Unendlich reich an Düften, Aromen, Geschmackskompositionen und köstlichen Spezialitäten ist die Küche der Maghreb - Staaten.
Trotz des Einflusses der französischen Kolonialherren hat sich die Küche Nordafrikas ihren berberisch - arabischen Charakter weitestgehend bewahrt.
Das absolute Nationalgericht ist der Couscous. Er lässt sich fast unbegrenzt kombinieren und ist unerlässliche Beilage zu vielen Speisen. Man verwendet einen speziellen Kochtopf, den Gsâa.
Ein weiters unverzichtbares Utensil der nordafrikanischen Küche ist die Tajine, eine gewölbte Schale aus Ton, deren Deckel sich nach oben verengt. Damit kann man aromatische Gerichte langsam und schonend im Ofen garen.
Spezialitäten
Wer im Urlaub die Länder Tunesien, Marokko oder Algerien bereist hat, wird sich noch lange an die raffinierten Vorspeisen (Mezze), wie z. B. Briks mit Thunfisch, Fleisch oder Gemüse gefüllt und in viel Öl ausgebacken, an die frischen, raffiniert mit köstlichen Aromen parfümierten Salate, sämige Suppen aus Kichererbsen, Linsen oder Bohnen und sanft geschmorte Lammgerichte mit Gemüse erinnern. Lamm ist sowieso, neben Geflügel und Fisch, die am bevorzugteste Zutat der Küche in diesem Gebiet.
Dazu kommen die wunderbaren Gewürze wie Koriander, Kurkuma, Kreuzkümmel, Ingwer, Zimt oder Nelken - intensive Düfte aus 1001 Nacht entströmen den zahlreichen Gewürzläden in den Basaren.



