An die Töpfe, fertig, los – heißt es von Mittwoch bis Freitag für die Kochspatzen in Berlin Prenzelberg, eine Kochschule der besonderen Art. Hier lernen Kids nicht nur kochen, sie „lernen, wie es schmeckt“! Der Slogan kommt nicht von ungefähr, bei einer spielerischen „Blindverkostung“ werden 30% von gängigem Gemüse und Obst von den Kindern nicht erkannt, stellt der Inhaber der Geschmacksschule Ino Lepetit bei jedem Kochkurs wieder fest.
Das ist kaum verwunderlich, denn in immer mehr Haushalten wird kaum noch richtig gekocht. Vieles kommt aufgrund von Zeitmangel aus der Mikrowelle, Tüte oder der Dose, Burgerläden werden mehrmals wöchentlich besucht. Dabei kann kochen doch kinderleicht sein und macht vor allem Spaß! Das wissen allerdings nur die Kinder, die schon einmal in der Küche helfen durften oder es selbst wollten.
Bei Ino Lepetit darf nicht nur geholfen werden, die Kleinen mischen richtig mit. Möhren schälen, Kartoffeln stampfen, Paprika schnippeln, Teig kneten, sogar Pasta können die Kochspatzen selbst herstellen, nachdem sie einmal zugeschaut haben. Besonders das Probieren begeistert, schließlich gibt es für den Nachwuchs immer neue Geschmackserlebnisse zu entdecken. „“Das mag ich nicht“, bekomme ich natürlich auch schonmal zu hören, aber wenn ein Kind sieht, dass es den anderen schmeckt, wird die Neugier geweckt, ebenfalls zu testen und meistens schmeckt es am Ende doch“, erzählt Ino Lepetit augenzwinkernd.
Ganz nebenbei lernen die 5 – 15 Jährigen neben dem Geschmack auch die verschiedenen Gemüse und Obstsorten mit Namen kennen, bekommen ein Verhältnis zu den Zutaten und können am Ende eines Kurses sogar Kräuter unterscheiden. Es wird erklärt, warum man nicht zuviel Fett zu sich nehmen sollte, was Vitamine sind und das „gesund“ auch „lecker“ sein kann. Das Resultat auf den Tellern der kleinen Kochspatzen überzeugt auch den letzten Suppenkasper, hinzu kommt der Stolz alles selbst gemacht zu haben und es jederzeit nachkochen zu können.
„Ich vermittle das Verständnis, wie einfach es ist, mit Tipps und Tricks schnell, lecker, gesund und preiswert zu kochen, ohne immer dasselbe auf dem Teller zu haben“, so Lepetit.
Auch Backen steht bei den Kleinen hoch im Kurs, (kein Wunder, wollten Sie früher nicht auch immer den Rührlöffel abschlecken?) besonders die Weihnachts- oder Osterbäckerei. Hier können die Kochspatzen so richtig phantasievoll sein, Figuren selbst ausstechen und anschließend bemalen oder verzieren. „Aber auch den Tisch hübsch dekorieren oder ein bisschen basteln macht den Kids sichtlich Spaß. Manchmal, wenn das Essen noch im Ofen steht, zeige ich den Kleinen, woran ich als Kind Freude hatte. Zum Muttertag haben wir z.B. mit Kartoffeldruck eine Karte gemacht, viele Mütter kannten das gar nicht mehr und waren begeistert von den kreativen Ergebnissen ihrer Sprösslinge“.
Die Geschmacksschule hat großen Erfolg bei den Kindern, denn hier werden sie, ihre Fragen und ihre Wünsche ernst genommen, ihre natürliche Neugierde wird befriedigt, da alles ausprobiert werden darf, was vielleicht zu Hause nicht unbedingt erlaubt ist. Küchenunfälle gibt es trotzdem keine, eine gesunde Skepsis und eine ruhige Hand beim Zwiebeln schneiden schützt, schließlich muss man nicht auf eine Herdplatte fassen, um zu wissen, dass man sich verbrennen kann.
Das angeeignete Wissen nehmen die Kleinen mit nach Hause und zeigen den Eltern, was sie gelernt haben. Statt mit der Fertigpizza vorm Fernseher zu sitzen, wird nun die Küche als zentraler Ort für die ganze Familie genutzt und bietet neben dem Kochen zudem Raum für Kommunikation zwischen Eltern und Kind. Das gemeinsame Essen fördert die Erholung vom Alltagsstress, Erlebtes wird ausgetauscht. Viel mehr Zeit als vor dem TV zu essen kostet das nicht, sie wird nur sinnvoller genutzt. Dass es funktioniert, den Anstoß zu geben, beweist das Feedback, das Ino Lepetit auf seine Kochkurse erhält.
Kinderkoch- oder Geschmacksschulen sind in ganz Deutschland auf dem Vormarsch, denn viele haben die Problematik unseres schnelllebigen stressigen Alltags erkannt, der besonders unsere Kids belastet. Nun müssen die Mamas und Papas den nächsten Schritt machen, damit der eigene Wonneproppen weiß, „wie es schmeckt“ und darüber hinaus lernt, wie schnell, lecker und gesund ein tolles Gericht selbst zu zaubern ist!
Natürlich können Sie ihr Kind auch direkt zu Hause einmal den Kochlöffel schwingen lassen! Sie werden sehen, wie viel Spaß das gemeinsame Kochen macht und mit wie viel Begeisterung das Werk am Ende genüsslich verzehrt wird. Einige kinderleichte Rezeptanregungen geben wir Ihnen gerne mit auf den Weg.
Sie möchten, dass Ihr Kind auch ein Kochspatz wird? Erkundigen Sie sich in Ihrem Wohnort nach einem Kinderkochkurs oder besuchen Sie Ino Lepetits Geschmacksschule in Berlin! http://www.kochspatzen.de

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