Eines haben alle Wildfrüchte gemeinsam: sie enthalten reichlich Vitamin C, B-Vitamine und Mineralstoffe. Mit bis zu 1700 mg Vitamin C pro 100 g erreichen dabei die Hagebutten den höchsten Wert.
Wildbeeren sind häufig sehr klein, aber meist auch sehr aromatisch. Nur wenig Verwendung finden hier zu Lande bisher Aronia (Apfelbeere), Eberesche (Vogelbeere), Hagebutte, Mahonie (ein Strauch aus der Familie der Berberitzen mit bläulichen Beeren mit rotem Saft), Mispel, Sanddornbeere, Schlehe, Zierapfel und Quitte.
Durch den hohen Kaliumgehalt haben Wildbeeren eine entwässernde Wirkung, Holunder, Eberesche und Himbeeren viel Eisen.
Wildfrüchte sollten möglichst erntefrisch verarbeitet werden, da Vitamin C, Vitamin B2, Folsäure und Vitamin B6 hitzeempfindlich sind. Durch Licht- und Lufteinflüsse werden Vitamin A und die Vitamine der B-Gruppe zerstört.
Die Früchte lassen sich hervorragend einzeln oder in Kombinationen zu Konfitüren, Gelees, Säften oder alkoholischen Getränken verarbeiten.
Dabei ist zu beachten, dass Brombeeren, Heidelbeeren und Himbeeren selbst wenig Pektin enthalten.

Henglein
Rama Cremefine

