Kamelfleisch, das zum Export freigegeben ist, kommt aus Afrika und speziell das Fleisch der Dromedare aus Australien. Eine Gruppe von Dromedaren lebt dort heute wild, nachdem Sie Anfang des 19. Jahrhunderts als Nutztiere eingeführt wurden. Zurzeit gibt es circa 100.000 wildlebende Dromedare in Australien.
Nicht überall auf der Welt mag man das Fleisch von Kamelen, meist aus religiösen Gründen. So gilt dieses Nahrungstabu z.B. für gläubige Hindus oder Juden.
Kamelfleisch ist fettarm und grobfaserig, nur der Höcker ist recht fetthaltig. In Somalia wird er sehr gern gegessen, allerdings immer zuerst den Männern angeboten, dann darf die Frau zugreifen. Herz und Hoden sind den Männern komplett vorbehalten, dafür dürfen sie die Füße nicht verspeisen. Im Internet erhältlich ist Filet, das geschmacklich, besonders von etwas jüngeren Tieren, an Rindfleisch erinnert. Es ist es von leicht trockener Konsistenz und sollte am besten mit einer leckeren Soße serviert werden. Dazu passt jedes Gemüse, Salat oder Kartoffeln.

Henglein
Rama Cremefine

