Saison aus heimischem Anbau haben:
- Endivien
- Feldsalat
- Busch- und Stangenbohnen
- Kohlrabi
- Knoblauch
- Chicoree
- Blumenkohl
- Chinakohl
- Fenchel
- Zucchini
- Möhren
- Kartoffeln
- Kürbis
- Staudensellerie
- Rettich
- Pastinaken
- Porree
- Rote Bete
- Knollensellerie
- Topinambur
- Zwiebeln
- Zuckermais
- Kohlsorten
- Meerrettich
- Schwarzwurzeln
- Steckrüben
Unser Tipp: Kürbis
Der Größte in der Familie der Gurken- und Melonengewächse ist in den letzten Jahren wieder zu einer sehr begehrten Delikatesse von hohem gesundheitlichen Nutzen geworden.
Botanisch werden Kürbisse in fünf Sorten eingeteilt. Für die Küche hat sich jedoch die Einteilung in Sommer- und Winterkürbisse bewährt.
Sommerkürbisse sind klein bis mittelgroß, die Schale und Kerne weich und das Fruchtfleisch hell und fest. Diese Kürbisse werden unreif von Frühling bis Herbst geerntet. Einige Sorten sind z. B. Patisson, Gemüse- oder Markkürbis. Im Kühlschrank lassen sie sich ca. 2-3 Tage aufbewahren. Diese Kürbisse eignen sich sehr gut zum Kochen oder Dämpfen oder mit Schale für feine Rohkost-Salate.
Winterkürbisse werden zum Teil sehr groß und sind kugelförmig. Ihre Früchte sind von einer harten Schale umgeben. Das Fleisch ist orangefarben, weicher und faserig. Der Winterkürbis wird von September bis zum ersten Frost geerntet. Dann sind die Früchte ausgereift. Dies erkennt man an einem hohlen Ton, wenn man gegen die Schale klopft.
Zu den Winterkürbissen zählen z.B. Hokkaido, Gelber Zentner oder Gartenkürbis. Winterkürbisse können an einem kühlen, trockenen Ort monatelang gelagert werden. Ihr Fruchtfleisch lässt sich gut pürieren und bietet eine ideale Grundlage für gehaltvolle Suppen, Eintöpfe oder auch für süße Kuchenfüllungen.
Sehr gesund und nahrhaft sind Kürbisse vor allem, weil sie zu 90 % aus Wasser bestehen, so gut wie kein Fett und kein Cholesterin, dafür aber viel Kalzium und Eisen enthalten. Zudem sind sie reich an Carotin (besonders die gelbfleischigen Sorten) und Vitamin E.
Beim Einkauf sollten Sie darauf achten, dass der Kürbis eine feste, unversehrte Schale hat, also keine braunen Flecken aufweist, angenehm duftet und keine Druckstellen aufweist. Der Stiel sollte 5-10 cm lang und auf jeden Fall trocken sein.
Die Kerne sind eine gesunde Knabberei. Dafür die Kerne aus dem fasrigen Kürbisfleisch lösen, flach ausbreiten, trocknen lassen und dann leicht rösten. Man kann sie auch statt Nüssen zum Backen verwenden.

Henglein
Rama Cremefine

