Leckereien rund ums Ei
Artikel vom 05.01.2011
Eier kühl lagern, Salmonellen entwaffnen
Sobald man Eier gekauft hat - ab in den Kühlschrank damit! 
Das macht Sinn, auch wenn die vermeintliche Kühlkette durch die Lagerzeit im Supermarkt kurzfristig unterbrochen wurde. Denn der so genannte bakterizide Selbstschutz der Eier wirkt ganze 18 Tage lang. Das bedeutet: in dieser Zeit können Salmonellen bei Zimmertemperatur nicht ins Ei-Innere gelangen.
Weil aber das Legedatum nicht immer auf dem Ei vermerkt ist, und der Karton nicht immer bis zum Verzehr des letzten Eis aufbewahrt wird, sollten Eier grundsätzlich im Kühlschrank gelagert werden - und hier im Eierfach in der Kühlschranktür.
Räumliche Trennung ist Trumpf
Der Grund: Eierschalen sind porös, Gerüche und Bakterien können daher von anderen Lebensmitteln auf das Ei übertragen werden. Die Eiablage in der Kühlschranktür sorgt für die nötige räumliche Trennung - und verhindert umgekehrt auch die Übertragung möglicher Salmonellen auf empfindliche Lebensmittel wie Milchprodukte oder Geflügel. In guten Kühlschränken ist das Eierfach deswegen auch mit einem Extra-Deckel versehen - zum Beispiel bei allen AEG SANTO Stand- und Einbau-Kühlgeräten wie dem SANTO KZ 81240 F0.
Übersicht maximale Lagerdauer
- Eier mit unversehrter Schale: 4-6 Wochen im Kühlschrank, 2 Wochen in der Speisekammer
- Hartgekochte Eier: 1 Woche. Bei längerer Lagerung verfärbt sich das Eigelb.
- Eigelb: ca. 4 Tage. Dazu das Eigelb in ein Gefäß geben, mit etwas kaltem Wasser übergießen und zugedeckt im Kühlschrank lagern.
- Eiweiß: ca. 4 Tage . Dazu das Eiweiß in ein kleines, leeres Schraubglas geben und mit dem Deckel verschließen.
- Gefrorene Eimasse: 4 Monate
Alles klar in Punkto Lagerung? Dann Schürze umgelegt und ran an den Herd! Wir zeigen 2 leckere Oster-Rezepte - exklusiv für Chefkoch-Leser. Bleiben Sie dran!
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