Grüne Bohnen


... ein beliebter Sommergenuss


Grüne Bohnen sind wegen den vielfältigen Zubereitungsmöglichkeiten ein beliebter Sommergenuss

Von den in Mittelamerika beheimateten grünen Bohnen gibt es viele Varianten z. B. Stangen-, Lima- und Prinzessbohnen. Von den Prinzessbohnen brauchen vor dem Kochen nur die Stiele abgeschnitten zu werden, die Stangenbohnen müssen immer von ihren Fäden befreit werden. Die Vielfalt der großen Bohnenfamilie zeigt sich auch in den Hülsenformen und -farben: von oval, flach und breit über grün- und blauhülsig ist alles vertreten.
In unseren Breiten isst man grüne Bohnen übrigens erst seit dem 17. Jahrhundert und Madame Pompadour z. B., musste noch viel für diese damals ausgefallenen Speise zahlen, um in ihren Genuss zu kommen.
Im 19. Jahrhundert setzten sich dann allmählich grüne Bohnen und auch Erbsen als frisches Gemüse durch.

Bohnensaison

Noch werden Busch- und Stangenbohnen aus heimischem Anbau geerntet. Sie kommen von Juli bis Ende September auf den Markt. Als Konserve und tiefgefroren sind sie natürlich rund ums Jahr erhältlich.

Die fleischigen Buschbohnen werden gern als Brechbohnen, die schlanken Stangenbohnen als Schnitt- oder Schnippelbohnen für Eintöpfe und die Wachsbohnen (so genannt wegen ihrer Farbe - gelb wie Bienenwachs) in Salaten verwendet. Sie sind in Nordamerika sehr beliebt.
Die edelsten Abkömmlinge sind die Prinzess- oder Delikatessbohnen, ideale Begleiter für ein festliches Mahl.
Die meisten Bohnensorten sind inzwischen "fadenlos" und damit bequem zu handhaben, so dass sie auch gern von Hobbyköchen verwendet werden.

Inhaltsstoffe

Bohnen aller Art sind fabelhafte Energiespender. Die frischen grünen Bohnen haben 35, die getrockneten Kerne 352 Kalorien pro 100 Gramm.
Enorm ist der Eiweißgehalt (21,3 g) und der Kohlehydratanteil (57,6 g) bei weißen Bohnenkernen. Kaum ein anderes Gemüse kann das bieten.
Dazu enthalten Bohnen, egal ob grün oder weiß, sehr viel Kalzium, Phosphor, reichlich Vitamine (A, B1, B2, C und Niacin) und Ballaststoffe, das Gemüse ist somit gut für die Nerven wie auch für die Verdauung.
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Artikel vom 22.08.2006
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