Sauerampfer

Sauerampfer macht lustig!

Sauerampfer Auf Wiesen, aber auch an Wegrändern ist Sauerampfer häufig zu finden. Er liebt nährstoffreiche, lehmige Böden, kommt aber auch auf Sandböden vor. Da er ausdauernd ist, finden wir seine grünen Blattrosetten auch im Winter.

Die Blätter des Sauerampfers sind dicklich und pfeilförmig, mit Widerhaken an der Basis. Im Frühjahr sieht man nur die kräftigen Blattrosetten, aus denen dann später 30-90 cm hohe, rötliche, kantige Stängel wachsen. An ihnen sitzen die Blätter wechselständig mit fransigen, trichterförmigen Blattscheiden, die unteren gestielt, die oberen sitzend. Ab Mai bis August erscheinen kleine, grünliche bis rötliche Blüten mit vier Blütenblättern. Die Frucht ist ein dreieckiger Same. Der Sauerampfer hat eine große Verwandtschaft: vom Kleinen Ampfer, über den Krausen Ampfer bis hin zum riesigen Wasserampfer.

Man sammelt vor allem die Blätter von Frühjahr bis Herbst, aber auch im Winter. Sie sind für den Salat gleichzeitig Blattwerk und Würzkraut, das den Essig teilweise ersetzt, und eignen sich gut für Suppen, Pürees, Fischgerichte und Omelette.
Der Sauerampfer hat, wie viele der sauer schmeckenden Wildpflanzen, einen recht hohen Gehalt an Oxalsäure. Das bedeutet, dass man ihn nicht zu häufig genießen, bzw. das Kochwasser abgießen sollte. Bei Nieren- und Lebererkrankungen, Arthritis und bei Gallen-, Nieren- und Blasensteinen sollte man ihn nicht verwenden.

Wegen seines hohen Vitamin-C-Gehaltes wurde er früher gegen Skorbut verwendet. Er ist sehr reich an Mineralstoffen und Spurenelementen, z. B. Strontium, hat eine harntreibende und blutreinigende Wirkung und eignet sich dadurch gut für eine Frühjahrs - Salatkur.

Rezepte:
Sauerampfersüppchen
Sauerampfersorbet

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