Suppen & Eintöpfe

Suppen: Fit und köstlich durch die kalte Jahreszeit

Wenn es einen draußen friert, gibt es nichts Besseres als heiße Suppen, um sich wieder aufzuwärmen. Doch Suppen haben noch einiges mehr zu bieten. Ob scharf, mild, mit Gemüse, Fleisch, Fisch, Nudeln, Kartoffeln, Reis oder anderen Zutaten, als Snack für zwischendurch, Vorspeise oder Hauptgericht - Suppen oder auch deftigere Eintöpfe sind abwechslungsreich, sättigend, schmackhaft und gesund.

Suppen

Gerade zur Herbstzeit und in der Winterzeit haben unzählige heimische Gemüsesorten Saison, die reich an Vitaminen und Mineralstoffen sind und unserem Körper genau das zuführen, was er benötigt, um voller Energie die tristen Tage des Jahres zu überstehen - perfekt für gesunde Suppen! Durch die Verwendung von Zwiebeln, Kräutern, oder Knoblauch wird zudem das Immunsystem gestärkt, da diese Zutaten antibakterielle Stoffe enthalten. Vielen Gewürzen asiatischer Suppen werden darüber hinaus verschiedenste heilsame Wirkungen nachgesagt. Ob Omas Rezept für Suppe, die neueste Eigenkreation Eintopf oder der schnelle Snack in der Suppenbar, der unglaublichen Vielfalt der Suppen sind keine Grenzen gesetzt und lassen selbst frühere Suppenkasper zu wahren Genießern mutieren.

Woran liegt es, dass wir lieber schnell mal eine Pizza in den Ofen schieben, anstatt ein kräftige Suppen oder gesunden Eintopf zu kochen? Dabei sind Suppen so leicht und lecker zuzubereiten und man kann sie nach eigenem Gusto variieren. Alles was schmeckt kommt in den Topf, es kann eine prima Resteverwertung oder auch eine kulinarisch hochwertige Suppe mit erlesenen Zutaten werden. Doch worauf sollte man achten und was für Suppen gibt es eigentlich?

 

Suppen oder Eintöpfe – was ist Ihnen lieber?

Der Eintopf ist eine Suppe, allerdings mit dicker Konsistenz. Der Gemüse und Fleischanteil ist höher als der Anteil an Flüssigkeit. Während man Suppen richtig löffeln muss, weil man weniger Einlage als Brühe hat, kann man beim Eintopf auch schon mal Messer und Gabel gebrauchen, um große Fleischstücke oder Würstchen zu zerteilen. Eintöpfe sind eine volle Mahlzeit, während die meisten Suppen eher als Snack oder Vorspeise gegessen werden. Hier unterscheidet man zudem zwischen klarer oder gebundener Suppe. Eine klare Suppe ist eine Brühe, gekocht aus Geflügel, Rind oder Gemüse, mit z.B. Julienne-, Ei-, kleiner Fleisch- oder Klößcheneinlage - eine gebundene kann eine pürierte Gemüsesuppe bedeuten, oder dass eine Mehlschwitze hergestellt wird, um die Suppe „zu binden“ bzw. dicklicher zu machen. Dies geht auch mit Sahne oder Creme fraiche.

Suppen - was kommt hinein?

Alle Zutaten sind in Suppen erlaubt, es kommt ganz auf Ihren Geschmack und die Art der Suppe an. Das kann je nach Rezept ein bestimmtes Gemüse sein (z.B. Möhren, Zwiebeln, Lauch, Sellerie, Blumenkohl, Brokkoli, Wirsing, Kohlrabi), Hülsenfrüchte, Fleisch (z.B. Huhn, Wild oder Rind), Fisch (z.B. Garnelen), Kartoffeln, Reis, Graupen oder Nudeln, die verschiedensten Gewürze (z.B. Pfeffer, Chili, Muskat, Sternanis) und Kräuter (z.B. Majoran, glatte Petersilie, Koriander), oder auch Kokosmilch und Currypasten.

Suppen - einfach oder aufwendig

So ganz pauschal kategorisieren kann man den Schwierigkeitsgrad von Suppen nicht. Für den einen ist es ein Kinderspiel eine Geflügelbrühe zu machen, weil er das schon häufiger getan hat, ein anderer hat eventuell schon Probleme bei der Herstellung einer Brokkolicremesuppe. Jeder sollte seine Fähigkeiten einschätzen können, sich aber auch ab und zu an ein neues Rezept heranwagen.
Grundsätzlich gibt es Suppen, die schnell gemacht sind (z.B. pürierte Gemüsesuppen, Cremesuppen, einige Thaisuppen) Suppen, die viele verschiedene Zutaten haben und mehr Zeit für die Vorbereitungen in Anspruch nehmen (z.B. Eintöpfe, Gemüse- oder Nudelsuppen) und Suppen, die sowohl eine gewisse Kochzeit benötigen als auch mehr Aufwand verlangen (z.B. Brühen, Fonds, Consommé etc.). In unserer Rezeptdatenbank finden Sie übrigens zu allen Suppen eine genaue Angabe zum Schwierigkeitsgrad und zur Zeitintensität, so können Sie vorab einschätzen, ob ein Rezept für Sie eine Herausforderung darstellt oder die Suppe mit links gemacht werden kann.

