Leckere Zucchini

Zucchini braten, überbacken, pürieren: Rezepte satt

Wenn die Ernte groß ausfällt: Zucchini-Rezepte

Wer sich im Frühjahr eine kleine Zucchini-Pflanze angelacht hat, steht im Sommer vor einer Herausforderung: Was mache ich nur mit den ganzen Zucchini? In die Küche tragen und die Küchenmaschine anschmeißen, lautet unsere Antwort. Denn es gibt so viele Rezept-Ideen, die nachgekocht werden wollen!

Von Juli bis Oktober ist es soweit: Die mutigen Zucchini-Anbauer unter uns sehen einer großen Ernte entgegen und kommen gar nicht hinterher, Zucchini zu ernten, schneiden, einzulegen und zu überbacken. Damit bei der Zucchini-Flut keine Langeweile auf den Tellern aufkommt, sehen wir uns in der Pflicht, euch die leckersten Rezept-Ideen mit Zucchini zu präsentieren – und davon gibt es einige!

Zucchini: Verwendung & Zubereitung

Eine Zucchini ist bis auf den Stielansatz komplett verzehrbar. Sogar die Blüten finden immer häufiger einen Platz auf unseren Tellern, sowohl gefüllt oder auch nur zur Deko. Die großen Zucchiniblüten lassen sich prima füllen – etwa mit Frischkäse und Kräutern, Gehacktem oder Reis. Anschließend könnt ihr sie frittieren, braten oder überbacken.

Die Schale der Zucchini ist sehr dünn und stört überhaupt nicht, egal ob roh oder gekocht verzehrt. Abwaschen der Zucchini ist natürlich Pflicht vor der Verwendung. Bei groß gewachsenen Exemplaren könnten die Kerne härter sein und sollten entfernt werden. Dies funktioniert genau wie bei der Gurke, indem man die Zucchini halbiert und die Kerne mit einem Löffel herausschabt. Bei kleineren Früchten stört das Innenleben nicht und macht somit eine unkomplizierte Zubereitung der Zucchini möglich.

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Von: Die Kochschule, Länge: 0:58 Minuten, Aufrufe: 156

Roh, gefüllt, gebraten, geschmort, überbacken, als Gemüsebeilage – die Zucchini ist vielseitig verwendbar und schmeckt kalt oder warm gleichermaßen lecker. Als Antipasti ist die Zucchini seit jeher im Mittelmeerraum äußerst beliebt und hat einen festen Platz in der mediterranen Küche.

Neu entdeckt haben wir die Zucchini als Pasta-Ersatz in Form von Gemüsenudeln. Dafür braucht ihr einen smarten Küchenhelfer: den Spiralschneider. Einige Modelle sehe aus wie kleine Spitzer, mit denen man ruckzuck Gemüse-Spaghetti gedreht hat.

Rezepte satt: noch mehr Ideen für Zucchini

Am wohlsten fühlt sich die Zucchini als Antipasti, im Kreise anderer Gemüsesorten und toller Gewürze. Diese Kombination der Zutaten funktioniert auch in einer Grillpfanne oder als Ofengemüse und wird so ganz schnell zur Hauptspeise. Ganz wunderbar harmoniert das grüne Gemüse aber auch als leichte Gemüsebeilage zu Fisch oder hellem Fleisch, z.B. Hähnchenbrust. Sogar als Hauptbestandteil einer Mahlzeit macht eine Zucchini, z.B. mit Hackfleisch gefüllt oder mit Schafskäse überbacken, eine passable Figur.

Zucchinipuffer finden wir toll, weil die Zucchini dem deftigen Gericht eine leichte Komponente verleiht. Entweder, ihr ersetzt die Kartoffeln komplett oder nur zum Teil. Super schnell gemacht und immer wieder ein Genuss ist natürlich auch eine Zucchini-Creme-Suppe. Und sogar als Kuchen oder Brot schmeckt das Fruchtgemüse hervorragend!

Zucchini-Küchlein

Zucchini pflanzen – der Kürbis im eigenen Garten

Wenn ihr noch nicht auf den Geschmack einer Zucchini-Flut gekommen seid, wollen wir euch nicht ohne einige Tipps für den Anbau entlassen. Denn selbst geerntetes Gemüse schmeckt einfach am besten! Die Zucchini (Cucurbita pepo), in der Deutschschweiz auch Zucchetti genannt, gibt es in verschiedenen Sorten, die unterschiedlich groß werden können. Geerntet wird die Zucchini in der Regel von Juni bis Oktober. Gesät werden sollten Zucchini von Mitte April bis Ende Mai. Die anspruchslosen Pflanzen benötigen lediglich einen feuchten Boden und anderthalb bis zwei Quadratmeter Platz im Garten.

Kühle und nasse Sommer können leider für eine unzureichende Befruchtung und damit für eine kleine Ernte sorgen. Hier könnt ihr allerdings nachhelfen. Die Zucchini ist einhäusig – das bedeutet, dass sich die weiblichen und männlichen Geschlechtsteile zwar in unterschiedlichen Blüten, aber an der gleichen Pflanze befinden. Bei nass-kalter Saison kann man also eine ausgewachsene männliche Blüte pflücken, sie von den Blütenblättern befreien und mit den Staubfäden über die Narben der weiblichen Blüten streichen – so hilft man der natürlichen Bestäubung der Zucchini ganz leicht nach. Weibliche Blüten erkennt ihr an den im Vergleich zu den männlichen Blüten kürzeren Stielen und der Verdickung unterhalb der Blütenblätter. Welkende Blüten sollten übrigens zugunsten der Zucchini-Frucht entfernt werden. Zwei Zucchini-Pflanzen sind in der Regel bereits ausreichend ertragreich für die Versorgung einer vierköpfigen Familie.

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