Herkunft und Verfügbarkeit
Die Physalis kommt ursprünglich aus Südamerika, wird aber inzwischen auch in Südafrika, Australien und Neuseeland angebaut und von Dezember bis Juli in die ganze Welt exportiert. Ebenso als Kapstachelbeere bekannt, gehört die kirschgroße Frucht zur Familie der Nachtschattengewächse.
Aussehen und Geschmack
Eingepackt in eine trockene Hülle, die ehemals als Blütenkelch fungiert hat, kommt die Physalis zu uns in den Handel. Öffnet man diesen lampionähnlichen Cocon, kommt eine kirschgroße orangegelbe runde Frucht zum Vorschein, die angenehm süß-sauer schmeckt und geschmacklich mit keiner anderen Frucht zu vergleichen ist.
Verwendung und Rezepttipp
Wenn man die Hülle der Kapstachelbeere an den Spitzen öffnet und nach hinten auseinander klappt, liegt die Frucht frei und man kann sie genüsslich abbeißen. In der Mitte angeschnitten hält sie sich graziös an Cocktailgläsern fest und macht auch als Dessertverschönerung eine gute Figur. Die keineswegs stachelige Beere passt aber auch wunderbar zu frischen Salaten und sogar zu Kalbsfilet.

Henglein
Rama Cremefine

