Vogelmiere

Vogelmiere ist eine essbare Wildpflanzen

Sie liebt feuchten, leichten, organischen, stickstoffreichen Boden. Die Vogelmiere bildet oft kissenartige Unkrautbestände auf Äckern, kommt aber auch auf Schuttplätzen, an Flussufern, Wegrändern und in lichten Kiefernwäldern vor.

Der liegende, knotige Stängel der Vogelmiere wird manchmal nur wenige Zentimeter hoch; nur bei guter Versorgung mit Nährstoffen und Wasser erreicht er eine Höhe bis zu 40 cm. Er hat eine durchlaufende Haarleiste und gegenständige, eiförmig-spitze Blätter, die unteren gestielt, die oberen ungestielt. Die meist endständigen Blüten erscheinen von Februar bis November, mit fünf bis zur Basis eingeschnittenen kleinen weißen Blüten- blättern. Vogelmiere kann man das ganze Jahr über sammeln, auch unter dem Schnee. Man nimmt bei jungen Pflanzen die ganzen grünen Pflanzenteile, die etwas nach Nüssen schmecken, und verwendet sie vor allem als Salat. Die Vogelmiere ist aber auch gekocht ein vorzügliches Gemüse. Bei älteren Pflanzen sollte man sich auf die Triebspitzen beschränken. Sie enthält viel Vitamin C und vor allem dreimal so viel Karotin wie die Karotte. Die Vogelmiere hat eine kräftigende und entwässernde Wirkung auf den Organismus und wird auch heute noch äußerlich gegen Hautinfektionen angewendet. Sie wirkt schleimlösend und ist somit ein gutes Mittel gegen Husten, aber auch gegen Nieren- und Blasenleiden.

Rezepte:
Vogelmiere - Salat mit Ei

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