Herkunft und Verfügbarkeit
Ursprünglich aus der Kalahariwüste stammend, wird diese Frucht heute auch in Neuseeland, Kenia und Israel angebaut. Die Kiwano wird ferner Horngurke oder Hornmelone genannt, da sie tatsächlich mit beiden verwandt ist, und gehört zur Familie der Kürbisgewächse. Sie ist bei uns von Januar bis Juni erhältlich.
Aussehen und Geschmack
Die Kiwano hat die Form und Größe einer kleinen Honigmelone deren Schale mit hornartigen weichen Stacheln bedeckt ist. Die Farbgebung reicht von sonnengelb bis tieforange, das Fruchtfleisch hingegen ist von einem hellen Grün. Wie eine Melone hat die Kiwano weiße flache Samen, die sich zwischen dem geleeartigen Fleisch befinden und mitgegessen werden können. Geschmacklich erinnert die dekorative Frucht an ihre Verwandten Melone und Gurke, ist aber eher säuerlich als süß.
Verwendung und Rezepttipp
Das Fruchtfleisch der Kiwano wird gelöffelt, nachdem man sie vorher längs halbiert hat. Sie schmeckt pur nicht besonders intensiv, ist aber mit Joghurt oder auf Vanilleeis eine erfrischende Idee. Die Schale der Kiwano ist nicht essbar, aber man kann die dekorative Hülle z.B. mit Obstsalat befüllen und somit ein Buffet optisch aufwerten.

Henglein
Rama Cremefine

