Welche Weine Sie für eine Probe zusammenstellen, liegt ganz bei Ihnen. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Auswahl aus einem Anbaugebiet? Der Reiz dieser Probe ist es, einen charakteristischen, gebietstypischen Geschmack zu entdecken.
Oder Sie nehmen vergleichbare Weine einer Rebsorte, zum Beispiel Riesling, aus verschiedenen Anbaugebieten: Bei gleichem Jahrgang und gleicher Qualitätsstufe (wie Kabinett oder Spätlese) werden Sie erstaunliche Unterschiede erschmecken können. Weitere Ideen für eine Weinprobe: Qualitätsstufen-Weinprobe, Jahrgangs-Weinprobe oder auch eine Überraschungs-Weinprobe, bei der Ihre Gäste ihre Favoriten selbst mitbringen.
Wichtig ist, überfordern Sie Ihren Gaumen nicht sofort, indem Sie versuchen 20 verschiedene Weine zu verkosten, Sie werden wahrscheinlich schon nach der Hälfte kaum noch etwas schmecken.
Damit der Geschmackssinn während einer ausgiebigen Weinprobe auch bei einer kleinen Anzahl von ca. 5 – 6 Tröpfchen nicht überfordert wird, empfiehlt es sich, eine gewisse Trinkreihenfolge einzuhalten. Hier gilt: leicht vor schwer, trocken vor lieblich, jung vor alt. Natürlich können Sie auch nur weiße oder nur rote, nur trockene oder nur reifere Weine probieren - erlaubt ist, was gefällt und schmeckt.

Henglein
Rama Cremefine

