Eigentlich ist der Auflauf ein Überbegriff für alle Speisen, die aus mehreren Zutaten bestehen und im Ofen überbacken werden. Meist verwendet man das Wort allerdings fuer die Gerichte, die eine längere Garzeit benötigen. Dabei können schnelle Gratins (Ausnahme: Kartoffelgratin) oder leicht-luftige Souffles ebenfalls Aufläufe sein. Die einzelnen Zutaten eines Auflaufs werden je nach der Beschaffenheit zunächst vorbereitet. Das heisst, Fleisch anbraten oder schmoren, Gemüse blanchieren oder garen. Auch Reis, Kartoffeln und Nudeln kommen bereits gekocht in die Form.
Ein Tipp für Eilige:
Zutaten schon am Vortag zubereiten, dann gehts noch mal so schnell. Auch Reste lassen sich auf diese Weise ohne viel Mühe zu schmackhaften neuen Gerichten verarbeiten.
Zutaten mit geringer Garzeit, wie zum Beispiel Fisch und Meeresfrüchte, brauchen Sie nicht vorzugaren. Auch bei den süßen Fruchtaufläufen kann darauf verzichtet werden. Wichtig ist, dass die Form vor dem Einschichten der Zutaten gut mit Fett ausgestrichen wird - auf diese Weise kann nichts ankleben.
Schichten Sie die Zutaten möglichst sorgfältig ein, so sieht der fertige Auflauf besonders appetitlich aus. Nudeln, Gemüse und sonstige Zutaten sollten sich harmonisch miteinander verbinden. Dafür bestens geeignet sind Eier-Sahne, Eier-Milch oder eine Bechamelsosse und natürlich geriebener Käse. Aufläufe werden in feuerfesten Formen aus unterschiedlichem Material gebacken und sofort heiss serviert.
Welche Form die richtige ist, hängt von der Zubereitungsart, der Personenzahl und dem jeweiligen Anlass ab. Für herzhaft-bodenständige Gerichte empfiehlt sich derb-bäuerliches Geschirr. Geht es etwas feierlicher zu, sind Formen aus Porzellan oder Keramik besser geeignet. Guten "Einblick" bieten Auflaufformen aus Glas, sie sind neutral und für alle Gelegenheiten passend.
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