Eine weit verbreitete Pflanze der Wegränder und Wiesen ist die Schafgarbe. Sie ist eine Lichtpflanze und verträgt karge Bodenverhältnisse und Trockenheit sehr gut.
Die Schafgarbe hat einen oft stark behaarten, 20-60 cm hohen Stängel, der aus einem kriechendem Wurzelstock entspringt. Ihre graugrünen, zarten Blätter sind lanzettförmig und mehrfach buschig gefiedert und geben beim Zerreiben einen kampferartigen Geruch ab.
Die weißen, manchmal leicht rosafarbenen Blüten stehen in nur scheinbar doldenartigen Blütenständen und sind von Juni bis Oktober zu sehen.
Die Blätter der mehrjährigen Pflanze kann man ganzjährig verwenden und findet sie auch unter Schnee. In der Küche kann sich die Schafgarbe nicht so recht entscheiden, ob sie lieber Gemüse oder Gewürz sein will. Die jungen, zarten Frühlingsblätter kann man in recht großen Anteilen in den Salat geben. Die älteren Blätter von Pflanzen, die bereits den Blütenstiel entwickelt haben, sind klein gehackt als Gewürz verwendbar. Die Blätter enthalten fast 1 % ätherische Öle, viel Kupfer, Harze, Vitamine, Gerbstoffe und antibiotisch wirksame Substanzen.
Sie wirkt stoffwechselanregend, blutreinigend und beruhigend und wird bei Atemwegs-, Magen-. Darm- und Gallenerkrankungen sowie bei Hautausschlägen und Wunden zur Heilung eingesetzt. Wie eine andere Lichtpflanze, das Johanniskraut, macht sie bei häufigerem Genuss die Haut empfindlicher für Sonnenstrahlen.
Die Schafgarbe war schon den griechischen Göttern bekannt. Die Göttin Venus riet Achilles, die Schafgarbe zur Heilung seiner verwundeten Krieger zu nutzen. Man zerrieb dazu die Blätter oder presste sie aus und tränkte den Verband damit.
Rezepte:
Hammelkotelett mit Schafgarbensauce
Schafgarbe
Deutsche Pute
Galbani
Henglein
Milram
Rama Cremefine
Toppits