Leckere Zucchini

Zucchini: Zubereitung, Anbau und viele Tipps

Die Zucchini hat ihren Ursprung in Mexiko und Westindien, über Italien kommend hat sie sich schließlich auch schnell in Deutschland großer Beliebtheit erfreut. Zucchini ist ursprünglich im italienischen die Mehrzahl, Zucchino die Einzahl. Bei uns hat sich Zucchini als Singular und Zucchinis als Plural eingebürgert. Wie die Salatgurke gehört die Zucchini ebenfalls zur Familie der Kürbisgewächse und kann, wenn man sie denn lässt, fast ebenso groß und dick werden.

Zucchini

Die Zucchini wird in unseren Breitengraden von Juli bis Oktober geerntet und sind inzwischen auch in unseren Kleingärten zu finden. Grundsätzlich wird die Zucchini überwiegend im Freiland kultiviert, in unseren Gemüsetheken sind sie, aufgrund von Importen, mittlerweile ebenso ganzjährig erhältlich.

Zucchini: Aussehen & Geschmack

Die Zucchini ist dunkelgrün oder auch gelb, kann je nach Sorte aber auch mit Sprenkeln oder Streifen versehen sein. Die Zucchini wird mit ca. 20 cm Länge geerntet und ist fast so schlank, wie eine Gurke. Sie kann aber auch, wie ein Kürbis, viel größer und vor allem auch dicker werden. Doch bei der Zucchini gilt, je größer die Frucht, umso geschmacksärmer und pelziger wird das Fruchtfleisch. Im Inneren der Zucchini befinden sich helle, kaum störende weiße Kerne, die von weiß-cremefarbenen festem Fleisch umgeben sind. Eine gallertartige Masse, wie bei der Gurke gibt es bei der Zucchini nicht, der Wasseranteil der Zucchini ist somit etwas geringer. Auch ist die Zucchini sehr kalorienarm und leicht verdaulich. Der Geschmack der Zucchini ist leicht nussig und harmoniert mit vielen anderen Gemüsesorten. Die Zucchini sollte im Kühlschrank aufbewahrt werden, auch hier liegt die Betonung aber auf kühl statt kalt. Sie hält sich, frisch gekauft, bis zu drei Wochen.

Zucchini: Verwendung & Zubereitung

Eine Zucchini ist, bis auf den Stielansatz, komplett verzehrbar, sogar die Blüten finden immer häufiger einen Platz auf unseren Tellern, sowohl gefüllt oder auch nur zur Deko. Die großen Zucchiniblüten lassen sich prima füllen - etwa mit Frischkäse und Kräutern, Gehacktem oder Reis - und anschließend frittieren, braten oder überbacken. Viele abwechslungsreiche Rezepte mit Zucchini und Zucchiniblüten finden Sie auf der nächsten Seite.

Die Schale der Zucchini ist sehr dünn und stört überhaupt nicht, egal ob roh oder gekocht verzehrt. Abwaschen der Zucchini ist natürlich Pflicht vor der Verwendung. Bei etwas größeren Exemplaren könnten die Kerne etwas härter sein und sollten entfernt werden. Dies funktioniert genau wie bei der Gurke, indem man die Zucchini halbiert und die Kerne mit einem Löffel herausschabt. Bei kleineren Früchten stört das Innenleben nicht und macht somit eine unkomplizierte Zubereitung der Zucchini möglich.

Roh, gefüllt, gebraten, geschmort, überbacken, als Gemüsebeilage, die Zucchini ist vielseitig verwendbar und schmeckt kalt oder warm gleichermaßen lecker. Als Antipasti ist die Zucchini seit jeher im Mittelmeerraum äußerst beliebt und hat einen festen Platz in der mediterranen Küche.

Zucchini mit Blüte

Zucchini pflanzen - der Kürbis im eigenen Garten

Selbst geerntetes Gemüse schmeckt einfach am besten - das trifft natürlich auch auf die Zucchini zu. Die Zucchini (Cucurbita pepo), in der Deutschschweiz auch Zucchetti genannt, gibt es in verschiedenen Sorten, die unterschiedlich groß werden können. Geerntet wird die Zucchini in der Regel von Juni bis Oktober. Gesät werden sollten Zucchini von Mitte April bis Ende Mai. Die anspruchslosen Pflanzen benötigen lediglich einen feuchten Boden und anderthalb bis zwei Quadratmeter Platz im Garten.

Kühle und nasse Sommer können leider für eine unzureichende Befruchtung und damit eine kleine Zucchini -Ernte sorgen. Hier lässt sich allerdings nachhelfen. Die Zucchini ist einhäusig - das bedeutet, dass sich die weiblichen und männlichen Geschlechtsteile zwar in unterschiedlichen Blüten, aber an der gleichen Pflanze befinden. Bei nass-kalter Saison kann man also eine ausgewachsene männliche Blüte pflücken, sie von den Blütenblättern befreien und mit den Staubfäden über die Narben der weiblichen Blüten streichen - so hilft man der natürlichen Befruchtung der Zucchini ganz leicht nach. Weibliche Blüten erkennen Sie an den im Vergleich zu den männlichen Blüten kürzeren Stielen und der Verdickung unterhalb der Blütenblätter. Welkende Blüten sollten übrigens zugunsten der Zucchini-Frucht entfernt werden. Zwei Zucchini-Pflanzen sind in der Regel bereits ausreichend ertragreich für die Versorgung einer vierköpfigen Familie.

Zucchini: Rezepttipps

Zucchini Torte

Am wohlsten fühlt sich die Zucchini als Antipasti, im Kreise anderer Gemüsesorten und toller Gewürze. Diese Kombination der Zutaten funktioniert auch in einer Grillpfanne oder als Ofengemüse und wird so ganz schnell zur Hauptspeise. Ganz wunderbar harmoniert das grüne Gemüse aber auch als leichte Gemüsebeilage zu Fisch oder hellem Fleisch, z.B. Hähnchenbrust. Sogar als Hauptbestandteil einer Mahlzeit macht eine Zucchini, z.B. mit Hackfleisch gefüllt oder mit Schafskäse überbacken, eine passable Figur. Optisch wie auch geschmacklich ein absolutes Highlight ist eine gefüllte Zucchiniblüte. Oder probieren Sie einmal Zucchinipuffer, Sie werden sehen, sie stehen der herkömmlichen Zubereitung mit Kartoffeln in nichts nach! Super schnell gemacht und immer wieder ein Genuss ist natürlich auch eine Zucchini-Creme-Suppe. Und, sogar als Kuchen oder Brot schmeckt das Fruchtgemüse hervorragend!

Zucchini: Weitere leckere Rezepte

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Weitere Rezepte mit Zucchini finden Sie auf der folgenden Seite.

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