Glühwein, Punsch und Tee - heißes für kalte Tage

Artikel vom 05.11.2006
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Tee


Tee Eine duftende Tasse schwarzer Tee an einem kalten Winternachmittag, da kommt Gemütlichkeit auf. Wer mag, rührt etwas Kandis oder Zucker dazu. Oder auch einen Schluck Milch, wie es die Engländer lieben.
Immer beliebter: grüner Tee. Er wirkt ebenso anregend wie schwarzer. Gut, wenn man einiges über die verschiedenen Sorten und die Zubereitung weiß.

Wichtig ist weiches Wasser. In manchen Gegenden schmeckt Trinkwasser nach Kalk und Chlor und zerschlägt das zarte Teearoma. Hier sollte man es mit den kräftigen
Sorten Ceylon und Assam probieren, sie können ihr Aroma am ehesten gegen hartes Wasser durchsetzen.
Ansonsten hilft folgendes: Das Wasser durch einen Wasserfilter laufen lassen. Die austauschbare Filterpatrone hält Kalk und Chlor zurück.
Hilfreich ist auch, wenn man Wasser ein paar mal bei offenem Deckel aufwallen lässt. Dadurch entweicht Chlor und Kalk und setzt sich an der Kesselwand ab.

Bei der Zubereitung rechnet man pro Tasse bei großblättrigem Tee 1 Teelöffel, bei sehr feinem Tee einen knappen Teelöffel.
Am besten entfaltet sich das Teearoma, wenn die Blätter gut von heißem Wasser umspült werden. Dafür gibt es mehrere Methoden: Zum Beispiel zwei Kannen nehmen. In einer den Tee aufbrühen, in die andere durch ein Sieb abgießen.
Oder man kann eine Teekanne mit integriertem Siebeinsatz nehmen. Man hebt ihn nach der Ziehdauer samt Blättern heraus.
Weiterhin gibt es spezielle Teefilterbeutel aus Stoff oder Papier, die man in die Kanne hängt.
Für die schnelle Tasse zwischendurch tut's natürlich auch ein Teebeutel oder das gute alte Tee-Ei.
Schwarzer Tee wird mit sprudelnd kochendem Wasser übergossen, grüner Tee nur mit heißem, sonst schmeckt er zu bitter. Dazu erst das Wasser aufkochen und bei geschlossenem Deckel 5 Minuten im Kessel abkühlen lassen.
Beide Teesorten wirken nach 3 Minuten anregend. Dann hat sich das gesamte Tein (Koffein) gelöst. Zieht der Tee länger, so lösen sich nur noch Gerbstoffe. Sie bremsen
die anregende Wirkung des Teins und beruhigen.

Für viele ist Tee gleich Tee. Doch jeder schmeckt anders. Am besten, Sie probieren und finden die für Sie richtige Sorte heraus.
Schwarzer Tee besteht aus zerkleinerten, fermentierten, das heißt an der Luft oxidierten, Teeblättern. Je nach Anbaugebiet schmeckt er anders.
Die bekanntesten Sorten hier sind:
Darjeeling-Tee - er wächst in Nordindien, in 2000 Meter Höhe am Himalaya. Feines, zart-duftendes Aroma und die goldgelbe Farbe des Aufgusses zeichnen ihn aus.
Assam-Tee kommt aus der indischen Assamebene. Er ist würzig mit rötlich - tiefbraune Farbe und schmeckt besonders gut mit Milch.
Ceylon-Tee aus dem heutigen Sri Lanka ist kräftig, herb von dunkler Farbe.

Grüner Tee kommt meist aus China und Japan. Die Blätter sind nicht fermentiert. Er enthält weniger Koffein und mehr Gerbsäure als schwarzer Tee. Grüner Tee ist von frisch-herbem Geschmack und der Aufguss ist von gelb-grüne Farbe.

Rezepte zu diesem Thema finden Sie in unserer Rezeptdatenbank unter diesen Kategorien Punsch-Rezepte und Kaffee-Tee-Kakao-Rezepte

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Artikel vom 05.11.2006
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