Tisch decken

Ich verrate euch etwas: Kochen ist schön, den Tisch einzudecken noch viel schöner! Manchmal ist das sogar meine erste Amtshandlung als Gastgeberin – noch im Pyjama am frühen Morgen. Und das ganz ohne Stress.

Wenn ich Besuch erwarte, richte ich den Tisch immer wie bei einem Staatsbankett her. Frisch gebügelte Tisch-Textilien werden aus dem Schrank geholt, mein Tafelsilber aufpoliert und Blumen sowie Kerzen arrangiert. Ich nenne es: den Moment zelebrieren.

Eines sollten wir uns nämlich alle merken: Stress steht keinem Gastgeber. Ein prächtig gedeckter Tisch kann darüber hinweg helfen, dass das Essen noch nicht fertig ist oder man sich noch schnell umziehen muss. Die Gäste jedenfalls fühlen sich angesichts einer gedeckten Tafel willkommen und können sich schon auf das gemeinsame Essen freuen. Sie haben ja ein Gläschen Wein in der Hand oder das neue Wohnzimmer noch nicht gesehen...

Ich will euch aber nicht nur ein Plädoyer für einen mit Liebe gedeckten Tisch halten, sondern 5 Tipps teilen, die mir das Tischdecken erleichtern und verschönern. Meine Augen essen nämlich mit großem Appetit mit. Eure auch?

1. Für spontane Feste rüsten

Selbst wenn ich einmal nicht dazu komme, den Tisch frühzeitig zu decken, kann ich innerhalb von fünf Minuten Wunder vollbringen – ohne in Stress zu verfallen. Ich habe mittlerweile eine Sammlung an Stoffservietten, Tischdecken, Geschirr und Gläsern, die gut kombinierbar sind: farblich abgestimmt und jederzeit einsatzbereit. Darin liegt meiner Meinung nach die wichtigste Vorbereitung. Also deckt euch erst einmal selbst gut ein, bevor es an den Tisch geht!

2. Details machen den Unterschied

Man kann sich beim Tischdecken viel Mühe geben und es dann mit Papierservietten versauen – entschuldigt die Wortwahl, aber hier muss mal Butter bei die Fische. Stoffservietten sehen immer edel aus. Und das Gefühl, an einen edel gedeckten Tisch Platz zu nehmen, bleibt – egal, was später auf den Teller kommt!

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3. Kleiner Tisch, großes Kuscheln

10 Personen an einen 1,5 m breiten Tisch platzieren? Wenn ihr euch auf das Wesentliche konzentriert, wird es muckelig, aber machbar! Sprich: Tischdecke, Teller, Besteck, Serviette, Wasserglas, Weinglas. Die Tischdeko sollte dementsprechend zurückhaltend sein. Zwei Windlichter und ein Blümchen reichen aus – umso mehr muss das Geschirr brillieren! Damit ihr das Essen nicht auf den Tisch stellen müsst, empfiehlt es sich, die Teller gleich anzurichten und an den Platz zu tragen.

4. Farben nach Lust und Laune

Wer einen Grundstock an klassischem Geschirr und Gläsern hat, kann sich bei den Accessoires austoben. Mein aktuelles Highlight ist eine dunkelgraue Tischdecke. Mir gefällt der Kontrast zu weißem Geschirr, aber auch wie sie mit meinem gelb-grünem Geschirr von Orla Kiely harmoniert. Grau und Weiß zu Kupfer ist ebenfalls ein Favorit.

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5. Schalen, Karaffen – Hauptsache keine Verpackungen

Selbst eine Milchpackung wäre für mich schon zu viel Verpackung auf dem Tisch. Wofür hat man ein Milchkännchen – oder wie in meinem Fall zwei kleine, die jeweils am Tischende stehen. Butter in der Verpackung geht auch schöner: in einer Butterdose! Und mein absolutes Muss: Orangensaft aus einer Karaffe – nicht in der Verpackung!

Wenn ich es mir recht überlege, werde ich heute nach Feierabend den Tisch schön herrichten – nach allen Regeln der Kunst. Wer zu Besuch kommt? Niemand. Versteht es einfach als Statement, dass man nicht immer auf Gelegenheiten warten muss.