
Tatar, Beefsteakhack oder Schabefleisch
durch den Fleischwolf gedrehtes mageres Rindfleisch, welches sehnen- und fettarm ist (darf 6% Fettanteil nicht überschreiten), wird meist roh gegessen und muss absolut frisch sein
Rinderhackfleisch
ist grob entsehntes durchgedrehtes Rindfleisch, der Fettanteil darf 20% nicht überschreiten
Schweinehackfleisch
durchgedrehtes Schweinefleisch, dessen Fettanteil 35% nicht überschreiten darf
Hackepeter/Mett
fertig gewürztes Schweinehack (meist mit Salz, Pfeffer, Knoblauch oder Kümmel, je nach regionaler Tradition), werden Zwiebeln hinzugefügt, wird es Ziebelmett genannt
Gemischtes Hack oder Halb & Halb
ist grob entsehntes Rind- und Schweinefleisch, der Fettanteil darf 30 % nicht überschreiten
Hackfleisch kann ebenso aus Kalb-, Lamm-, Wild-, oder Geflügelfleisch frisch hergestellt werden, die Qualität ist entscheidend, die Verwendung der verschiedenen Sorten ist reine Geschmackssache.
Tipp von Metzgermeister Magnus Bauch:
Hackfleisch sollte am besten ganz frisch vor den Augen des Kunden durchgedreht werden, je länger das Gehackte hinter der Verkaufstheke liegt, umso größer ist die Gefahr, dass sich die Keime auf der großen Fleischoberfläche schon rasant vermehrt haben. Dieser Vermehrungsprozess ist, sobald das Fleisch durchgedreht ist, nicht mehr aufzuhalten, der Keimgehalt steigt ca. alle 20 min, selbst in ordnungsgemäß gekühlter Umgebung. Wird das Gehackte, z.B. im Sommer, ungekühlt transportiert und somit hohen Temperaturen ausgesetzt, vermehren sich Keime sogar 4x so schnell. Sollte Ihnen also bereits durchgedrehtes Hackfleisch angeboten werden, scheuen Sie sich nicht und fragen Sie nach, wie lange das Gehackte schon in der Verkaufstheke liegt. Je länger es dort an Frische einbüßt, umso weniger Zeit bleibt Ihnen, das Fleisch frisch zu verarbeiten. Kann man Ihnen keine Zeitangabe machen, oder liegt es tatsächlich schon einige Stunden hinter der Theke, bitten Sie darum, Ihnen Frisches zuzubereiten.

Henglein
Rama Cremefine

