Sie mag Gemüsesuppe, Nudeln, Austern und, nicht zu vergessen, die regionale Küche ihrer Heimat Bayern. Für schasti ist die Liste der traditionellen Leibgerichte lang, ihr ganz besonderer Liebling zur Pilzsaison ist jedoch die Schwammerlsuppe.
„Eine richtige bayrische Schwammerlsuppe verschafft einem ein dreifaches Vergnügen.
Als erstes geht man an einem schönen Spätsommertag mit einem Korb und einem kleinen Messer ausgerüstet in den Wald, lässt das Auge schweifen und entdeckt mal hier mal da einen Pilz. Unbekannte Pilze lässt man stehen – allenfalls packt man ein Exemplar ein, um es zu Hause zu bestimmen. Dafür wird der Pilz sorgfältig aus dem Boden gedreht. Bekannte Speisepilze kommen in den Korb und nach 2 Stunden hat sich der Korb erfreulich mit Maronenröhrlingen, Stockschwammerl, vielleicht dem einen oder anderen Steinpilz und ein paar Pfifferlingen gefüllt.
Wieder zu Hause unterzieht man die Pilze noch einmal einer sorgfältigen Prüfung – alles, was nicht eindeutig als Speisepilz bestimmt werden kann, wird verworfen.
Dann kommt das zweite Vergnügen, die Suppe wird gekocht und danach folgt auch schon der Höhepunkt – die Suppe wird gegessen. Auch eine Champignoncremesuppe schmeckt gut, aber nichts geht über eine Suppe aus frischen Waldpilzen!“
Hier nun schastis Lieblingsrezept:
Bayrische Schwammerlsuppe
- 500 g gemischte Waldpilze
- 1 Zwiebel
- 0,5 Bund Petersilie
- ½ Zitrone
- 50 g Butter
- 1 gestr. EL Mehl
- 1 Liter Gemüsebrühe
- 100 ml Rahm
Die Schwammerl putzen, aber nicht waschen, schmutzige Stellen lieber abschneiden. Die Pilze ziemlich klein schneiden, nur Pfifferlinge dürfen in größeren Stücken in die Suppe, sie werden nicht „schwammig“. Die Zwiebel fein würfeln, in der Butter sachte hellgelb braten, die Pilze dazugeben und mitbraten. Die Pilze geben ziemlich rasch Flüssigkeit ab, dünsten, bis die Flüssigkeit verdampft ist, dann mit Mehl überstäuben und kurz durchrösten. Mit der Brühe unter Rühren aufgießen, mit Salz und Pfeffer würzen und 15 Minuten bei schwacher Hitze köcheln lassen. Den Rahm angießen, aufkochen lassen, vom Feuer ziehen und mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und etwas Zitronenabrieb abschmecken. Die Petersilie hacken und über die fertige Suppe streuen.
Schade, dass die Waldpilze noch etwas auf sich warten lassen, denn dieses schöne Rezept lässt einem schon jetzt das Wasser im Mund zusammen laufen! Vielen Dank an schasti, für das tolle Lieblingsrezept, das wir uns für die kommende Pilzsaison sicher vormerken!

Henglein
Rama Cremefine

