Herkunft und Verfügbarkeit
Ursprünglich aus China wird die Kaki mittlerweile in Italien, Israel (die israelische Zuchtvariante nennt man Sharonfrucht), Japan, Neuseeland und Kalifornien angebaut. Der Kakibaum gehört zur Familie der Ebenholzgewächse, die Früchte zählen zu den Beerenfrüchten. Erntezeit des derzeitigen Hauptproduzenten Italien ist von Oktober bis Ende November.
Aussehen und Geschmack
Optisch ähnelt die Kaki einer großen Tomate mit vier Kelchblättern am Stielansatz, die Schale ist tieforange. Unreife Früchte sind eher gelb und auch das Fruchtfleisch ist noch hellorange, es sei denn, es handelt sich um die Züchtung einer Sharon. Diese besitzt weniger Gerbstoffe und kann auch in festem Zustand genossen werden. Eine Kaki ist vollreif, wenn sowohl Schale als auch Fruchtfleisch dunkelorange und die wenigen Kerne im Inneren ganz weich sind, erst dann schmeckt sie honigsüß und ähnelt geschmacklich einer Aprikose.
Verwendung und Rezepttipp
Bis auf die Blätter kann diese Frucht komplett verzehrt werden, aber auch auslöffeln bietet sich bei sehr weichen Exemplaren an.
Ähnlich wie Aprikosen kann man die Kaki vielseitig verwenden. Ob süß zu Marmelade, einer Mousse oder einer Torte verarbeitet oder als Hauptgericht, z.B. gebraten mit weißen Bohnen, der persönlichen Experimentierfreude sind bei dieser Frucht kaum Grenzen gesetzt. Und auch wenn Weihnachten noch etwas hin ist, das Rezept einer weihnachtlich gefüllte Kaki sollte man sich jetzt schon speichern!

Henglein
Rama Cremefine