Suppen - Tipps und Tricks

  • für die Herstellung einer Gemüse-, Hühner- oder Rinderbrühe am besten den größten Topf verwenden, den Sie besitzen, denn die Zutaten müssen Platz haben
  • Fleischstücke, z.B. für einen Eintopf, können auch vorher angebraten werden, so wird der Geschmack intensiviert
  • Gemüsezutaten in etwa gleich große Stücke schneiden, bzw. das Gemüse in der Reihenfolge in die Suppe geben, wie es gar wird - so vermeidet man, dass Kartoffeln z.B. noch roh sind, während der Lauch schon zerfällt
  • Nudeln, Graupen oder Reis lieber separat kochen und später hinzufügen, da sie Suppen sonst trüben oder gar „schleimig“ machen
  • ist eine Brühe nicht klar geworden, kann man ein geschlagenes Eiweiß hinein geben – das umschließt die Trübstoffe, nach einigen Minuten das Eiweiß mit einer Schöpfkelle wieder entfernen
  • Sternanis, Nelken, Lorbeer oder ähnliche Gewürze, die man später nicht auf dem Teller haben möchte, da es unangenehm sein kann, wenn man darauf beißt, können in ein Teeei gefüllt und am Topf befestigt vor dem Servieren leicht aus der Suppe entfernt werden

Suppenbars - gesunder Lunch

In immer mehr größeren Städten schießen Suppen-Stehrestaurants aus dem Boden. Kein Wunder, denn die Nachfrage nach „bekömmlichem Fast Food“ wächst ständig. Döner, Pizza oder das langweilige belegte Brötchen in der Mittagspause werden nun abgelöst durch lecker leichte Suppen. Das ist nicht nur eine schicke sondern auch gesunde Alternative zu den sonst meist fettigen Energieräubern.

Wie gehaltvoll Suppen sind, hängt natürlich von den Zutaten ab. So enthält ein Eintopf natürlich mehr Fett als eine Brühe mit Einlage oder eine pürierte Gemüsesuppe. Trotzdem füllt auch eine leichte Suppe den Magen, insbesondere mit jeder Menge nährstoffreicher und vitaminhaltiger Flüssigkeit, die unseren Mineralhaushalt ausgleicht. So macht sie zwar ebenfalls satt, belastet aber unser Verdauungssystem nicht übermäßig, damit wir danach wieder gestärkt und fit an die Arbeit gehen können. Allein das genüssliche „Löffeln“ der Suppe wirkt zudem entspannend auf unser Gehirn, sodass man selbst vom größten Stress einige Minuten abschalten kann.

Täglich hat der Gast in einer Suppenbar die Auswahl aus mehreren frisch zubereiteten Variationen, die er entweder in der Bar essen oder in unterschiedlich großen verschließbaren Bechern mit ins Büro nehmen kann. Der Suppenvielfalt sind hier keinerlei Grenzen gesetzt, lassen sich die Suppenköche doch immer wieder neue abwechslungsreiche Rezepte einfallen. Neben klassischen und saisonalen Suppenangeboten, wie z.B. Kartoffelcreme-, Bohnen- oder Tomatensuppe, gibt es auch exotische Kreationen, z.B. Huhn in Kokosmilch, Linsen-Orangen-, oder Möhren-Ingwersuppe, sowie kalte oder süße Suppen. Für diejenigen, die gerne noch etwas Richtiges zu beißen haben möchten, wird gratis Brot gereicht.

Wichtig ist den Suppenbarbesitzern besonders die Verwendung von frischen und natürlichen Zutaten, die vitaminschonend zubereitet werden. Einige von ihnen beziehen ihre Lebensmittel sogar direkt vom Erzeuger, um lange Lieferwege zu sparen, und damit auch den Preis- und Frischevorteil an ihre Kunden weitergeben zu können. Nicht in Frage kommt dagegen die Verwendung von Konservierungs- und Farbstoffen sowie Bindemitteln. Und das schmeckt man! Probieren Sie die Suppenbar in Ihrer Nähe doch einfach einmal aus.

Wer lieber selbst Suppen zubereiten möchte findet in unserem Special jede Menge Suppen-Rezepte - von der Tomatensuppe bis zur Kartoffelsuppe!