„An apple a day keeps
the doctor away" - ein weiser Spruch, der sich immer wieder bewahrheitet!
"Ein Apfel am Tag hält den Arzt fern" sagt eine Redensart. Diese Meinung, dass der Apfel zu gesunder Ernährung beiträgt, verdankt er seiner breiten Palette an ernährungsphysiologisch wichtigen Inhaltsstoffen. Fruchtsäuren wirken wie eine biologische Zahnbürste, Apfelsäure löst Harnsäure auf und wirkt so gegen Rheuma oder Gicht. Fruktose fördert die Konzentration und hält den Blutzuckerspiegel konstant. Polyphenole und Karotinoide schützen vor Herz - Kreislauf - Erkrankungen und Krebs. Das in den Apfelzellwänden steckende Pektin hat eine cholesterinsenkende Wirkung. Ballaststoffe regulieren die Verdauung und stabilisieren die Darmflora. Der Großteil dieser Inhaltsstoffe sitzt in der Schale. Deshalb sollte man diese, sehr gut gereinigt, mitessen.
Der Apfel in Zahlen
Jeder Deutsche verputzt durchschnittlich im Jahr ca. 33 kg Äpfel - je nach Vorliebe roh oder gekocht, als Apfelkuchen, Apfelsaft, Apfelmus oder im Winter als wärmenden Apfelpunsch. Die Vielfalt der Apfelrezepte ist grenzenlos und es gibt Gerichte passend zu jeder Jahreszeit. Denn Äpfel sind ganzjährig zu bekommen. Ungefähr 942.200 Millionen Tonnen werden in Deutschland geerntet. Das größte zusammenhängende Obstanbaugebiet Mitteleuropas befindet sich in Deutschland - das "Alte Land" entlang der Elbe.
Weltweit gibt es ca. 20.000 Apfelsorten, in Deutschland werden nur noch ca. 1.500 kultiviert, davon sind gerade mal ca. 50 wirtschaftlich von Bedeutung. Ab dem 12. Jh. ungefähr wurde der Apfel in unseren Breiten angebaut, das belegen Aufzeichnungen der Zisterzienser über den „Borsdorfer Apfel", der damit wohl der älteste Kulturapfel in unserer Gegend sein dürfte.
Die Lagerung von Äpfeln
Äpfel reifen nach und scheiden dabei das gasförmige Pflanzenhormon Ethylen aus, das auch anderes Obst und Gemüse schneller welken lässt. Darum sollten Äpfel immer gesondert aufbewahrt werden, es sei denn, andere Obstsorten, z.B. Bananen, sollen schneller reifen. Für lange Frische sollten Äpfel möglichst kühl (ca. 7 Grad) und bei hoher Luftfeuchtigkeit gelagert werden. Für kleine Mengen ist deshalb das Gemüsefach des Kühlschrankes ideal, bei größeren ein Kellerraum. Bei eigener Ernte sollte darauf geachtet werden, dass die Früchte weniger lange haltbar sind, wenn sie erst voll reif vom Baum gepflückt werden.
Tipp: Die Bräunung des Apfels verhindern
Äpfel werden sehr schnell braun, wenn sie aufgeschnitten werden. Diese enzymatische Bräunung kann jedoch durch Ascorbinsäure, auch Vitamin C genannt, verhindert werden. Schneiden Sie Äpfel für einen Obstsalat, Kuchen oder für einen Rohkostteller auf, sollten sie die Stückchen unverzüglich mit etwas Zitronensaft beträufeln - so bleiben die Apfelstückchen frisch.
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