Straußenfleisch von wildlebenden Exemplaren stammt meist aus Südafrika, kleinere Mengen auch aus Australien. Die Tiere werden in großen Farmen freilaufend gehalten oder bejagt. Entscheidend für die Qualität des Fleisches ist die natürliche Umgebung für die Tiere. Strauße vertragen zwar auch unser Klima und lassen sich hier nachzüchten, aber einige Kritiker behaupten, dass die Tiere durch die fremde Umwelt einem Dauerstress ausgesetzt sind, dies könne man an der Qualität des Fleisches auch feststellen. Ob dem so ist, kann man sicher leicht in einem direkten Vergleich feststellen, immerhin gibt es in Deutschland mehrere Straußenfarmen mit Hofladen, in denen das Fleisch vermarktet wird.
Der Strauß hat ein sehr festes grobfaseriges rotes Fleisch, ist sehr fettarm und enthält mehr „gutes“(mehrfach ungesättigt) und weniger „böses“ Cholesterin. Es sieht wie Rindfleisch aus und schmeckt auch so ähnlich. Allerdings ist es durch den geringeren Fettanteil ein kleines bisschen weniger gehaltvoll im Geschmack, was durch vorheriges marinieren mit Kräutern und Gewürzen wettgemacht werden kann. Ansonsten lässt sich Straußenfleisch vielseitig zubereiten, so z.B. als Steaks, Geschnetzeltes, Filet, Ragout oder Braten.

Henglein
Rama Cremefine

