Zugegeben, bis auf unseren Aktivkohle-Smoothie sind sie nicht ganz schwarz geworden. Unser schwarzer Sesam-Smoothie sieht wohl eher nach einem leckeren Stracciatella-Smoothie aus und der Lakritz-Smoothie ähnelt eher einem klassischen Frucht-Smoothie. Woher kommt also die schaurige Benennung des Black Smoothies? 

Natürlich stammt so ein verrückter Trend aus Amerika. Womöglich ist es nicht die Farbe des Smoothies, die den besonderen Namen verleiht, sondern entscheidend ist eine zusätzliche schwarze Zutat – so sind es die schwarze Lakritz, die Sesamkörner und die Aktivkohle-Tabletten, die für die skurrile Definition sorgen. Ob der Smoothie dabei am Ende schwarz ist oder nicht, er kann auf jeden Fall als Black Smoothie bezeichnet werden. Vielleicht fällt euch noch eine andere schwarze Zutat ein, die das nächste Mal in euren Smoothie kommen könnte? Dann kreiert ihr im Handumdrehen euren ganz eigenen Black-Smoothie.

Black Smoothie: mit Lakritz

Alles, was ihr für den Lakritz-Smoothie braucht, sind gefrorene Erdbeeren, Jogurt, süßen Lakritz Sirup und feines Lakritzpulver. Fertig ist euer Black Smoothie! Uns hat er hervorragend geschmeckt, allerdings ist er doch sehr lakritzig, also auf jeden Fall etwas für die Lakritzfans unter euch! Für diejenigen, die kein ganzes Glas davon trinken wollen oder auf der Suche nach einem außergewöhnlichen Nachtisch sind, haben wir eine Alternative: Wir finden, der Lakritz-Smoothie eignet sich fabelhaft als raffinierte Dessertsoße zu Vanilleeis oder einem Erdbeer-Sorbet

Black Smoothie mit schwarzem Sesam

Der schwarze Sesam-Smoothie kann mit seinen grünen Konkurrenten locker mithalten! Denn wusstet ihr schon, dass schwarzer Sesam als Superfood viele gesunde Nähr- und Aufbaustoffe mit sich bringt? Er hat einen hohen antioxidativen Wert und ist unter anderem reich an Magnesium, Kalzium, Vitamin A, Vitamin B-Komplex, Zink, Selen, Eisen und Lezithin. Er ist also gut für Knochen, Haut und Haare. Vom Geschmack her ist er definitiv etwas für Nussliebhaber. Durch die Kombination aus geröstetem schwarzem Sesam, Cashewmilch, Buttermilch, zwei reifen Bananen und etwas Honig schmeckt der Smoothie nach einem leckeren Bananen-Nuss-Smoothie. Uns hat auch dieser Smoothie sehr gut geschmeckt. Als Frühstück können wir ihn uns vorstellen. 

Black Smoothie mit Aktivkohle

Der umstrittenste Smoothie ist womöglich der Aktivkohle-Smoothie. Er gilt als neues Trendmittel zum Detoxen. Denn Aktivkohle hat ein großes Adsorptionsvermögen und saugt dadurch Giftstoffe aus unserem Körper. Schädliche Substanzen werden direkt ausgeschieden, ohne in die Zellen zu gelangen. Der Aktivkohle-Smoothie hat damit gleich mehrere Vorteile: der Alterungsprozess soll sich verlangsamen und er hilft bei Magen-Darm-Problemen sowie Vergiftungen. Auch vor oder nach einer Party kann Aktivkohle eingenommen werden und lindert dadurch den Kater. Bei langen Flugreisen kann Aktivkohle den Jetlag sowohl vorbeugen als auch rückwirkend abschwächen. Aktivkohle ist geschmacksneutral. Durch die Sauerkirschen, dem Apfel und Wasser schmeckt er eher säuerlich und erfrischend. Der Detox-Smoothie sollte allerdings nicht länger als eine Woche eingenommen werden!

Fazit: Black Smoothies gesund und lecker?

Aber hallo! Die Black Smoothies schmecken nämlich nicht so grausig, wie der Name klingt. Wir würden alle drei Black Smoothies geschmacklich weiterempfehlen und dazu sind sie auch noch (in Maßen) gesund