Der Apfel ist das liebste Obst der Deutschen: Jeder Bundesbürger verputzt durchschnittlich im Jahr ca. 33 kg Äpfel - je nach Vorliebe roh oder gekocht, als Apfelkuchen, Apfelsaft, Apfelmus oder im Winter als wärmenden Apfelpunsch. Bei uns erfährst Du, wie gesund der Apfel tatsächlich ist und was für herrliche Speisen es mit süßen oder säuerlichen Äpfeln gibt!

Apfel – gesundes Obst mit Schutzfunktion

„An apple a day keeps the doctor away" - vollkommen zu Recht hat der Apfel den Ruf, zu einer gesunden Ernährung beizutragen, denn er hat jede Menge supergesunde Inhaltsstoffe zu bieten.

Fruchtsäuren wirken wie eine biologische Zahnbürste, Apfelsäure wirkt gegen Rheuma oder Gicht. Die Fruktose im Apfel fördert die Konzentration und hält den Blutzuckerspiegel konstant. Polyphenole und Karotinoide im Apfel schützen vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs. Das in den Zellwänden des Apfels steckende Pektin hat eine cholesterinsenkende Wirkung, Ballaststoffe regulieren die Verdauung.

Da ein Großteil dieser Inhaltsstoffe in der Schale des Apfels sitzen, sollte man diese mitessen. Reinige die Schale des Apfels vorher gründlich oder kauf einfach Bio-Äpfel.

Bunte Apfel-Rezepte für jede Jahreszeit

In Deutschland gibt es den Apfel ganzjährig frisch zu kaufen - zum Glück, denn jede Jahrezeit bietet köstliche Rezepte für den Apfel! Pur schmeckt der Apfel als Rohkost in der Brotdose als Snack für Zwischendurch, als knackiger Bestandteil des Müslis - und kein Obstsalat kommt ohne den Apfel aus. Aus Äpfeln kann man nicht nur Kompott oder Apfelmus herstellen, sondern auch Apfelchutney oder Apfelschaum.

Herrlich ist der Apfel in süßen Hauptspeisen, in Apfelpfannkuchen, als Begleitung zum Kaiserschmarrn oder in einem Auflauf mit Äpfeln und Birnen. Vor allem Zimt und Nüsse harmonieren bestens mit dem Apfel, aber auch Vanillesauce. Im Winter ist der Bratapfel der absolute Star unter den Leckereien mit Apfel, während ganzjährig Apfel im Kuchen, Strudel oder sogar im Brot verbacken werden kann.

Herzhafte Klassiker mit Apfel sind Apfelrotkohl oder eine Füllung mit Apfel für die Weihnachtsgans. Eine ungewöhnlichere Kombination sind Äpfel mit Ziegenkäse gratiniert. Zusammen mit geriebenen Möhren und Zitronensaft ergeben Äpfel einen saftigen Salat, den man zum Beispiel mit Pinienkernen und Feta ergänzen kann. Genossen wird der Apfel auch in erfrischenden und alkoholischen Getränken. Dazu zählen nicht nur Apfelsaft, Apfelschorle und Apfelwein, es gibt auch Tee, Punsch oder Glühwein mit Apfel.

Apfeltarte

(Foto: CHEFKOCHPrintMagazin)
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Apfel - Kirsch - Blechkuchen nach Oma Bärbel

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Apfelbaum - Kuchen

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Apfelkuchen mit Streuseln vom Blech

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Gudruns Apfel - Speck - Ziegenkäse Türmchen mit Honig und Thymian

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Apfel-Pfannkuchen

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Auf der Haut gebratener Orangen-Zander mit Apfel-Lauch Gemüse

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Alt - Wiener Apfelstrudel

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Radieschen - Salat

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Käse - Apfel - Streuselkuchen

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Apfel - Topfennocken mit Mohn

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Schnitte Altbaerli

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Apfelkuchen schnell und fein

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Rote Bete - Apfel - Salat

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Apfelmus

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Apfelküchle a la Augusto

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Karotten - Sellerie - Apfel - Salat

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Veganer Apfelkuchen mit Zimtstreuseln

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Karamellisierter Apfelrotkohl

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Altbayrischer Apfelkuchen

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Apfel - Birnen - Kuchen

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Apfelspätzle

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Einfacher Apfelstrudel

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Fluffiger Bratapfelschmarrn

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Allgäuer Apfelbrot

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Feldsalat mit karamellisierten Apfelscheiben

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Überbackene Palatschinken mit Apfel-Topfen-Füllung

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Apfel-Streusel-Cupcakes

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Gold - Taler

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Apfel - Eierlikör Kuchen

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Zimtiges Zupfbrot

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Schoko - Apfel - Kuchen vom Blech

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Schwedische Apfeltorte

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Kartoffel-Apfel-Auflauf mit Camembert

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Apfeltaschen

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Äpfel richtig lagern und frisch halten

Äpfel reifen nach und geben dabei das gasförmige Pflanzenhormon Ethylen frei, das auch anderes Obst und Gemüse schneller welken lässt. Darum sollten Äpfel immer gesondert aufbewahrt werden. Es sei denn, andere Obstsorten wie Bananen sollen schneller reifen, dann ist ein beigelegter Apfel genau das Richtige.

