Alternative Verpackungen

Nachdem ich nach dem Einkaufen meine Tasche ausgeräumt habe, sind die Müllbeutel für Plastik und Papier auf einmal wieder voll. Das kann doch nicht wahr sein! Bei so viel Müll brauchen wir dringend Alternativen zu Plastik und Papier. Einige Hoffnungsträger sind bereits auf dem Markt. Wir schauen sie uns einmal genauer an.

Spätestens nach jeder Sensationsmeldungen um neue Alternativen zu Plastik und Papier werden wir auf das Müllproblem sensibilisiert. Erst testen Rewe und Penny das Laser-Logo, um auf Plastiktüten und Aufkleber zu verzichten. Nun geht es an die Pappe. Der neueste Test der Supermarkt-Ketten: Graspapier als alternative Verpackung.

Getrocknetes Gras anstelle von Holz – das macht mich neugierig. Der Slogan klingt gut. Allerdings kann bei diesem neuartigen Verpackungsmaterial nicht komplett auf Holz verzichtet werden. Dennoch: Das Papier besteht zu 40 % aus sonnengetrocknetem Gras. In der Ökobilanz schneidet es also besser ab als das konventionelle Produkt. Die Richtung stimmt also zumindest: wertvolle Ressourcen wie Holz durch schnell nachwachsende Rohstoffe ersetzen, wenn auch erst einmal anteilig. In einigen Märkten von Rewe und Penny wird der neue Öko-Karton bei Bio-Äpfeln getestet.

Und wer hat's erfunden? Die Firma Creapaper aus Hennef, deren Rohstoffentwickler vier Jahre lang am neuen Verpackungsmaterial gearbeitet haben. Weniger Treibhausgase und ein geringerer Wasserverbrauch bei der Herstellung, Gras aus dem Umland als Rohstoff und kein Einsatz von Chemie sind Errungenschaften, die sich feiern lassen können.

Wie können wir sorgsamer mit Müll umgehen?

Beim Einkaufen in einem Supermarkt auf solche Initiativen achten oder das Gemüse lose kaufen. Ich habe mir darüber hinaus fest vorgenommen, einmal mit meiner Tupper an die Käse- und Wursttheke zu gehen und Lädchen aufzusuchen, die ohne Verpackungen auskommen wollen. Solche Initiativen gibt es nun in vielen Städten – und man fällt mit seiner Brotdose weniger auf!

Interessant finde ich auch Partygeschirr, das aus alternativen Materialien hergestellt wird. Um Holz oder Altpapier zu ersetzen, wird immer mehr auf schneller nachwachsende Ressourcen geschaut. Bambus ist ein wichtiger Vertreter. Mit Partygeschirr aus Bambusfasern könnt ihr schon jetzt auf herkömmliche Papierteller verzichten. Ein weiterer Vorteil bei diesem Alternativ-Produkt: Die Teller lassen sich wiederverwerten.

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Vor einigen Jahren ist mir auf einer Messe eine spannende Produktentwicklung begegnet, die aussah wie Plastik, aber aus Reis und Zuckerrohr gewonnen wurde: "Plastikbecher", aus denen man wie gewohnt seine Getränke trinken konnte. Kalt mussten sie allerdings sein. Bei warmen Getränken, löst sich der Becher nach einiger Zeit auf.

Und dann gibt es da ja noch diese kompostierbare Plastiktüten. Leider sind sie keine Alternative zu Zeitungspapier. Das ist mir auch erst klar geworden, nachdem ein riesiger Müllwagen mit der Aufschrift: "Ich bin eine kompostierbare Plastiktüte und brauche 400 Jahre, bis ich nicht mehr da bin" an mir vorbeigefahren ist. Dieser Zeitraum ist für mich eindeutig zu lange, um als sinnvolle Alternative in Betracht zu kommen. Ich schätze, da müssten die Tüftler noch einmal ran. Wir freuen uns aber immer über ihre Fortschritte und beobachten gespannt, mit welchen Ideen sie als Nächstes um die Ecke kommen.