Für eine Weinprobe ist nicht viel vorzubereiten. Sie brauchen natürlich die Weine und sollten für die richtige Temperatur sorgen: Weißwein im Kühlschrank auf 7 bis 8 Grad Celsius kühlen, Rotwein am besten bei etwa 18 Grad Celsius anbieten. Wer es genau nimmt, kann sich an folgende Empfehlungen halten:
- Junge, leichte Weißweine z.B. Riesling Kabinett
- 9 - 11° C
- Reife, kräftige Weißweine, z.B. Weißburgunder Spätlese
- 11 - 13° C
- Roséweine, Weißherbst
- 9 - 13° C
- Jugendliche, leichte Rotweine, z.B. Portugieser oder Trollinger
- 14 - 16° C
- Reife, gehaltvolle Rotweine, z.B. Spätburgunder Spätlese
- 16 - 18° C
- Gehaltvolle und sehr gerbstoffbetonte Rotweine, z.B. Barrique
- 18 - 20° C
Zum Thema Glas gibt es eigentlich nur zwei Punkte zu beachten. Erstens sollte das Glas zur vollen Entfaltung des Buketts einen tulpenförmigen Kelch haben. Und damit man zweitens die Farbe ohne Fingerabdrücke beurteilen kann, sollte das Glas klar sein und einen Stiel haben, an dem man es anfassen kann.
Zur Weinprobe selbst werden Brötchen oder Brot und ein Schluck frisches Wasser gereicht. Ein Bissen zwischen den probierten Weinen neutralisiert den Geschmack, ebenso wie ein Schluck Wasser. Hinterher darf dann ein herzhafter Imbiss folgen, zu dem man die zuvor verkosteten Weine genießt.

Henglein
Rama Cremefine

