Wilde Malve



Wilde Malve Sie kommt an Wegrändern vor, aber auch auf Brachland, manchmal auf Äckern und gern an Kompostplätzen.

Ihr Stängel ist verzweigt, wächst oft nicht gerade nach oben und erreicht eine Höhe von 30 cm-100 cm. Die unteren Blätter sind eher eiförmig, während die oberen fünflappig, herzförmig und am Rand gesägt sind. Die rosafarbenen Blüten stehen von Mai bis September meistens zu zweit bis zu viert in den Blattachseln. Sie haben fünf Blütenblätter.

Die Malvenblätter sammelt man von April bis Oktober. Sie sind eine zarte Köstlichkeit, besonders als Salat. Auch die jungen Stängel kann man verwenden. Sie ergeben ein leckeres Gemüse. Wegen der etwas schleimigen Konsistenz der Inhaltsstoffe sind die Blätter sehr gut zum Eindicken von Suppen geeignet. Bis September sind sogar die jungen Früchte essbar. Die Heilwirkungen der Wegmalve richten sich vor allem auf die Atemwege, wo sie reizlindernd und entschleimend wirkt, und auf den Verdauungstrakt, dem sie bei Entzündungen und Verstopfung hilft.

Malvenblüten eignen sich wunderbar zum Garnieren von Speisen.

Rezepte:
Malvenblüteneis
Malvenblütengelee

Weitere Informationen zu Wildfrüchten und Wildgemüse


Artikel vom 22.07.2008
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