Ein kleines Stück Apfel unter der Käseglocke hilft übrigens auch dabei, dass der Käse schön saftig bleibt und nicht austrocknet. Für lange Frische sollten Äpfel möglichst kühl (ca. 7 Grad) und bei hoher Luftfeuchtigkeit gelagert werden. Für kleine Mengen Äpfel ist deshalb das Gemüsefach des Kühlschrankes ideal, große Mengen Äpfel sind am besten im Keller aufgehoben.

Bei eigener Ernte solltest Du darauf achten, dass ein Apfel weniger lange haltbar ist, wenn er erst vollreif vom Baum gepflückt wird. Ein aufgeschnittener Apfel wird sehr schnell braun. Diese enzymatische Bräunung kann jedoch durch Ascorbinsäure, auch Vitamin C genannt, verhindert werden. Schneide Äpfel für einen Obstsalat, Kuchen oder für einen Rohkostteller auf, träufel einfach etwas Zitronensaft darauf - so bleiben die Apfelstückchen frisch.

Apfelsorten: Von Boskoop bis Jonagold

Der Apfel, der den wissenschaftlichen Namen Malus trägt, zählt wie die Birnen und Quitten zu den Kernobstgewächsen. Es gibt an die 20.000 Apfelsorten - alte, neue und gekreuzte Sorten. Von süß bis sauer hat jeder Apfel sein eigenes Aroma. Das kommt nicht nur beim rohen Apfel zur Geltung, sondern auch in sortenreinen Apfelsäften und anderen Gerichten mit Äpfeln.

Welche Apfelsorten die gängigsten sind und wofür sie am besten verwendet werden können - für ein würziges Chutney oder für einen gedeckten Apfelkuchen - verraten wir hier.

Boskoop: Ein Apfel mit fruchtig-säuerlichem Geschmack, das Fruchtfleisch ist fest, würzig, saftig, später mürbe. Dieser Apfel eignet sich zum Backen, lässt sich gut lagern und schmeckt von November bis April am besten.

Braeburn: Tafelapfel mit knackig-süßem Geschmack und festem Fleisch. Er stammt aus Neuseeland, wird jetzt aber auch in Deutschland angebaut.

Cox Orange: Würziger Frühherbstapfel mit feiner Säure und festem Fruchtfleisch, das durch die Lagerung angenehm mürbe wird. Die kleinen bis mittelgroßen Äpfel sind am besten von Ende September bis März.

Elstar: Die Kreuzung aus Golden Delicious und Ingrid Marie hat einen fein säuerlichen Geschmack, dazu saftig - knackiges Fruchtfleisch von weiß - gelblicher Farbe. Genussreif ist dieser Apfel von Ende September bis Mai.

Gala: Einer der beliebtesten Äpfel. Genauso wie die zufällige Weiterzüchtung Royal Gala ist er sehr süß, mäßig saftig und aromatisch. Diesen Apfel solltest Du am besten ganz frisch genießen (spätestens im März), denn nach dem Säureabbau wirkt der Apfel rasch fade.

Gloster: Die säuerliche und mäßig saftige Kreuzung aus Glockenapfel und Richard Delicious lässt sich gut lagern, schmeckt von November bis Mai am besten. Das Fruchtfleisch dieses Apfels ist mittelfest.

Golden Delicious: Anfangs ist das Fruchtfleisch von diesem Apfel fest und knackig, nach einiger Zeit leicht mürbe. Der Geschmack ist süß - aromatisch, was den Zufallssämling aus den USA zum beliebten Tafelapfel macht. Am besten ist dieser Apfel zwischen Oktober und Juli.

Idared: Die USA - Kreuzung ist mittelgroß und gut lagerfähig. Der Apfel hat rosa - weißes Fruchtfleisch, wenig Säure und ein schwaches Aroma. Er schmeckt von Januar bis Juli.

Jonagold: Dieser Apfel wurde in Amerika aus Golden Delicious und Jonathan gekreuzt. Er schmeckt süß und aromatisch, hat eine feine Säure. Genussreif ist dieser Apfel von Oktober bis Juli.

Gravensteiner: Gehört zu den wenigen "alten Sorten", die heute noch relativ häufig angebaut werden. Sein typisches Aroma mit dem saftigen Fruchtfleisch macht ihn zu einem gern gegessenen Apfel, der leider nicht zur Lagerung geeignet ist und nach der Ernte im September bis zum Jahresende verzehrt sein sollte.

Alte Sorten: Rotpassermaner, Kaiser Wilhelm, Geflammter Kardinal oder Gestreifte Winterrenette - wem sagen diese Äpfel heute noch etwas? Sie gehören zu den rund 1500 Apfelsorten, die es in Deutschland noch gibt. Doch kommen aus wirtschaftlichen Gründen nur einige Dutzend in den Handel - bis jetzt! Denn das zunehmende Interesse an Bio-Produkten und ökologischem Anbau sorgt dafür, dass auch einige "alte Sorten" von Vereinen oder in Obstbauversuchsanlagen wieder zunehmend kultiviert werden. Auch Baumschulen und Garten - Versandhäuser haben immer mehr althergebrachte Äpfel im Angebot.

In Bauerngärten oder auf Streuobstwiesen wachsen oft eine ganze Serie von verschiedenen Apfelsorten. Durch die unterschiedlichen Erntezeiten gab es vom Frühsommer bis in das nächste Frühjahr hinein immer frische Äpfel.

Zu den frühen Apfelsorten gehört der Weiße Klarapfel, der druckempfindlich und nur kurz haltbar ist. Dagegen wird der Ontarioapfel erst Anfang November pflückreif. Er übersteht Nachtfröste bis minus 5 Grad.