Angst vor fremden Früchtchen?


Drachenfrucht: Pitaya / Pitahaya


Pitaya

Herkunft und Verfügbarkeit

Dieses ungewöhnlich aussehende Obst stammt aus der Familie der Kakteengewächse und ist die Frucht eines kletternden Strauchkaktus. Sie kommt ursprünglich aus Mittelamerika, wird aber inzwischen vor allem in Nicaragua, China, Vietnam und Israel angebaut. Bei uns ist die Dragonfruit von Juni – März in gut sortierten Obstmärkten erhältlich.

Aussehen und Geschmack

Die Drachenfrucht ist oval und ca. doppelt so groß, wie ein Kiwi. Ihre Schale besteht aus fleischigen Schuppen, die entweder gelb oder richtig pink sein kann. Das Fruchtfleisch der gelben Sorte ist grau-weiß und enthält schwarze kleine Kerne, vergleichbar mit der Optik eines Stracciatella- Eis. Das der pinken Frucht dagegen kann im Inneren leuchtend rot sein. Das Fruchtfleisch schmeckt je nach Reifegrad mild-säuerlich bis sehr süßlich und erinnert an Kiwi mit einem Hauch von Stachelbeere. Eine aufgeschnittene Drachenfrucht macht, ähnlich wie eine Anananas, eine gute Figur auf einem exotischen Obstbuffet.

Verwendung und Rezepttipp

Die unreifen Drachenfrüchte, die von einer grünen Färbung sind, können gekocht werden und schmecken dann entfernt wie Kartoffeln, also eher wie ein Gemüse. Gemeinsam mit anderen Gemüsearten lässt sich z.B. ein leckeres Wokgericht herstellen. Ist die Dragonfruit gut gereift und schon leicht druckempfindlich, sollte man sie in der Mitte durchschneiden und einfach auslöffeln, Kerne inklusive.
Aus dem Fruchtfleisch kann bei richtiger Reife ein sehr schmackhaftes Eis oder auch Saft gemacht werden. Toll wenn Gäste zu Besuch sind, ist mit Sicherheit dieser Rumtopf, der neben der Pitaya auch andere exotische Früchtchen enthält. Für ganz hart gesottene und Freunde des Douglas Adams Kultklassikers „Per Anhalter durch die Galaxis“ gibt es den Pangalatischen Donnergurgler! Prost!

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Artikel vom 10.06.2007
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