Eine Mittagspause sollte nicht die einzige Pause des Tages sein, d.h. das Mittagsessen im Büro sollte auch nie die einzige Mahlzeit im Büro darstellen und zu üppig ausfallen. Sicher kennen Sie das Gefühl, nachdem Sie sich vielleicht schnell einen Döner an der Imbissbude nebenan gegönnt haben - man möchte am liebsten einen Verdauungsmittagsschlaf halten, fühlt sich platt und voll und ist schließlich unmotiviert, wieder an die Arbeit zu gehen. Dies liegt daran, dass viel Blut für die Verdauung im Magen benötigt wird, das Gehirn wird in dieser Zeit schlechter versorgt und man wird müde. Gesünder ist, sich seine Mahlzeiten in mehrere kleinere Portionen über den Arbeitstag zu verteilen. Eigentlich weiß das jeder, aber dennoch gelingt es uns oft nicht, dieses Wissen über ausgewogene Ernährung in unserem immer stressiger werdenden Alltag umzusetzen. Doch gerade wenn wir am stärksten beansprucht werden, benötigen sowohl Körper als auch Geist umso nötiger zwischendurch kleine Pausen sowie Energieschübe in Form von gesundem Essen.
Beginnen sollte man den Tag zu Hause in aller Ruhe mit einem Frühstück, sodass Sie nicht mit leerem Magen an die Arbeit gehen und schon am frühen Morgen der ersten Heißhungerattacke zum Opfer fallen. Wer morgens nichts essen kann, der sollte 1 – 2 Stunden vor dem Mittagessen wenigstens einen kleinen Snack einschieben. Das Mittagessen darf ausreichend sättigend, aber nicht zu fettig sein, Zwischenmahlzeiten am Nachmittag sind ebenfalls erlaubt, vor allem, wenn Sie das Essen mittags aus Zeitgründen einmal ausfallen lassen mussten. Mit dem Abendessen nach der Arbeit sollte man über den Tag verteilt auf ca. fünf Essenseinheiten kommen. Die Frage, die sich manche nun stellen lautet „Wie?“, die Antwort darauf ist gar nicht so schwer.

Henglein
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