Herkunft und Verfügbarkeit
Die Cherimoya stammt hauptsächlich aus Südkolumbien, Ecuador und Nordperu, wird aber heute weltweit in allen Regionen mit geeignetem subtropischem Klima angebaut. Bei uns werden die zur Familie der Annonengewächse gehörenden Früchte von September bis Februar meist aus Spanien angeboten.
Aussehen und Geschmack
Die Früchte sind erdbeerförmig, größenmäßig aber eher mit einem kleinen Apfel vergleichbar. Die grüne bis bräunliche Fruchthülle, je nach Reifegrad, ist ledrig und schuppenartig. In reifem Zustand ist das helle Fruchtfleisch schön weich und cremig und von schwarzen festen Kernen durchsetzt. Die Cherimoya schmeckt sehr süß, je nach Sorte vanillig oder nach einer Mischung aus Birne, Erd- und Himbeere. Sie zählt wie die Mango oder Avocado zu den nachreifenden Früchten und ist erst vollreif ein Genuss.
Verwendung und Rezepttipp
Die Cherimoya am besten erst verwenden, wenn die anfangs grüne Schale bräunliche Flecken bekommt und unter leichtem Druck nachgibt. Zur Verwendung die Frucht schälen, in Spalten schneiden und von den Kernen befreien. Wem das zu umständlich ist, der schneidet die Frucht der Länge nach in zwei Hälften, entfernt die ungenießbaren schwarzen Kerne und löffelt die Cherimoya aus.
Fruchteis mit Cherimoyageschmack ist wohl in Chile weit verbreitet, hier hat das Obst seinen Platz allerdings noch nicht so richtig gefunden. Auf einem grünen Salat kann man das Früchtchen aber ohne Bedenken platzieren und im Obstsalat fühlt sich eine Cherimoya sicher ebenfalls wie zu Hause.

Henglein
Rama Cremefine

