Woran liegt es, dass wir lieber schnell mal eine Pizza in den Ofen schieben, anstatt eine kräftige Wirsingsuppe oder einen gesunden Gemüseeintopf zu kochen? Dabei sind Suppen so leicht und lecker zuzubereiten und man kann sie nach eigenem Gusto variieren. Alles was schmeckt kommt in den Topf, es kann eine prima Resteverwertung oder auch eine kulinarisch hochwertige Suppe werden. Doch worauf sollte man achten und was für Suppenarten gibt es eigentlich?
Eintopf oder Suppe – was ist Ihnen lieber?
Der Eintopf ist eine Suppe, allerdings mit dicker Konsistenz. Der Gemüse und Fleischanteil ist höher als der Anteil an Flüssigkeit. Während man eine Suppe richtig löffeln muss, weil man weniger Einlage als Brühe hat, kann man beim Eintopf auch schonmal Messer und Gabel gebrauchen, um große Fleischstücke oder Würstchen zu zerteilen. Eintöpfe sind eine volle Mahlzeit, während die meisten Suppen eher als Snack oder Vorspeise gegessen werden. Hier unterscheidet man zudem zwischen klarer oder gebundener Suppe. Eine klare Suppe ist eine Brühe, gekocht aus Geflügel, Rind oder Gemüse, mit z.B. Julienne-, Ei-, kleiner Fleisch- oder Klößcheneinlage - eine gebundene kann eine pürierte Gemüsesuppe bedeuten, oder dass eine Mehlschwitze hergestellt wird, um die Suppe „zu binden“ bzw. dicklicher zu machen. Dies geht auch mit Sahne oder Creme fraiche.
Was kommt rein?
Alles ist erlaubt, es kommt ganz auf Ihren Geschmack und die Art der Suppe an. Das kann ein bestimmtes Gemüse sein (z.B. Möhren, Zwiebeln, Lauch, Sellerie, Blumenkohl, Brokkoli, Wirsing, Kohlrabi), Hülsenfrüchte, Fleisch (z.B. Huhn, Wild oder Rind), Fisch (z.B. Garnelen), Kartoffeln, Reis, Graupen oder Nudeln, die verschiedensten Gewürze (z.B. Pfeffer, Chili, Muskat, Sternanis) und Kräuter (z.B. Majoran, glatte Petersilie, Koriander), oder auch Kokosmilch und Currypasten.
Einfache und aufwendigere Suppen
So ganz pauschal kategorisieren kann man den Schwierigkeitsgrad von Suppen nicht. Für den einen ist es ein Kinderspiel eine Geflügelbrühe zu machen, weil er das schon häufiger getan hat, ein anderer hat eventuell schon Probleme bei der Herstellung einer Brokkolicremesuppe. Jeder sollte seine Fähigkeiten einschätzen können, sich aber auch ab und zu an Neues heranwagen.
Grundsätzlich gibt es Suppen, die schnell gemacht sind (z.B. pürierte Gemüsesuppen, Cremesuppen, einige Thaisuppen) Suppen, die viele verschiedene Zutaten haben und mehr Zeit für die Vorbereitungen in Anspruch nehmen (z.B. Eintöpfe, Gemüse- oder Nudelsuppen) und Suppen, die sowohl eine gewisse Kochzeit benötigen als auch mehr Aufwand verlangen (z.B. Brühen, Fonds, Consommé etc.). In unserer Rezeptdatenbank finden Sie übrigens zu jeder Suppe eine genaue Angabe zum Schwierigkeitsgrad und zur Zeitintensität, so können Sie vorab einschätzen, ob ein Rezept für Sie eine Herausforderung darstellt oder mit links gemacht werden kann.

Henglein
Rama Cremefine