Der Fasan wird im Rohr gegart und damit er nicht austrocknet, wird die Brust mit fettem Speck belegt. Das Champagnerkraut ist Sauerkraut, in dem ein guter Schuss Champagner verkocht wird und in das vor dem Servieren entkernte Weintraubenhälften gegeben werden. Dazu gibt es selbst gemachtes Kartoffelpüree. Für die Sauce wird der Bratensatz des Fasans (man rechne ein halbes Tier pro Person) mit Champagner losgekocht und mit kalter Butter aufmontiert; abgeschmeckt wird die Sauce eher klassisch: Pfeffer, Salz, Muskat, Majoran – fertig.
Die einfachste und edelste Getränkewahl zu diesem Gericht ist natürlich ein Champagner, schaut man sich bei den französischen Erzeugern in der Champagne um, dann findet man mit ein wenig Glück und einem guten Weinhändler ganz anständige Tropfen, die auch nicht mehr kosten als eine ordentliche Flasche Wein.
Aber, prickelnde Getränke zum Essen sind nicht jedermanns Sache. Ein Chardonnay oder auch ein Grauburgunder sind hier ebenfalls gute Begleiter, oder auch eine südafrikanische Semillon-Sauvignon blanc Cuvée, vielleicht Barrique ausgebaut mit einer sanft vanilligen Holznote.



