Herkunft und Verfügbarkeit
Der Anbau von Kumquats erstreckt sich heute auf alle subtropischen Regionen, ursprünglich stammt sie aber aus China. Die kleine orange Frucht, gehört zur Familie der Rautengewächse. In hiesigen Gartencentern gibt es sie mittlerweile als Zierpflanze, im Obstregal kann man sie in den Wintermonaten antreffen.
Aussehen und Geschmack
Die Kumquat ist ungefähr so groß wie eine Pflaume und erinnert durch ihre Form sowie die orangegelbe Farbe an eine Miniorange und hat deshalb den Beinamen Zwergorange erhalten. Botanisch gehört sie allerdings nicht zu den Zitrusgewächsen. Doch auch das Innere ist wie bei einer Apfelsine angeordnet, das Fruchtfleisch ist in Kammern aufgeteilt. Ebenso ähnlich ist der Geschmack, also süß-säuerlich, allerdings schmeckt die Kumquat viel herber, fast bitter. Die Schale und die Kerne kann man mitessen, was das intensive Aroma noch verstärkt.
Verwendung und Rezepttipp
Eine Kumquat isst man mit Schale und Kernen. Das Schälen der kleinen Frucht wäre sehr aufwendig und eine schöne Matscherei. Praktischerweise schiebt man das kleine Früchtchen also ganz in den Mund oder beißt sie einmal durch. Kumquats eignen sich in Scheiben geschnitten hervorragend als Deko für Cocktails oder schmecken in Verbindung mit Sekt sehr lecker. Auch Marmelade oder Kumquatchutney ist eine delikate Variante, die Früchte zu verarbeiten.

Henglein
Rama Cremefine

