke – von Zaziki über Gurkensalat aus Thailand bis hin zur Gurkenkaltschale!

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